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Schritt für Schritt zu noch mehr Nachhaltigkeit

Das "Haus der kleinen Forscher" übernimmt Verantwortung für gegenwärtige und künftige Generationen. Darum spielt nachhaltiges Denken und Handeln eine wichtige Rolle in der Arbeit der Stiftung – sowohl bei der Bildungsarbeit als auch bei der Arbeitskultur.

Junge zeigt auf Ausrufezeichen
© Christoph Wehrer/Stiftung Haus der kleinen Forscher
Achtung, Nachhaltigkeit! Für die Stiftung "Haus der kleinen Forscher" ist das keine Frage.

Das Bildungsangebot: wirkungsorientiert und ausgerichtet an einer nachhaltigen Entwicklung

© PHINEO gemeinnützige AG

Die gemeinnützige und unabhängige Agentur PHINEO hat die Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ im Juni 2018 mit dem Wirkt-Siegel ausgezeichnet. Laut Gutachten kommt der Stiftung eine „Vorreiterrolle für die gesamte MINT-Bildung in Deutschland“ zu. „Pädagoginnen und Pädagogen werden nicht nur befähigt, flächendeckend den Forschergeist von Kindern zu wecken oder Fachwissen weiterzugeben“, so Jacob Rohm, Analyst bei PHINEO. „Sie vermitteln zudem Verantwortungsbewusstsein gegenüber Natur und Umwelt und legen somit den Grundstein zu einer nachhaltig denkenden nächsten Generation“.
Einen weiteren und großen Schritt in Richtung Nachhaltigkeit ist die Stiftung mit der Erweiterung ihres Angebots um frühe Bildung für eine nachhaltige Entwicklung (BNE) gegangen, das seit dem Frühjahr 2018 bundesweit ins Bildungsprogramm aufgenommen wurde. Im Zuge dessen hat sich die Stiftung ganz klar positioniert – mit früher MINT-Bildung für eine nachhaltige Entwicklung. Das bedeutet, dass das "Haus der kleinen Forscher" für eine MINT-Bildung steht, die sich ihrer Verantwortung für den Menschen und den Planeten bewusst ist. Die Stiftung orientiert sich bei ihrer Bildungsarbeit an den globalen Nachhaltigkeitszielen, bekannt als 17 SDGs, und möchte zu einer nachhaltigen Entwicklung der Welt beitragen.

Nachhaltigkeit ist Bestandteil der Stiftungskultur

Im "Haus der kleinen Forscher" wird Nachhaltigkeit ausdrücklich als Teil der Stiftungskultur verstanden. Die Stiftung gestaltet ihre betrieblichen Abläufe und Entscheidungen so nachhaltig wie möglich und entwickelt sich dabei als Organisation ständig weiter. Ziel ist es, das eigene Profil im Sinne der wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Nachhaltigkeit zu schärfen. Seit mehreren Jahren gibt es eine vom Vorstand unterstützte Arbeitsgruppe, die das nachhaltige betriebliche Handeln mit immer neuen Ideen und Umsetzungsmöglichkeiten voranbringt.

Beispiele für Maßnahmen der Stiftung

  • Geschäftsreisen werden mit öffentlichen Verkehrsmitteln wie der Deutschen Bahn organisiert. Flugzeuge werden nur in Ausnahmefällen genutzt.
  • Jede Veranstaltung der Stiftung wird möglichst nachhaltig ausgerichtet und durchgeführt. Vegetarisches Catering, barrierefreie Zugänge oder eine gute ÖPNV-Anbindung sind nur einige Beispiele aus dem Leitfaden, den die Stiftung dafür erstellt hat.
  • Bei der Beschaffung von Bürobedarf, Lebensmitteln und Haushaltsartikeln werden vorzugsweise nachhaltig produzierte und möglichst fair gehandelte Produkte ausgewählt.
  • Die Stiftung arbeitet zu 100 % mit Ökostrom aus erneuerbaren Quellen. Jeder Arbeitsplatz ist zudem mit einem Stromsparknopf ausgestattet.
  • In allen Druckern des Büros wird FSC zertifiziertes Papier verwendet. Alle Mitarbeitenden sind angehalten, Ausdrucke möglichst zu vermeiden und die Hinweise zu ökonomischem Drucken zu beachten.
  • In den Büros der Stiftung wird Altpapier und weiterer Abfall getrennt gesammelt und leere Akkus, Batterien und Patronen werden gesondert entsorgt. Wenn möglich, nimmt die Stiftung an Aktionen zur Weiterverwendung wie dem Spenden ausrangierter, aber funktionstüchtiger Tastaturen an Schulen teil. Für eine möglichst müllfreie Mittagspause stattet die Stiftung ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter außerdem mit einer Lunchbox aus, damit das Essen von draußen nicht in Einwegverpackungen abgeholt werden muss.
  • Jede neue Mitarbeiterin und jeder neue Mitarbeiter wird zum Thema "Nachhaltigkeit im Arbeitsalltag der Stiftung" geschult.
  • Die Stiftung ist Mitglied bei future e.V. Der Verband unterstützt Unternehmen beim Umweltschutz.
  • Die Stiftung hat 2018 die Charta der Vielfalt unterzeichnet. Damit verpflichtet sie sich, ein Arbeitsumfeld zu schaffen, das Vielfalt und ein vorurteilsfreies Miteinander fördert.
  • Die Stiftung ist Mitglied der Initiative Klischeefrei. Diese unterstützt eine Berufs- und Studienwahl, die frei von Geschlechterklischees ist.

Verantwortliches Handeln im Online-Shop

Mit ihrem Online-Shop stellt die Stiftung jedes Jahr eine große Menge an Materialien für Kitas, Horte und Grundschulen bereit. Hier bietet die Stiftung nach Möglichkeit Produkte an, die aus ökologischer Sicht verantwortungsvoll sowie fair produziert und gehandelt sind. Bei der Auswahl der Produkte wird darüber hinaus großer Wert auf Langlebigkeit, Qualität und Nutzen gelegt. Soweit machbar arbeitet die Stiftung bei der Produktion und dem Versand ihrer Materialien mit kleinen und mittelständischen Unternehmen aus der Region zusammen. Produkte mit kurzen Lieferwegen werden gegenüber Produkten, die möglicherweise weniger kosten, aber über sehr weite Entfernungen transportiert werden müssten, bevorzugt.

Nachhaltige Produkte

anerkannte Gütesiegel, die eine ressourcenschonende Herstellung oder Nutzung garantieren
  • Viele Produkte tragen anerkannte Gütesiegel, die eine ressourcenschonende Herstellung oder Nutzung garantieren.
  • Das Papier diverser Printmaterialien wie Broschüren, Flyer oder Postkarten ist mit dem "Blauen Engel" zertifiziert.
  • Printmaterialien werden in einem umweltfreundlichen Druckverfahren hergestellt.
  • Lebensmittel wie Gummibärchen sind BIO-zertifiziert und umweltschonend verpackt.
  • Kugelschreiber sind aus Holz, das aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern stammt.
  • Durch den Paketversand mit DHL GoGreen leisten wir einen Beitrag zum Klimaschutz: CO2-Emissionen werden in DHL-Projekten intern (grüne Kraftstoffe, alternative Fahrzeuge, Solarenergie) wie extern (Methangasumwandlung, Biomassenenergie, Windpark) ausgeglichen.
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