Direkt zur Hauptnavigation, zur Unternavigation dem Inhalt oder zum Seitenfuß

Forschertipp aus der Kita

Wie viel Futter frisst der Wels?

Die Kinder erforschen Verschiedenes zu Thema Aquarium.
Die Kinder messen die Werte und erforschen Verschiedenes zum Thema Aquarium. © Kindergarten Collinghorst

Steckbrief des zertifizierten Kindergartens Collinghorst

Der Kindergarten Collinghorst in Rhauderfehn (Niedersachsen) ist seit 2006 beim "Haus der kleinen Forscher" aktiv und wurde 2014 zum ersten Mal als "Haus der kleinen Forscher" zertifiziert. Die Einrichtung betreut derzeit 124 Kinder im Alter von zwei bis sechs Jahren.

Worum ging es beim Projekt?

Wir haben 2007 ein Aquarium geschenkt bekommen. Daraus entstand ein Langzeitprojekt, bei dem die Kinder Naturwissenschaften und Technik erfahren können und nebenbei viel Mathematik gefragt ist. Die ganz Kleinen können die Fische zählen oder die Futtertabletten für die Welse: Wir haben zwei Sorten Welsfutter und von jeder Sorte bekommen die Tiere jeweils fünf Stück. Je öfter die Kinder zählen, umso leichter fällt es ihnen. Die Größeren haben die Aufgabe, die Temperatur und die unterschiedlichen Werte des Wassers zu messen, die Daten abzulesen, in Tabellen einzutragen, dann Verlaufskurven zu erstellen und einzuordnen: Was bedeutet es, wenn die Kurve nach unten oder oben geht?

Was haben Sie benötigt und wie lange haben Sie geforscht?

Angefangen haben wir mit einem 60-Liter-Aquarium, mittlerweile steht ein 800-Liter-Aquarium bei uns unten im Eingangsbereich. Darin leben Welse, Schmerlen, Brokatbarben, Schnecken, Neons, Mollys, Schwertträger, Rotkopfsalmler und Guppys. Die Aquarien-AG trifft sich einmal in der Woche. Dann messen die Kinder die Werte und erforschen Verschiedenes zum Thema Aquarium. Sie gestalten das Aquarium neu und setzen auch neue Fische ein. Nach drei Monaten bekommen die Kinder die Auszeichnung "Aquarium-Sheriff". Jeden Tag wird gefüttert – und auch wenn die Erwachsenen das einmal vergessen sollten – die Kinder würden dies niemals.

Was haben Sie herausgefunden?

Besonders interessant fanden die Kinder die Strombaukästen, mit denen sie selbstständig verschiedene Dinge ausprobieren konnten. Die Erzieherinnen griffen nur selten ein, wenn ein Kind bei einer Frage nicht weiterkam. Etwas schwierig war es, die kleineren Kinder davon abzuhalten, die in Alufolie gehüllte Satellitenschüssel anzufassen – die hat so schön geglitzert! Zum Glück hat sich niemand die Finger verbrannt.

Haus der kleinen Forscher auf FacebookHaus der kleinen Forscher auf TwitterHaus der kleinen Forscher auf Youtube