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Farben mischen

Wie viele Farben gibt es?

Farben auf saugfähigem Papier mischen

Wie viele Farben gibt es?

Wasser mittels Krepppapier färben

Wie viele Farben gibt es?

Zwei Farben miteinander mischen

Wie viele Farben gibt es?

Viele Farben mischen

Wie viele Farben gibt es?

Farbige Folienstreifen übereinander legen

Wie viele Farben gibt es?

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Sie brauchen

  • Krepppapier (mindestens rot, grün, blau, gelb)
  • Mehrere kleine Gläser mit Wasser
  • Reagenzgläser oder andere schmale, höhere Gläser
  • Pipetten
  • Unterlagen für den Tisch
  • Farbige Transparentfolienstreifen (mit abgerundeten Ecken)
  • Küchenkrepp
  • Rote, blaue, gelbe Lebensmittelfarbe (gegebenenfalls in Tropfflaschen)
  • Teller oder große Blumentopfuntersetzer

Die Kinder stellen Mischfarben auf unterschiedliche Arten her. Dafür nutzen sie nur wenige Farben, die sie miteinander kombinieren. Sie erfahren, welche Farbenvielfalt so entstehen kann.

Alltagsbezug

In der freien Natur lassen sich viele Farben entdecken und auch die meisten Gegenstände, die uns umgeben, sind farbig. Dabei finden sich von einer Farbe zahlreiche Nuancen: Grasgrün, Flaschengrün, Apfelgrün, Mintgrün, Tannengrün usw. Vielen Kindern sind das Malen und Mischen von Farben aus der Beschäftigung mit Tusche und Aquarellfarben bereits bekannt.

Manches kann man färben, manches kann man entfärben

Die Farben des Krepppapiers sind wasserlöslich. Diese Eigenschaft können die Kinder zum Herstellen von farbigem Wasser nutzen, das sich gut für die nachfolgenden Mischversuche eignet. Jedes Kind wählt eine Krepppapierfarbe. Welche anderen Dinge kennen die Mädchen und Jungen in dieser Farbe (z. B. rot wie eine Erdbeere oder eine Rose)? Ein Schnipsel vom gewählten Krepppapier wird in ein kleines wassergefülltes Glas gegeben. Die Kinder beobachten dann in Ruhe, was mit dem Papier im Wasser geschieht. Wie verändert sich das Wasser? Wie sieht das Papier aus, wenn sie es wieder aus dem Wasser nehmen? Kennen die Kinder noch andere Dinge, die abfärben (z. B. Schokolinsen in der schwitzenden Hand)?

Farbenvielfalt

Die Kinder nutzen nun die verschiedenfarbigen Flüssigkeiten, mehrere schmale, leere Gläser (z. B. Reagenzgläser in einem Reagenzglashalter) und die Pipetten zum Weiterforschen. Probieren Sie gemeinsam mit den Kindern aus, welche Farben entstehen können, wenn die eingefärbten Flüssigkeiten gemischt werden. Zu Beginn ist es sinnvoll, immer nur zwei Farben miteinander zu mischen. Dafür geben die Kinder mit der Pipette von beiden Farben etwas in die schmalen Gläser.

Tipp: Geben Sie den Kindern im Vorfeld die Möglichkeit, den Umgang mit einer Pipette ausgiebig zu üben. Wie bekomme ich Wasser in die Pipette? Und wie bekomme ich es in kleinen Mengen oder tröpfchenweise wieder aus ihr heraus?

Sammeln Sie die Gläser der Kinder und betrachten Sie dann gemeinsam alle Mischergebnisse. Oft sind die Farben schöner und besser zu sehen, wenn sie gegen das Licht oder vor einen weißen Hintergrund gehalten werden. Tauschen Sie sich darüber aus, welche Farben die Kinder jeweils vermengt haben. Finden Sie gemeinsam Farbbezeichnungen für die neu entstandenen Farben.

Wie viele unterschiedliche Grüntöne können die Kinder mischen? (weiter forschen mit der Forschungskarte „Beim Vermischen zweier Farben entsteht eine neue Farbe“) Welche Farbe entsteht, wenn man alle Farben zusammengießt? Die Kinder können es abschließend ausprobieren.

Seht her

Mischt man mindestens zwei Farben entsteht eine weitere, andere Farbe. Je mehr Farben die Kinder miteinander vermischen, desto dunkler ist der Farbton der entstandenen Mischfarbe.

Kunterbuntes

Stellen Sie Teller oder Untersetzer, rote, blaue und gelbe Lebensmittelfarbe sowie Blätter der Küchenrolle bereit. Bitten Sie die Kinder, je ein Blatt des saugfähigen Papiers auf einen Teller zu legen. Dann können die Kinder die drei Farben tropfenweise (per Pipette oder mit der Tropfflasche) auf das Papier geben.

Was lässt sich beobachten? Was geschieht z. B. an Stellen, an denen mehrere Farben aufeinandertreffen?

Seht her

Die Farbe verteilt sich auf dem Küchenkrepp. Es gibt Überlappungen der Farbflächen, an denen Mischfarben entstehen.

Farben mischen im Trockenen

Mit Streifen transparenter Farbfolien können die Kinder ebenfalls herausfinden, aus welchen Ausgangsfarben welche Mischfarbe entsteht. Dazu legen sie mindestens zwei Folienstreifen unterschiedlicher Farbe auf einem weißen Blatt übereinander oder halten sie hintereinander gegen das Licht.

Wie beschreiben die Kinder die sichtbare Mischfarbe? Wird sie heller oder dunkler als die ursprünglichen Farben der beiden Folien? Finden die Kinder einen Namen für die neue Farbe?

 

Seht her

Legt man die verschiedenen Transparentfarbfolien übereinander, erhält man ein ähnliches Ergebnis wie beim Mischen von Malfarben. Je mehr Farbfolien übereinander liegen, desto dunkler wird die Mischfarbe.

Wissenswertes für interessierte Erwachsene

Viele Farben sind herstellbar, indem man zwei und mehr Farben mischt.

Die für das Mischen verwendeten Farben werden auch als „Pigmentfarben“ bezeichnet. Pigmente sind winzige, oft mit bloßem Auge nicht erkennbare, farbgebende Teilchen, die z. B. im farbigen Wasser schweben.

Die Pigmente haben Einfluss darauf, welche Anteile des einfallenden Lichts „verschluckt“ und welche zurückgeworfen werden. Davon abhängig sehen wir Dinge (z. B. das eingefärbte Wasser) in einer bestimmten Farbe.

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Kommentare 1 Einträge

Severin Denk | 15.09.2015 08:31 Uhr

Schwarzes Krepppapier

Liebe Forscher Kolleginnen und Kollegen,

bei diesem Experiment ist mir aufgefallen, dass schwarzes Krepppapier, keine Farbe abgibt.
Ich konnte mit meinen Mitarbeitern keine Erklärung dafür finden. Die Kinder hatten die Antwort, dass die Farbe Schwarz, sehr stark ist und nicht aus dem Papier raus möchte.
Ich habe die Vermutung, dass die kleinen Forscher damit ziemlich nah an der Realität sind.

Trotzdem hätte ich gerne eine Antwort darauf...

Vielen Dank

Severin Denk

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