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Experiment: Bunte Eier, Bienen, Futter, Nahrung

Bunte Eier für Bienen

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Sie brauchen

  • Torffreie Gartenerde
  • heimische, bienenfreundliche Blumensamen
  • Tonpulver, Lehm ,Gips oder Katzenstreu
  • Eimer, große und kleinere Schüsseln
  • etwas Wasser
  • Löffel
  • Teller
  • evtl. Deko für die Kugeln

Bienen und Blumen sind enge Partner und feste Bestandteile des Frühlings. Mit bunten Samenkugeln können die Kinder die Lebensgrundlage für Bienen verbessern und gleichzeitig die Nachbarschaft schöner machen.

Alltagsbezug

Im Frühling erwacht die Natur. Pflanzen sprießen und auch die ersten Bienen brummen auf der Suche nach Futter umher.

Der Versuch beginnt

Die Kinder bauen und verteilen Blumensamenkugeln, damit die Bienen später genug Nahrung haben und wir uns an Blumen und Honig erfreuen können. Als Einstieg eignet sich ein Ausflug in die nahe Umgebung, bei dem auf besonders triste Ecken geachtet wird. Überall gibt es Brachflächen oder matschige Ecken, in denen bisher wenig wächst, vielleicht sogar auf dem Kita-, Hort- oder Schulgelände. Vielleicht ist auch das eine oder andere Beet zu bepflanzen.

 

So geht es weiter

Füllen Sie Gartenerde und Tonpulver oder Gips in jeweils einen Eimer und die Blumensaat in eine Schüssel. Statt des Tonpulvers können Sie auch ökologisches Katzen-Klumpstreu verwenden, das auf Tonbasis hergestellt wurde – Achtung, ohne Pflanzenfasern. Geben Sie jedem Kind einen Löffel und eine Schüssel oder Unterlage. Wenn die Kinder noch sehr jung sind, können Sie Erde, Ton oder Gips und Samen zuteilen. Es ist allerdings sehr interessant, auf welche Mischungen die Kinder kommen und wie diese funktionieren. Wenn die Kinder andere Mischungen ausprobieren möchten, notieren Sie oder die Kinder selbst, was sie probiert haben. Faustformel: Nehmen Sie gleich viel Tonpulver (oder Gips oder Katzenstreu) wie Erde und sehr viele Samen. Mit dem Löffel sind die Mengen gut dosierbar. Eine Mischung von 3 Löffel Tonpulver, 3 Löffel Erde, 1 Löffel Saatgut hat sich als besonders halt- und gleichzeitig keimbar erwiesen. Die Zutaten werden trocken gut durchgemischt. Dann kommt ein bisschen Wasser dazu, und zwar so viel, bis die Masse beim Kneten gut formbar ist. Dann werden walnussgroße Kugeln aus der Masse gerollt. und mit etwas Abstand zueinander auf die Teller gelegt. Die Teller werden an einen warmen Ort zum Trocknen gestellt. Achtung: Falls die Kugeln zu groß geraten sind, sollten sie im Backofen bei 50°C getrocknet werden, da sie sonst frühzeitig keimen.

Wenn heimische Blumensamen verwendet werden, können sie nach dem Trocknen gewöhnlich zwischen März und Mai ausgesät, d.h. auf den brachen Stellen ausgelegt oder ausgeworfen werden. Beim Werfen auf fremdem Gelände achten Sie darauf, dass sie nicht auf privatem Grund, besonders nicht auf landwirtschaftlichen Flächen oder anderen Gärten landen. Wenn Sie ganz sicher gehen möchten, erkundigen Sie sich bei Ihrer Gemeinde oder Ihrem Grünflächenamt nach geeigneten Stellen, denn Werfen von Samenkugeln im öffentlichen Raum ist zwar häufig sehr gern gesehen, aber an sich nicht erlaubt. Falls Sie Zugang zu Ihren Abwurforten haben, können Sie die jungen Pflänzchen ein wenig wässern, falls sie zu lange trocken stehen.

Machen Sie auf jeden Fall einen Test in oder um Ihre Einrichtung herum, damit die Kinder wissen, dass und wie ihr Experiment geklappt hat, bzw. welches ihrer Mischungen am erfolgreichsten war. Es kann bis zu drei Wochen dauern, bevor die Samen der Kugel sprießen.

Der Hintergrund

Mit Hilfe der Samenkugeln können die Samen nicht nur gestreut, sondern weitgeworfen werden (deswegen der Ton oder Gips). Zum anderen haben die Keimlinge bereits Nahrung und etwas, auf dem sie wachsen können (Erde). Gips und Ton halten außerdem die Feuchtigkeit und schützen das Saatgut vor hungrigen Insekten oder Vögeln.

Ideen zur Fortsetzung

Samenkugeln sind auch ein schönes Geschenk. Sie könnten sie in Papiermanschetten für Pralinen oder Cup-Cakes kleiden oder zuvor in Zimt, Paprika oder Steinmehl wälzen. Sie könnten wie Ostereier geformt oder mit Hilfe von Silikon- oder anderen flexiblen Formen in besonderer Art gestaltet werden. Als Geschenk für Hobbygärtner, die die Kugeln bei sich verwenden möchten, könnten Sie auch Gartenkräuter statt der Blumensamen wählen.

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Kommentare 1 Einträge

Kirsten | 04.03.2015 15:42 Uhr

Das hat Spaß gemacht!

Danke für diese Anleitung! Die Idee der Samenkugeln rückt ja immer mehr in das öffentliche Bewusstsein. Aber die dazu angebotenen Bücher und/oder Fertigprodukte wollte ich mir nie kaufen. Jetzt habt Ihr diese tolle Idee so aufbereitet, dass man sie (ganz legal) mit den Kids umsetzen kann und auch noch passend zum bevorstehenden Osterfest hübsch bunt gemacht. Ich habe die Samenkugeln heute mit Schülern im 4. Schuljahr angefertigt. Es hat richtig viel Spaß gemacht und es gab viele "Bohr", "geil" und "cool"- Ausrufe, aber natürlich auch "ieh" und "igitt".
Die Erde-Gips-Samen-Mischung hat hervorragend funktioniert. Zum Färben und Dekorieren haben wir Paprikapulver, Kurkumapulver und Lavendelblüten benutzt. Der Alltags-Bezug ist stimmig und für die Kids gut nachvollziehbar. Ich freue mich schon auf´s Verteilen!

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