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Forschertipp aus dem Kindergarten

Forschergeburtstag

Steckbrief des zertifizierten Kindergartens St. Michael

Der Kindergarten St. Michael in Villingen-Schwellingen (Baden-Württemberg) wurde im Frühjahr 2015 als "Haus der kleinen Forscher" zertifiziert und macht seit 2012 beim "Haus der kleinen Forscher" mit. Die Einrichtung betreut derzeit 116 Kinder im Alter von zwei bis sechs Jahren.

Worum ging es beim Projekt?

Anlass unserer Forschungsaktivität war der Geburtstag eines jeden Kindes in unserer Einrichtung. Bei einer Teambesprechung kamen wir auf die Idee, im Kindergartenjahr 2014 /2015 „Forschergeburtstage“ zu feiern, bei denen die Forscherthemen variierten. Das Geburtstagskind gestaltet an seinem Ehrentag zunächst seine Forscherkappe. Seinem Alter entsprechend klebt es bunte Punkte auf die Kappe und schreibt die jeweilige
Zahl dazu. Für die Geburtstagsfeier „deckt“ das Kind den Forschertisch mit Reagenzgläsern, Pipetten, Magneten und Lupen. Anschließend ziehen das Geburtstagskind und seine Freunde Forscherjacken an und singen das Geburtstagslied. Dann geht’s ans Forschen: Wir beginnen mit der beliebten „Rosinendisko“.
Das Geburtstagskind zählt Rosinen seinem Alter entsprechend ab und gibt sie in Sprudelwasser. Nun füllt das Kind mit einer Pipette und buntem Wasser die Reagenzgläser auf, für jedes Lebensjahr ein Reagenzglas. Nun kann das Kind mit den Utensilien auf dem Forschertisch je nach Interesse weiterforschen. Unsere Ergebnisse halten wir mit einem Geburtstagsfoto im Portfolio fest.

Was haben Sie benötigt und wie lange haben Sie geforscht?

Den Forschertisch haben wir mit Reagenzgläsern, Pipetten, Magneten und Lupen „gedeckt". Für die „Rosinendisco“ brauchten wir zusätzlich Sprudelwasser, Rosinen und buntes Wasser. In der Forschertüte für Zuhause befindet sich das Experiment "Der wackelige Wasserberg". Jede Forschergeburtstagsfeier hat ungefähr eine Stunde gedauert. Das Projekt lief von September 2014 bis Juli 2015.

Was haben Sie herausgefunden?

Bei den Experimenten während der Geburtstagsfeier haben wir den Kindern gezielt Fragen gestellt. Folgende Vermutungen und Beobachtungen haben sie gemacht: „Die Rosinen bleiben am Boden.“ „Die Rosinen schwimmen.“ „Das Wasser wird jetzt braun.“ „Die Rosinen werden dick.“ „Mit den Blubberblasen vom Wasser hüpfen die Rosinen hoch.“ „Mit dem Blubberwasser hüpfen die Rosinen und wenn kein Blubber mehr im Wasser ist, dann hüpfen die Rosinen nicht mehr.“

Was hat den Kindern besonders gefallen?

Durch die intensive Auseinandersetzung mit den einzelnen Forscherideen haben wir die Erfahrung gemacht, dass die verwendeten Utensilien für das Projekt geeignet sind. Wenn ein Experiment trotzdem nicht funktioniert, suchen wir gemeinsam mit den Kindern nach den Ursachen und anderen Möglichkeiten.

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