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Wissenschaftlicher Beirat

Der Beirat der Stiftung setzt sich aus unabhängigen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern unterschiedlicher Professionen zusammen. Die Mitglieder des Wissenschaftlichen Beirats sind hochkarätige Expertinnen und Experten relevanter Disziplinen. Prof. Dr. Hans-Günther Roßbach ist Vorsitzender des Beirats. Als solcher führt er die Sitzungen und vertritt die Empfehlungen des Kreises.

© Stiftung Haus der kleinen Forscher
Foto v.l.: Magenheim, Kauertz, Lude, Wiesmüller, Wollring, Schober, Kalicki, Walter-Laager, Roßbach, Lonnemann, Igel und Tietze

Prof. Dr. Hans-Günther Roßbach, Universität Bamberg

Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats

"Als Frühpädagoge begrüße ich Initiativen, die sich eine Verbesserung der pädagogischen Förderung in unseren Kindertageseinrichtungen zur Aufgabe gemacht haben. Das 'Haus der kleinen Forscher' ist nicht nur eine der größten Initiativen in diesem Bereich und sehr bekannt, sondern überzeugt auch durch seine Konzeption. Ich freue mich, den Vorsitz des Wissenschaftlichen Beirats übernehmen zu dürfen."

Hans-Günther Roßbach leitete von 2002 bis 2014 den Lehrstuhl Elementar- und Familienpädagogik an der Universität Bamberg. Von 2014 bis März 2017 war er zudem Direktor des Leibniz-Instituts für Bildungsverläufe (LIfBi) sowie seit 2012 Projektleiter des Nationalen Bildungspanels (NEPS). Seine Arbeits- und Forschungsschwerpunkte sind u.a. Qualitätsfeststellung in Institutionen der Früherziehung, Längsschnittanalysen der Auswirkungen frühkindlicher Betreuungen, internationale Vergleichsuntersuchungen sowie der Übergang vom Elementar- in den Primarbereich.

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Prof. Dr. Fabienne Becker-Stoll, Staatsinstitut für Frühpädagogik (IFP), München

"Mir geht es um die Kompetenzentwicklung von Kindern. Das 'Haus der kleinen Forscher' bietet die Möglichkeit, die Qualität in der frühen Bildung bundesweit positiv zu beeinflussen."

Fabienne Becker-Stoll ist Direktorin des Staatsinstituts für Frühpädagogik (IFP) in München und Professorin für Entwicklungspsychologie. Ihr Forschungsschwerpunkt ist die Qualität in Kindertageseinrichtungen.

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Prof. Dr. Marcus Hasselhorn, Deutsches Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF), Frankfurt

"In die Begleitforschungsstudien der Stiftung ist es gelungen, die erste Liga der empirischen Bildungsforschung in Deutschland mit einzubinden. Ein großer Mehrwert des gewählten Forschungsansatzes ist es, dass neben Fragestellungen zur Professionalisierung der Fachkräfte auch Wirkungen auf Ebene der Kinder untersucht werden."

Marcus Hasselhorn ist Geschäftsführender Direktor des Deutschen Instituts für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF) in Frankfurt. Seine Arbeits- und Forschungsschwerpunkte liegen u.a. auf der Entwicklung individueller Voraussetzungen erfolgreichen Lernens in der frühen Bildung, Lern- und Leistungsstörungen, sowie Veränderbarkeit und Beeinflussbarkeit kognitiver Lernvoraussetzungen.

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Prof. Dr. Christoph Igel, Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) GmbH

Am Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) ist Christoph Igel der Wissenschaftliche Leiter des Educational Technology Lab. Zudem ist er Professor für Bildungstechnologie an der Technischen Universität Chemnitz und Visiting Professor an der Shanghai Jiao Tong University in China. Professor Igel ist Vorsitzender der Expertengruppe „Intelligente Bildungsnetze“ des Nationalen Digital-Gipfels der Bundesregierung und Mitglied des Vorstandes der Charta digitale Vernetzung. Digitalisierung und berufliche Qualifizierung in der Industrie 4.0., Bildungs- und Lerntechnologien, Künstliche Intelligenz sowie Intelligente Bildungsnetze und smarte Bildungsräume stellen seine Forschungsthemen dar.

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Prof. Dr. Bernhard Kalicki, Deutsches Jugendinstitut e.v. (DJI), München, und Evangelische Hochschule Dresden

"Ich beobachte mit Hochachtung das ambitionierte Forschungsprogramm der Stiftung."

Bernhard Kalicki leitet die Abteilung Kinder und Kinderbetreuung des Deutschen Jugendinstituts in München. Seit 2006 ist er Professor für Frühkindliche Bildung an der Evangelischen Hochschule Dresden. Seine Arbeitsschwerpunkte liegen u.a. auf familiärer und außerfamilärer Sozialisation, frühkindlicher Bildung, Bildungsberichterstattung und Bildungssteuerung im Elementarbereich sowie Qualitätsentwicklung im System der Kindertagesbetreuung.

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Prof. Dr. Alexander Kauertz, Universität Koblenz-Landau

"Am 'Haus der kleinen Forscher' beeindruckt mich, dass Forschungsergebnisse und alltägliche Umsetzung miteinander vereint werden, sich gegenseitig inspirieren und informieren. Als Physikdidaktiker mit Projekten in den unterschiedlichen Bildungsstufen freue ich mich auf die Diskussion zur Entwicklung und Erforschung grundlegender und anschlussfähiger MINT-Kompetenzen in diesem Rahmen."

Alexander Kauertz ist Professor für Physikdidaktik an der Universität Koblenz-Landau sowie Geschäftsführender Leiter des Instituts für naturwissenschaftliche Bildung und des Zentrums für Lehrerbildung am Campus Landau. Seine Forschungsschwerpunkte liegen u.a. auf Physikkompetenz in allen Schulstufen, naturwissenschaftlichen Sachunterricht, Lernprozesse und Unterrichtsqualität in allen Schulstufen, sowie naturwissenschaftlicher Frühförderung und Professionalisierung von Elementarpädagoginnen und –pädagogen.

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Prof. Dr. Jan Lonnemann, Universität Potsdam

Der Psychologe Jan Lonnemann hat seit Oktober 2017 die Professur für Empirische Kindheitsforschung an der Universität Potsdam inne und ist maßgeblich am Masterstudiengang "Frühkindliche Bildungsforschung" beteiligt, der in Kooperation mit der Fachhochschule Potsdam durchgeführt wird. Am DIPF (Deutsches Institut für Internationale Pädagogische Forschung) war er Teil des Leitungsteams mehrerer Projekte unter anderem im Kontext des Forschungszentrums IDeA (Individual Development and Adaptive Education of Children at Risk), in dem die Lernentwicklung von Kindern in ihren ersten zwölf Lebensjahren untersucht wird. Die Grundlagen des Erwerbs schulischer Fertigkeiten im Lesen und Rechnen bilden seinen Forschungsschwerpunkt. Er beschäftigt sich mit der Entwicklung, Beeinträchtigung und Förderung dieser grundlegenden Fertigkeiten sowie mit deren interkulturellen Unterschieden.

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Prof. Dr. Armin Lude, Pädagogische Hochschule Ludwigsburg

"Mich beeindrucken am 'Haus der kleinen Forscher' der bundesweite Ansatz und der hohe Qualitätsanspruch. Mit Freude habe ich vernommen, dass zur MINT-Bildung nun auch 'Bildung für nachhaltige Entwicklung' hinzu kommt. Hierfür möchte ich gerne meine Kompetenzen und Unterstützung einbringen, so dass das begonnene Bild zu einem Kunstwerk wird."

Armin Lude ist Professor für Biologie und ihre Didaktik am Institut für Naturwissenschaften und Technik der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg. Seine Arbeits- und Forschungsschwerpunkte sind Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE), Umweltbildung und Waldpädagogik, Naturerfahrungen, mobiles ortsbezogenes Lernen, Fachdidaktik Biologie, Ökologie, Botanik sowie Evolutionsbiologie. Er ist Initiator und langjähriger Sprecher des BNE-Hochschulnetzwerkes Baden-Württemberg.

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Prof. Dr. Johannes Magenheim, Universität Paderborn

"Ich befasse mich seit langem mit Themen der informatischen Bildung und dem Lernen mit Informatiksystemen in verschiedenen Bereichen des schulischen und außerschulischen Bildungswesens. Mich begeistert es, dass die Stiftung 'Haus der kleinen Forscher' das 'I' in MINT in praktische, handlungsorientierte Konzepte für informatisches Lernen im Kita- und Grundschulbereich umsetzt."

Johannes Magenheim ist Professor für Didaktik der Informatik an der Fakultät für Elektrotechnik, Informatik und Mathematik der Universität Paderborn. Er ist Mitglied im Leitungsgremium des Fachbereichs 'Informatik und Ausbildung / Didaktik der Informatik (IAD)' der Gesellschaft für Informatik e.V. und fungiert dort als Experte der Fachgruppe Didaktik der Informatik. Seine Arbeits- und Forschungsschwerpunkte sind u.a. Didaktik der Informatik, Informatik und Bildung sowie e-Learning.

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Prof. Dr. Jörg Ramseger, Freie Universität, Berlin

"Für die Bildung unserer Kinder sind weder der Staat noch die Familien allein zuständig. Die Gesellschaft braucht zivilgesellschaftliche Akteure wie die gemeinnützige Stiftung 'Haus der kleinen Forscher', die Innovation und Qualitätsentwicklung in der Bildung voranbringen, was dem Staat nicht immer leicht fällt."

Jörg Ramseger ist Universitätsprofessor für Schulpädagogik und Leiter der Arbeitsstelle Bildungsforschung Primarstufe an der FU Berlin. Er ist zudem Direktor des Instituts für Schulentwicklung (ISE) an der Internationalen Akademie Berlin für innovative Pädagogik, Psychologie und Ökonomie gGmbH. Schwerpunkte seiner Arbeit sind u.a. die Allgemeine Grundschulpädagogik, Naturwissenschaftsdidaktik speziell in der Grundschule und Schulentwicklungsforschung.

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Prof. Dr. C. Katharina Spieß / Prof. Pia Schober, Ph.D, Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin), Freie Universität Berlin und Universität Tübingen

C. Katharina Spieß leitet die Abteilung Bildung und Familie am DIW und hat die Universitätsprofessur für Familien- und Bildungsökonomie an der Freien Universität Berlin in Kooperation mit dem DIW Berlin inne. Ihre Arbeitsbereiche sind die Familien- und Bildungsökonomie, ein besonderer Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt auf Fragen der frühen Bildung und Betreuung. Sie nimmt die Beiratsaufgabe gemeinsam mit Pia S. Schober wahr, die den Lehrstuhl für Soziologie mit Schwerpunkt Mikrosoziologie an der Universität Tübingen innehat. Pia Schobers Forschungsschwerpunkte sind frühkindliche Familien- und Bildungspolitik, Vereinbarkeit von Beruf und Familie, sowie Geschlechter- und Bildungsungleichheiten. Von 2012 bis 2016 war Pia Schober wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Abteilung Bildung und Familie im Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) und sie bleibt mit dem DIW Berlin weiterhin als Research Fellow verbunden.

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Prof. Dr. Mirjam Steffensky, Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik (IPN Kiel)

Mirjam Steffensky ist Professorin für Didaktik der Chemie mit dem Schwerpunkt „Frühe naturwissenschaftliche Bildung“ am Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Zu ihren Forschungsschwerpunkten zählen naturwissenschaftliches Lehren und Lernen im Elementar- und Primarbereich, fachbezogenes Professionswissen von Fachkräften und Grundschullehrpersonen sowie die Entwicklung und Evaluation von Materialien für den Elementar- und Primarbereich.

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Prof. Dr. Wolfgang Tietze, PädQUIS gGmbH, An-Institut der Alice-Salomon-Hochschule, Berlin

"Mir liegen Definition, Messung und Weiterentwicklung von Bildungsqualität am Herzen, für das Zertifizierungsprogramm der Stiftung bin ich gerne Pate gestanden."

Wolfgang Tietze betreute den Arbeitsbereich Kleinkinderpädagogik am Fachbereich Erziehungswissenschaft und Psychologie der Freien Universität Berlin. Er ist Geschäftsführer von PädQUIS, An-Institut der Alice Salomon Hochschule Berlin, das Forschung, Entwicklung und Fortbildung zur pädagogischen Qualität im Bereich der frühen Bildung, Betreuung und Erziehung anbietet. Er ist an der Entwicklung  vielfältiger Evaluationsinstrumente für eine skalenbasierte Qualitätsentwicklung in Kindertageseinrichtungen und Tagespflegestellen federführend beteiligt.

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Prof. Dr. Catherine Walter-Laager, Universität Graz und PädQUIS gGmbH, An-Institut der Alice-Salomon-Hochschule, Berlin sowie Kooperationsinstitut der Karl-Franzens-Universität Graz

Catherine Walter-Laager ist Professorin für Frühkindpädagogik an der Karl-Franzens-Universität Graz und leitet dort den Arbeitsbereich Elementarpädagogik am Institut für Erziehungs- und Bildungswissenschaft. Gemeinsam mit Prof. Dr. W. Tietze ist sie Geschäftsführerin des Berliner Forschungs- und Entwicklungsinstitut pädQUIS, das Forschung, Entwicklung und Fortbildung zur pädagogischen Qualität im Bereich der frühen Bildung, Betreuung und Erziehung anbietet. Ihren Forschungsschwerpunkt bilden Faktoren, welche die kindliche Entwicklung unterstützen oder auch hemmen, insbesondere im Rahmen der institutionellen Betreuung.

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Prof. Dr. Christian Wiesmüller, PH Karlsruhe, Deutsche Gesellschaft für Technische Bildung (DGTB)

"Technik als Bildungsgegenstand eigener Theorie und Praxis ist vielfach noch nicht erkannt. Das ‚Haus der kleinen Forscher‘ räumt der Technik diesen Stellenwert ein und setzt in seiner Arbeit Akzente, die der Allgemeinen Technischen Bildung zugutekommen."

Christian Wiesmüller ist Professor für Technikdidaktik und Leiter der Abteilung Technische Bildung an der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe am Institut für Physik und Technische Bildung. Er ist erster Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Technische Bildung (DGTB) sowie Vorsitzender der Landesfachschaft Technik der Pädagogischen Hochschulen Baden-Württembergs. Seine Arbeits- und Forschungsschwerpunkte sind u.a. die bildungsphilosophische und schultheoretische Begründung des Faches Technik und die Profilierung der Technikdidaktik als fachspezifische erziehungswissenschaftliche Disziplin.

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Prof. Dr. Bernd Wollring, Universität Kassel

"Ich bewundere die Stiftung 'Haus der kleinen Forscher', dass und wie sie sich auf Mathematik einlässt."

Bernd Wollring ist emeritierter Universitätsprofessor für Didaktik der Mathematik an der Universität Kassel. Seine Arbeits- und Forschungsschwerpunkte lagen u.a. auf der Gestaltung von Lernumgebungen für den Mathematikunterricht, natürliche Differenzierung sowie Geometrie. Zudem gibt er selbst Fortbildungen in diesem Bereich für pädagogische Fach- und Lehrkräfte.

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