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200. Grundschule als "Haus der kleinen Forscher" zertifiziert

Wie wird aus einem Samen eine Pflanze? Und was braucht eine Pflanze dann, um zu wachsen? Was passiert, wenn sie kein Licht bekommt? Kein Wasser? Oder keine Luft? Diesen und weiteren Fragen sind die Kinder im Offenen Ganztagsbereich der Grundschule Alexander-Hegius in Heek nachgegangen. Für ihr regelmäßiges Forscher-Engagement wurden sie jetzt als „Haus der kleinen Forscher“ zertifiziert.
 

Grundschule Alexander-Hegius in Heek als „Haus der kleinen Forscher“ zertifiziert
V.l.n.r.: Kirsti Döbertin (Leitung Alexander-Hegius-Schule), Veronika Droste (Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Borken mbH), Oliver Wiechert, Timo Kock (Unternehmensverbund ELANKO), Franz-Josef Weilinghoff (Bürgermeister Heek), Maria Brüning (Leiterin OGS Alexander-Hegius-Schule), Carsten Latussek (Förderverein) und Forscherpädagogin Julia Borgers. © Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Borken mbH (WFG)

Die Alexander-Hegius-Schule ist die 200. Grundschule deutschlandweit, die von der gleichnamigen Stiftung das Zertifikat als „Haus der kleinen Forscher“ bekommen hat. Maria Brüning, Leiterin des offenen Ganztags, und ihre Kollegin Julia Borgers nahmen die Auszeichnung von dem Heeker Unternehmensverbund ELANKO, vertreten durch Timo Kock und Oliver Wiechert, entgegen. ELANKO unterstützt die OGS seit einigen Jahren.

Wasser, Licht und Luft

„In den letzten Monaten haben wir uns intensiv mit der Entwicklung einer Pflanze aus einem Samen beschäftigt“, so Maria Brüning. Die Kinder säten dazu Kresse, Petersilie, Schnittlauch und Sonnenblumen aus und beobachteten, wie sich die Pflanzen entwickeln – oder verkümmern, wenn Wasser, Licht oder Luft fehlen. Sie entdeckten, dass sie täglich das Wasser wechseln müssen, dass Pflanzen auf unterschiedlichen Böden auch anders wachsen und dass Bohnen vorkeimen sollten, um besser zu gedeihen.

Als Forscherexperten eine Stunde gestaltet

Bereits seit 2012 bilden sich drei pädagogische Fachkräfte der Einrichtung regelmäßig in „Haus der kleinen Forscher“-Workshops fort, um die Mädchen und Jungen bei ihrer Entdeckungsreise qualifiziert begleiten zu können. In der Auszeichnungswoche durften die Kinder der Forscher-AG als „Forscherexperten“ in jeder Schulklasse eine Stunde zum Thema „Forschen rund um den Körper“ mit Hilfe von Forscheraufträgen und den Kinderkarten vom „Haus der kleinen Forscher“ mitgestalten.
 

Über das Netzwer

Der Netzwerkpartner der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ im Kreis Borken ist die Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Borken mbH (WFG). Seit 2009 koordiniert Veronika Droste als Projektleiterin das Fortbildungsangebot im Kreis. 39 Einrichtungen sind im Kreis derzeit zertifiziert, darunter sind vier Grundschulen.
 

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