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Feiern und Forschen beim Jubiläums-Fachtag der Südwestmetall-Netzwerke

Ein Jubiläum ist immer ein Anlass zurückzublicken. Auf das, was bisher geschah. Diesen Rückblick gab es zum 10. Jubiläum der acht Südwestmetall-Netzwerke natürlich auch. Aber er war kurz. Dann schauten sie wieder nach vorn. Auf das, was aktuell ist und als Nächstes kommt – mit einem MINT-Fachtag unter dem Motto "Forschen und Feiern!".

Gruppenbild mit den Netzwerkkoordinatorinnen
© Bildungswerk der Baden-Württembergischen Wirtschaft e. V.
Stiftungsvorstand Michael Fritz (links) und Südwestmetall-Geschäftsführer Stefan Küpper (rechts) bedankten sich bei den Koordinatorinnen der Südwestmetall-Netzwerke für ihre Arbeit (v.l.n.r.): Annette Schmidt, Monika Schmitt, Carmen Winz, Sabine Endreß, Jutta Mpock, Barbara Hackbarth-Burkart, Marie-Luise Weißhaupt, Kathrin Geyer, Silvia Gesierich, Gina Eisner und Maria Leinweber, Projektkoordination "Südwestmetall macht Bildung" Familie und Frühförderung/MINT.

Seit zehn Jahren ist der Arbeitgeberverband Südwestmetall mit seiner Initiative "Südwestmetall macht Bildung" Partner der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“. Rund 2.350 Kitas, Horte und Grundschulen haben seitdem aktiv die Angebote für gute frühe Bildung in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik (MINT) aus dem "Haus der kleinen Forscher" genutzt. Damit es in Zukunft noch mehr werden, hatte Südwestmetall zu dem Fachtag vor allem pädagogische Fach- und Lehrkräfte eingeladen. Rund 200 waren gekommen.

Verlässliche MINT-Bildung – trotz Fachkräftemangel?!

Drei Männer und eine Frau diskutieren auf einem Podium.
© Bildungswerk der Baden-Württembergischen Wirtschaft e. V.
„Verlässliche (MINT-)Bildung trotz Fachkräftemangel?!“: Darüber diskutierten Moderator Markus Brock, Stiftungsvorstand Michael Fritz, Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann sowie Südwestmetall-Geschäftsführer Stefan Küpper.

Zum Auftakt des umfangreichen Programms erlebten die Gäste eine prominent besetzte Talkrunde zum Thema "Verlässliche (MINT-)Bildung trotz Fachkräftemangel?!". Es diskutieren Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann, Gastgeber Stefan Küpper, Geschäftsführer Politik, Bildung und Arbeitsmarkt bei Südwestmetall sowie der Vorstandsvorsitzende der Stiftung "Haus der kleinen Forscher", Michael Fritz. Der 4. Stuhl blieb frei – aber nie lang. Denn wer Lust hatte, konnte auf dem Podium vorübergehend mitdiskutieren und das Publikum machte gerne Gebrauch von dieser Möglichkeit; unter anderem eine Netzwerkkoordinatorin, eine Kitaleiterin und die Vertretung eines Kitaträgers.

Netzwerkkoordinatorinnen für ihre Arbeit geehrt

Beim Thema verlässliche MINT-Bildung mangle es jedenfalls nicht am Engagement der Erzieherinnen und Erzieher, sagte Michael Fritz in der Diskussion. Allein in den acht Südwestmetall-Netzwerken haben sich in den zehn Jahren der Partnerschaft bereits knapp 6.000 pädagogische Fach- und Lehrkräfte fortgebildet. Begleitet wurden sie von mehr als 40 Trainerinnen und Trainern – und nicht zu vergessen von den insgesamt zehn Koordinatorinnen, die für die Netzwerke im nördlichen Baden-Württemberg und am Bodensee zuständig sind. Sie wurden während des Fachtages von Michael Fritz und Stefan Küpper für ihre langjährige und erfolgreiche Arbeit geehrt.

Wofür steht das "Haus der kleinen Forscher"?

Ein Mann spricht vor Publikum.
© Bildungswerk der Baden-Württembergischen Wirtschaft e. V.
Wofür steht das "Haus der kleinen Forscher"? Darüber sprach Stephan Gühmann, Fachleiter MINT bei der Stiftung in seinem Vortrag.

In offenen Werkstätten und Workshops konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dann die verschiedenen Angebote vom „Haus der kleinen Forscher“ und von anderen Initiativen und Vereinen selbst entdecken. Wissenschaftler verschiedener Hochschulen sprachen in ihren Vorträgen über unterschiedliche Aspekte von MINT-Bildung. Stephan Gühmann, Fachleiter MINT bei der Stiftung „Haus der kleinen Forscher" präsentierte in seinem Vortrag "Es pufft und knallt – über Sinn und Unsinn von Experimenten" außerdem noch einmal ganz grundsätzlich den Ansatz der Stiftung. Alltagsintegrierte MINT-Bildung steht hier im Vordergrund. Das bedeutet, genau darauf zu schauen, was das einzelne Kind braucht, was es interessiert und welche Fragen es beschäftigen – um es so zum Entdecken und Forschen anzuregen. Eine Aufgabe, der die Stiftung gemeinsam mit ihren Partnern der Südwestmetall-Netzwerke in Zukunft weiter engagiert nachgehen wird.

Alle Partner vor Ort der Stiftung "Haus der kleinen Forscher" finden Sie hier. Lesen Sie außerdem unsere Pressemitteilung zum Jubiläum.

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