Direkt zur Hauptnavigation, zur Unternavigation dem Inhalt oder zum Seitenfuß

10 Jahre „Haus der kleinen Forscher“-Netzwerk im Landkreis Leer

„Regional Spezial“: Ein Jubiläums-Workshop zum Geburtstag

Wie werden Kluntje gemacht? Wie entsteht Butter? Wie speichert die Kanne die Wärme? Anlässlich des zehnjährigen Bestehens des „Haus der kleinen Forscher“-Netzwerks im Landkreis Leer hatten sich die Trainerin Andrea Geisler und Trainer Sven Greipl zusammen mit den Mitarbeiterinnen des Jugendamts Leer etwas Besonderes ausgedacht: Sie luden alle 68 „Haus der kleinen Forscher“-Einrichtungen des Landkreises zum Jubiläums-Workshop „Regional Spezial“ ein.

Ein Windrad aus Papier
Wind, Tee und Kluntjes - regionale Besonderheiten gaben den Ton beim Jubiläums-Workshop an.

Butter und Kandis selbst herstellen

"Ein weiteres Highlight war die Vorstellung einer Einrichtung in jedem der drei Workshops. Wir hatten im Vorfeld Einrichtungen angesprochen und gezielt aktive Einrichtungen darum gebeten, in einer Präsentationsform ihrer Wahl, den Teilnehmern ihre täglich Arbeit in Bezug auf das Forschen in der Einrichtung näher zu bringen. Dies wurde von allen Teilnehmern begeistert verfolgt und führte zu einem regen Austausch und wohl für viele auch zu interessanten Anregungen für die eigene Arbeit", berichtet der "Haus der kleinen Forscher"-Trainer begeistert.

Kreisrat Rüdiger Reske lobte das Engagement der Fachkräfte und betonte die Notwendigkeit der frühkindlichen Bildung als Ansporn, bei den Jüngsten die Begeisterung für Naturwissenschaften, Mathematik und Technik zu wecken und spielerisch zu fördern.

Aktive Einrichtungen stellen ihre Forscher-Aktivitäten vor

"Beispielsweise gehört zu einer schönen Tasse Ostfriesentee natürlich ein Stück Stuten (Weißbrot) mit Butter. Die haben wir im Workshop einfach selbst hergestellt", sagte Sven Greipl: "Wir haben Kluntje (Kandiszucker) hergestellt und damit Themen wie Löslichkeit und Kristallisation erforscht und zudem haben wir die thermodynamischen Prozesse beim Teezeremoniell untersucht."

Tee, Kandis und Butter wurden nicht nur untersucht, sondern natürlich auch verzehrt. Nachmittags ging es dann weiter mit dem Thema Wind und Windenergie: "Wir haben unterschiedliche Typen von Windmühlen und Papierfliegern gebaut und deren Funktion in Bezug auf die Aerodynamik entdeckt", so Greipl.

Über das Netzwerk

Der ostfriesische Landkreis Leer ist einer der frühen lokalen Netzwerkpartner der Stiftung "Haus der kleinen Forscher" in Niedersachsen. Seit 2007 koordiniert die Kinder- und Jugendförderung für den Landkreis Leer die Fortbildungen. Die Netzwerkkoordinatorinnen, Veronika Greipl und Nicole Rieken, arbeiten im Jugendamt in der Abteilung Kinder- und Jugendförderung.

Im Landkreis Leer machen derzeit 58 Kindertagesstätten und zehn Grundschulen aktiv beim "Haus der kleinen Forscher" mit. 20 Einrichtungen, darunter eine Grundschule, erhielten bereits ihre erste offizielle Zertifizierung als "Haus der kleinen Forscher", davon haben elf Kitas bereits ihre zweite Zertifizierung und bekamen bislang fünf Kindertagesstätten die dritte Zertifizierung.

Zur Netzwerkseite
Haus der kleinen Forscher auf Facebook Haus der kleinen Forscher auf Twitter Haus der kleinen Forscher auf Youtube