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Eis fühlen

Von Eis zu Wasser

Eis mit der Wärme eines Teelichts zum schmelzen bringen

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Sie brauchen

  • Eiswürfel in der gleichen Größe
  • Thermometer
  • Kaltes und warmes Wasser
  • Föhn, Heizung, Herdplatte, Kerze
  • Uhr
  • Stövchen
  • Handtücher

Frag an die Natur stellen

Irgendwann am Ende des Winters kommt die Zeit, in der Eis und Schnee zu schmelzen beginnen und der Schneemann seine Form verliert. Auch das Speiseeis in der Waff„el schmilzt manchmal schneller, als man es essen kann.
Tauschen Sie sich mit den Kindern über das Schmelzen von Eis aus:

Wie bringt man Eis möglichst schnell zum Schmelzen?

Ideen und Vermutungen sammeln

Denken Sie gemeinsam darüber nach, in welchen Situationen Eis schmilzt. Welche Erfahrungen haben die Mädchen und Jungen bereits gemacht? Woran erkennen sie, ob Eis zu schmelzen beginnt? Überlegen Sie mit den Kindern, was Eis schnell zum Schmelzen bringen könnte. Sammeln Sie die Vermutungen und Ideen der Gruppe. Die Kinder könnten z. B. folgende Vorschläge haben: Eis fest mit der Hand umschließen, zwischen den Händen reiben, in den Mund stecken, auf die Heizung stellen, auf die warme Herdplatte oder in die Sonne legen, in kaltes oder warmes Wasser geben, über eine Kerze oder ein Stövchen halten, föhnen, zerkleinern und vieles mehr.

Ausprobieren und Versuch durchführen

Diskutieren Sie mit den Kindern, wie sie die Schmelzzeit messen können. Kennen die Mädchen und Jungen die Sanduhr oder eine Stoppuhr? Dann legen Sie gemeinschaftlich fest, zu welchem Zeitpunkt die Messung beendet werden soll. Es bietet sich an, die Zeit immer dann zu stoppen, wenn das Eis vollständig geschmolzen ist. Um die Ergebnisse später gut vergleichen zu können, sollten die Kinder außerdem gleichgroße Eiswürfel verwenden.

Nun geht es los: Die Mädchen und Jungen probieren möglichst viele ihrer Ideen selbstständig aus. Lassen Sie sich jeweils im Vorfeld erklären, wie die Kinder vorgehen wollen. Stellen Sie dann passendes Material zur Verfügung und besprechen Sicherheitsfragen. So sollten die Kinder z. B. nicht allein mit heißem Wasser, einem Stövchen, einer Kerze oder einer Kochplatte hantieren.

Beobachten und beschreiben

Gemeinsam beobachten und beschreiben die Mädchen und Jungen das unter verschiedenen Bedingungen schmelzende Eis. Die Kinder unterscheiden durch Befühlen mit der Hand zwischen kalten, warmen und heißen Orten. Achten Sie darauf, dass sie heiße Orte nicht direkt anfassen, sondern ihre Hände nur in die Nähe halten. Ältere Kinder können zudem auch ein Thermometer verwenden, um die jeweilige Temperatur zu messen.

Ergebnisse dokumentieren

Die Kinder malen vor dem Testen jede Idee bzw. Vermutung auf jeweils ein Blatt Papier. So können die Mädchen und Jungen eine Rangfolge von „langsam schmelzen“ zu „schnell schmelzen“ legen oder an der Wand aufhängen. Alternativ können die Kinder auch von jedem Experimentaufbau ein Foto machen und die entwickelten Bilder in eine Schmelz-Reihenfolge bringen. Zusätzlich können Sie selbst oder die Mädchen und Jungen, sofern sie bereits Zahlen erfassen können, die genaue Schmelzdauer sowie die Temperatur neben der jeweiligen Versuchsanordnung notieren.

Ergebnisse erörtern

Sammeln Sie mit den Kindern noch einmal, was sie alles herausgefunden haben. Welche Ergebnisse haben die Mädchen und Jungen besonders überrascht? Durchdenken Sie gemeinsam, unter welchen Bedingungen Eis besonders schnell schmilzt und wann es eher langsam taut. Sprechen Sie über den Einfluss der Temperatur: Je wärmer die Umgebung ist, desto schneller schmilzt das Eis. Überlegen Sie auch, welche Rolle die Größe des Eises spielt. Zerkleinertes Eis bietet der warmen Luft mehr „Angri‹ffsfläche“. Es schmilzt daher schneller als ein kompletter Eisblock. Nun können die Kinder über den umgekehrten Weg nachdenken: Was können sie tun, damit aus flüssigem Wasser besonders schnell Eis wird?

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