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Winderosion - Kinder erforschen die Bodenbeschaftenheit

Winderosion

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  • Fön
  • Sand, Kieselsteine, Holz, Moos, Pflanzen etc.
  • Wasser

Die Kinder bauen eine kleine Landschaft nach und erfahren auf spielerische Art und Weise, was Winderosion bedeutet und wie man die Natur vor dieser schützen kann.

Alltagsbezug

Der Herbstwind ist wieder da, verstrubbelt unser Haar, pfeift durch die Türen und um unsere Ohren. Manchmal muss man sich aneinander festhalten, weil der Wind so stark pustet, dass er nicht nur die Blätter durch die Luft wirbelt, sondern man das Gefühl hat, selbst gleich wegzufliegen. Über Felder hinwegfegende Tornados sind auch bei uns nichts Neues mehr und sicher haben einige Kinder auch konkrete Bilder davon im Kopf!

Der Versuch beginnt

Diskutieren Sie gemeinsam mit den Kindern was Wind ist und wie er sich bemerkbar macht! Thematisieren Sie, dass Wind Dinge aufwirbelt und zum Beispiel Blätter zum fliegen bringen kann! Vielleicht haben einige Kinder auch schon eine Idee was Stürme sind und kennen Orkane oder Tornados. Ihnen ist vielleicht auch schon bewusst, dass Wind so schnell und stark sein kann, dass er auch größere und schwerere Dinge zum Abheben bringt.

Besprechen Sie mit den Kindern, dass Sie nun gemeinsam eine Landschaft nachbauen wollen und schauen möchten, was mit der Landschaft passiert, wenn viel und starker Wind auf diese wirkt. Die Landschaft können Sie im Außengelände anlegen oder im Zimmer auf einem Tablett. Grenzen Sie die Fläche auf jeden Fall ein und bauen Sie eine Landschaft indem Sie verschiedene Naturstoffe (Erde, Sand, Steine, Holz und Pflanzen) nutzen.

Überlegen Sie nun gemeinsam wie man starken Wind machen kann. Dazu bauen die Kinder verschiedene Wedel oder sie nutzen ganz einfach einen Fön. Probieren Sie, ob sich die Kraft des Windes verändert, wenn die Entfernung des Föns oder Wedels zur Bodenfläche variiert. Wichtig ist, dass die Kinder erkennen, dass starker Wind die Landschaft nachhaltig verändern kann. Je nach Verständnis und Alter der Mädchen und Jungen besprechen Sie ruhig auch den Begriff Winderosion an.

In einem zweiten Schritt überlegen Sie zusammen, wie sich die Landschaft vor dem starken Wind schützen lässt! Bauen Sie verschiedene Schutzwalle und testen Sie diese auf ihre Funktionalität! Welcher Wall schützt am besten? Welches Material und welche Bauweise wurde genutzt? Was passiert, wenn der Boden etwas angefeuchtet wird?

So geht es weiter

Überlegen Sie gemeinsam mit den Kindern, welche Materialien am besten vor starken Wind geschützt haben und führen Sie die Diskussion mit gezielten Impulsen in die Richtung, dass die Abholzung der Wälder, einen großen natürlichen Schutz, nach und nach zerstört. Besprechen Sie, warum und wozu Bäume gefällt werden und weisen Sie die Kinder auf das Recycling (Experiment Papierschöpfen) hin. Zeigen Sie Verknüpfungspunkte auf und wiederholen oder reflektieren Sie gemeinsam die unterschiedlichen Ideen.

Der Hintergrund

Bei der Winderosion werden Bodenteilchen abgetragen und vom Wind forttransportiert. Flächen, die trocken sind und keine Vegetation aufweisen, wie z.B. in der Wüste, sind der Winderosion besonders stark ausgesetzt. Der Versuch zeigt, dass feiner Sand schneller verweht wird als schwerer, feuchter Boden. Zu beobachten ist auch, dass größere Teilchen meist nur über kurze Strecken hinweg bewegt werden, während feine, kleine Bodenteilchen weiter getragen werden.

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