Direkt zur Hauptnavigation, zur Unternavigation dem Inhalt oder zum Seitenfuß

Keimlinge

Was brauchen Pflanzen zum Keimen?

Suche nach Forscherideen

Noch mehr Praxisideen?

Jetzt Fortbildungen besuchen!

Sie brauchen

  • Durchsichtige Gefäße z.B. alte Marmeladengläser
  • Blumenerde
  • Gartenkressesamen
  • wasserfester Stift
  • 1 Teelöffel
  • 1 Sprühflasche mit Wasser

In den Blumenläden und Gartenfachgeschäften lassen sich derzeit Pflanzen und eine große Vielfalt an Pflanzensamen kaufen. Vielleicht haben einige Eltern mit ihren Kindern schon den heimischen Balkon oder Garten bepflanzt. Doch was braucht ein Pflanzensamen eigentlich zum Keimen?

Alltagsbezug

Kinder sind in ihrem Alltag unterschiedlich stark von Pflanzen umgeben: In ihrem Wohnumfeld, auf dem Schulweg oder gar im eigenen Garten begegnen Kinder einer Vielzahl an Pflanzen. Beim Essen stehen sie mit den Pflanzen und ihren Produkten in unmittelbarer Beziehung zueinander. Doch welche Voraussetzungen müssen gegeben sein, damit ein Paprika- oder Bohnensamen keimt? Querdenkfragen: Wieso keimt ein Samen nicht, wenn er lediglich Licht und Wärme ausgesetzt wird? Wie passt eigentlich eine große Pflanze in einen kleinen Samen? Was passiert beim Wachsen?

Der Versuch beginnt

Überlegen Sie gemeinsam mit den Kindern, was wir zum Keimen benötigen und was Pflanzen zum Keimen gebrauchen könnten. Was passiert, wenn die Samen kein Wasser haben? Keimen die Samen, wenn es zu kalt ist? Was geschieht, wenn keine Erde vorhanden ist? Auch Kombinationen von mehreren Faktoren sind denkbar. Erstellen Sie zusammen mit den Kindern eine Übersicht, welche Bedingungen sie überprüfen wollen. Nachdem die Kinder Vermutungen angestellt haben, füllen sie so viele Gefäße mit Erde, wie sie Vermutungen haben. Ein bis zwei Teelöffel Erde reichen aus. Nummerieren Sie die Ideen und die Gefäße durch, sodass am Ende eine Zuordnung der Keimbedingung möglich ist. Auf die Gartenerde werden einige Kressesamen gestreut.

So geht es weiter

Nun werden die Behältnisse verschiedenen Bedingungen ausgesetzt (z.B. Wasser und Licht, Wärme etc.) – je nach dem was die Kinder vorab vermutet haben. Haben die Kinder vermutet, dass Samen nur Wasser benötigen und keine Erde, dann ist in einem Gefäß keine Erde, sondern nur Wasser.
Nach wenigen Tagen sollten sich bei gewissenhafter Pflege der einzelnen Ansätze bereits erste kleine Gartenkressepflanzen in den jeweiligen Behältnissen zeigen.
Die Kinder notieren in der erstellten Übersicht, in welchen Gefäßen etwas keimt und in welchen nicht. Überlegen Sie anhand dessen zusammen mit den Kindern, was einen Samen zum Keimen bringt.

Ideen zur Fortsetzung

Überlegen Sie gemeinsam mit den Kindern, was man mit der Gartenkresse machen kann. Untersuchen Sie gemeinsam, ob die Bedingungen auch für andere Pflanzen gelten. Vielleicht haben Sie ein Außengelände oder einen Schulgarten, in dem Sie die vorgezogenen Pflanzen einsetzen können.
Viele Hinweise erhalten Sie auf der Internetseite der Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Schulgarten e.V.

Hintergrund: Natur & Nachhaltigkeit

Viele Kinder nehmen die Natur in ihrer Umgebung nur noch passiv war oder werden relativ naturfern erzogen. Mittels kleinen spannenden und erkenntnisreichen Versuchen kann man Kinder die Phänomene der Natur verdeutlichen und ihr Interesse an der belebten Umwelt wecken und fördern.

Kommentar schreiben

*Pflichtfelder

Kommentar schreiben
Haus der kleinen Forscher auf Facebook Haus der kleinen Forscher auf Twitter Haus der kleinen Forscher auf Youtube