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Thüringen

Alte Apfelsorten und Algorithmen – Informatik und Bildung für nachhaltige Entwicklung in der frühen Bildung

Was haben alte Apfelsorten und Computer-Algorithmen mit früher Bildung  zu tun? Diese und weitere Fragen wurden auf dem gemeinsamen Fachtag der Stiftung Haus der kleinen Forscher und dem regionalen Netzwerkpartner, der Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT), in Weimar gestellt und beantwortet. 150 pädagogische Fach- und Lehrkräfte aus Kitas und Grundschulen tauschten sich dazu aus, wo, wann und wie sich Nachhaltigkeit und Informatik in der frühkindlichen Pädagogik verorten und umsetzen lassen.

© Sebastian Germerodt/STIFT Thüringen

Beim Weimarer Fachtag des regionalen Netzwerkpartners "Land der kleinen Forscher – eine Initiative der STIFT und der Stiftung Bildung für Thüringen" standen die Themen Informatik und Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) im Fokus. Nach Fachvorträgen von Prof. Dr. Stefan Brée (HAWK Hochschule Hildesheim/Holzminden/Göttingen) und Dr. Maria Ploog (Stiftung Haus der kleinen Forscher Berlin) ging es über in den Praxisteil.  In Fachrunden konnten die pädagogischen Fach- und Lehrkräfte in die Fortbildungsangebote "Informatik entdecken – mit und ohne Computer", "Tür auf! Mein Einstieg in Bildung für nachhaltige Entwicklung" und "Kinder entdecken die Welt – Und was tun wir?" hineinschnuppern, sich austauschen und Kontakte knüpfen.

Informatik analog umsetzen

"Oft denken die pädagogischen Fach- und Lehrkräfte, dass es bei der informatischen Bildung darum geht, mehr Zeit vor dem Rechner zu verbringen. Dabei stimmt das gar nicht. Im Workshop konnten sie erleben, wie viel Anlässe zur Informatik schon der Kita-Alltag bietet und dass informatische Bildung auch ganz ohne Computer funktioniert. So ist beispielsweise ein Algorithmus eine Abfolge von mehreren festgelegten Einzelschritten – genauso wie das Ankommen in der Kita oder das Händewaschen. Das sind alles tolle mögliche Impulse, um Informatik zu entdecken.", sagt Dr. Claudia Grebe, Netzwerkkoordinatorin "Haus der kleinen Forscher" der STIFT.

Praxisideen für die Umsetzung von BNE

"Auch der Begriff 'Bildung für nachhaltige Entwicklung' weckt bei Fachkräften die Annahme, dass viel Neues auf sie zukommt, dass sie nun umsetzen sollen. Auf dem Fachtag – und auch in der Fortbildung – merken sie dann schnell, dass sie schon viele Punkte, wie Mülltrennung oder Vielfalt in der Einrichtung umsetzen. Das ermutigt und motiviert sie dazu, diesen Weg weiter zu gehen.", so Dr. Claudia Grebe

Der Fachtag bot den Teilnehmern viele Gelegenheiten sich zu vernetzen und Ideen für die Umsetzung in der Praxis auszutauschen.

Das Improvisationstheater "Öde & Schriller" fasste abschließend die Eindrücke und Erlebnisse der pädagogischen Fach- und Lehrkräfte noch einmal kreativ zusammen und rundete damit das Programm ab.

Ein "Land für kleine Forscher"

Die Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT) und die Stiftung Bildung für Thüringen - beide mit Sitz in Erfurt - sind lokale Netzwerkpartner der Stiftung "Haus der kleinen Forscher" in Thüringen.

Das Fortbildungsangebot des Netzwerks finden Sie hier.

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