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Wie Eltern ihr Kind beim Forschen begleiten können

Als Eltern oder Familienangehörige können Sie ganz leicht mithelfen, den Forschergeist der Kinder zu fördern. Gehen Sie im Alltag einfach auf die Fragen der Mädchen und Jungen ein, ohne selbst zu antworten. Ermutigen Sie vielmehr zum Ausprobieren und Nachdenken. Hier bekommen Sie ein paar Tipps.

Mutter lacht Kind an, das gerade etwas erkundet
© Jan Braun/Stiftung Haus der kleinen Forscher
Eltern können ihre Kinder ermutigen und dabei helfen, ihren Fragen selber nachzugehen.

Die ganze Welt ist ein Labor – auch zuhause

Wenn Ihr Kind einen Ball aufpumpt, sammelt es Erfahrungen mit Luftdruck. Und wenn es zu Hause überlegt, wie man Müll vermeidet, gestaltet es die eigene Lebenswelt nachhaltig mit. Naturphänomene und Fragen zu Natur, Technik oder Nachhaltigkeit begegnen uns immer und überall.

Kinder brauchen nicht viel für ihre Entdeckungen, denn die ganze Welt ist ihr Labor. Gehen auch Sie mit Ihrem Kind auf Entdeckungsreise. Sie benötigen dafür lediglich etwas Zeit und Spaß am Erkunden. Seien Sie gewiss: Sie werden zusammen Antworten finden. Die Neugier Ihres Kindes steht dabei im Vordergrund: „Wofür interessierst du dich?“, „Was willst du herausfinden?“. Vielleicht finden Sie ja auf unserem Wimmelposter eine spannende Forscherfrage, der Sie gemeinsam nachgehen möchten. Und dann ran ans Forschen!

Wimmelposter mit Ideen zum Forschen im Alltag

Ein Ausschnitt aus dem Plakat, verschiedene Alltagsszenen im Querschnitt eines Hauses. Eine Geburtstagsfeier, ein Kaffeekränzchen.
© Stiftung Haus der kleinen Forscher

Auf dem Wimmelbild finden Sie Situationen aus dem Alltag und Fragen, denen Sie gemeinsam nachgehen könnten. Zum Beispiel: Wie entsteht eigentlich Wärme? Forschen Sie doch mal zusammen nach: Wo ist es zu Hause besonders warm? Woran könnte das liegen? Gibt es irgendwo Zuglöcher? Am Ende kann jede Antwort zu einer neuen Forscherfrage führen oder Lust machen, beispielsweise etwas selbst zu bauen.

Warum ist Entdecken und Forschen wichtig für junge Kinder?

Vater mit Tocher lachend am Klettergerüst
© Claudiad/istockphotos
"Ich kann das!" Gemeinsames Forschen stärkt das Kind.

Beim Forschen und Entdecken sollen Freude, Neugier und Interesse im Vordergrund stehen. So können die Kinder ein Verständnis für grundlegende Zusammenhänge entwickeln, die in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik und bei Fragen zur Nachhaltigkeit eine Rolle spielen. Kinder erleben durch das eigenständige Forschen ein Gefühl von „Ich kann das!“ und werden so in ihrem Selbstbewusstsein gestärkt. Indem Kinder Phänomene genau beobachten, untersuchen, vergleichen und dann überlegen, wie sie etwas herausfinden möchten, stärken sie ihre Fähigkeit, Probleme zu lösen. Die Kinder lernen, welche Methoden und Arbeitsweisen sich am besten eignen, um Fragen zu beantworten, und können diese auch anwenden. Im Austausch mit anderen Kindern, Eltern und Erziehern über ihre Erfahrungen beim Forschen bauen die Kinder nebenbei auch ihre sprachlichen Fähigkeiten aus.

Kitas, Horte und Grundschulen, die beim "Haus der kleinen Forscher" mitmachen

Plakette zur Zertifizierung als Haus der kleinen Forscher an der Außenwand einer Einrichtung.
© Christoph Wehrer/Stiftung Haus der kleinen Forscher

Über 30.000 Kitas, Horte und Grundschulen in ganz Deutschland sind bereits Teil der Bildungsinitiative "Haus der kleinen Forscher" und setzen das Forschen im Alltag mit den Kindern um. Viele dieser Einrichtungen sind schon länger dabei und wurden durch die Stiftung offiziell mit der Plakette "Haus der kleinen Forscher" zertifiziert.

Zertifizierte Einrichtung finden
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