Direkt zur Hauptnavigation, zur Unternavigation dem Inhalt oder zum Seitenfuß

Baden-Württemberg

Das Schülerforschungszentrum Region Freiburg ist neuer Netzwerkpartner vom "Haus der kleinen Forscher"

Die IHK Südlicher Oberrhein reicht den "Netzwerkpartner-Staffelstab" im Oktober 2021 nach rund zwölf Jahren weiter an das von der Gisela-und-Erwin-Sick-Stiftung geförderte Schülerforschungszentrum (SFZ) Region Freiburg – erfreulicherweise bleibt der langjährige Partner in der Region weiterhin aktiv und unterstützt den neuen Netzwerkpartner.

Menschen mit Blumensträußen und einem großen Check.
© Kai-Uwe Wudtke
Staffelstabübergabe der Netzwerkpartnerschaft in der Region Freiburg mit der IHK Südlicher Oberrhein und dem Schülerforschungszentrum.

Das SFZ Region Freiburg hat die Aufgabe von der Industrie- und Handelskammer (IHK) Südlicher Oberrhein übernommen, die seit 2009 das Netzwerk in den Landkreisen Breisgau-Hochschwarzwald, Emmendingen, Ortenau und dem Stadtkreis Freiburg sehr erfolgreich aufgebaut hat. Der langjährige Partner IHK unterstützt das regionale Netzwerk weiterhin bei der Verbreitung des Bildungsangebots der Stiftung "Haus der kleinen Forscher", stellt die Fortbildungsräume, steht als Ansprechpartner zur Verfügung und finanziert mit jährlich 5.000 Euro. Simon Kaiser, Geschäftsführer für Aus- und Weiterbildung bei der IHK Südlicher Oberrhein sagte dazu: "Heute ist ein schöner Tag für uns als IHK, weil es gelungen ist, ein erfolgreich laufendes Projekt in eine funktionierende, neue Struktur zu überführen."

"Nach der langjährigen und erfolgreichen Zusammenarbeit mit der IHK Südlicher Oberrhein freuen wir uns nun auf das gemeinsame Gestalten mit dem SFZ Region Freiburg. Es steht in der Vielfalt unserer Netzwerkpartner für Nähe zu unserer Zielgruppe der Pädagoginnen und Pädagogen. In der Partnerlandschaft in Baden-Württemberg verspricht das für uns wertvolle und neue Einblicke. Überdies ist das Entdecken und Forschen hier zu Hause – ein gutes Fundament für eine Kooperation, die auch Neues zu den Themen Lernen, Qualitäts- und Organisationsentwicklung in die Welt der Kitas bringen wird“, kommentierte Dr. Ute Gallmeier, Bereichsleiterin der Stiftung, diesen Schulterschluss für gute frühe MINT-Bildung für nachhaltige Entwicklung in der Region.

Ein reibungsloser Übergang für den gelebten Forschergeist

Zwei Frauen vor einem Banner der Stiftung sprechen zum Publikum
© Kai-Uwe Wudtke
Johanna Lerch (li.) und Franziska Albertowski (r) vom "Haus der kleinen Forscher".

Benno Bohn, Head of Young Talents (Ausbildungsleiter) bei der Sick-AG, war maßgeblich an der neuen Netzwerk-Kooperation beteiligt. "Mit der Übernahme des Projekts 'Haus der kleinen Forscher' schaffen wir einen Lückenschluss: Die Kurse des SFZ richten sich ja an Schülerinnen und Schüler ab dem Grundschulalter, als regionaler Netzwerkpartner der Stiftung setzen wir uns nun auch für gute MINT-Bildung bei den Allerkleinsten ein. Unser Ziel ist es, ein kontinuierliches Weiterbildungsangebot für die pädagogischen Fachkräfte in Freiburg und Umgebung zu schaffen und wir freuen uns, dass wir so Naturwissenschaft und Technik in Kitas, Horten und Grundschulen erlebbar machen können."

Die Stiftungsratsvorsitzende der Gisela-und-Erwin-Sick-Stiftung, Renate Sick-Glaser, sagte: "Es hätte meinen Vater sehr gefreut, das 'Haus der kleinen Forscher' zu unterstützen. Ich selbst hatte nicht die Chance, als Mädchen forschen zu dürfen. Deswegen hoffe ich, dass ganz viele technikbegeisterte Kinder – Mädchen und Jungen –  das Angebot nutzen und forschen, tüfteln, werken und entwickeln."

"Es ist wunderbar zu sehen, dass so viele Partner hinter diesem starken Netzwerk für eine zukunftsträchtige Bildungsarbeit in der Region stehen", sagte Johanna Lerch, die als Länderreferentin für Baden-Württemberg Ansprechpartnerin und Beraterin der Netzwerkpartner bei der Stiftung in Berlin ist. Gemeinsam mit Teamleiterin Franziska Albertowski übergaben sie den "Staffelstab" der Netzwerkpartnerschaft mit der Stiftung von der IHK an das Schülerforschungszentrum.

Neue Netzwerkkoordinatorin ist Laura Traum

"Kindliche Neugier zu fördern und schon den Kleinsten spielerisch Angebote im MINT-Bereich zu machen, ist meiner Ansicht nach das überzeugende Konzept der Stiftung 'Haus der kleinen Forscher‘. Ich freue mich sehr, dass ich als neue Netzwerkkoordinatorin nun die Möglichkeit habe, diese Initiative in der Region Freiburg weiter voranzubringen und hoffe, dass wir mit unserem Fortbildungsprogramm möglichst viele Einrichtungen erreichen“, sagte Laura Traum. Sie übernimmt das Aufgabenpaket von Susanne Stuckmann – bei ihr als Netzwerkkoordinatorin laufen die Fäden des Netzwerks zusammen, sie plant das Fortbildungsprogramm vom "Haus der kleinen Forscher" in der Region, hält den Kontakt zu den Pädagoginnen und Pädagogen und informiert sie über die Angebote, tauscht sich mit der Stiftung und den Trainerinnen und Trainern zu den neuesten Fortbildungs-Angeboten aus und informiert und bindet Förderpartner und Unterstützer. "Ich möchte die Gelegenheit nutzen und mich noch einmal ausdrücklich für die wertvolle und intensive Zusammenarbeit mit Susanne Stuckmann bedanken, die als Netzwerkkoordinatorin das 'Haus der kleinen Forscher' in der Region verankert hat", sagte Franziska Albertowski voller Wertschätzung gegenüber der wichtigen Netzwerkarbeit.

Das "Haus der kleinen Forscher" in der Region Freiburg

Die IHK war seit 2009 Netzwerkpartner vom "Haus der kleinen Forscher" und qualifizierte 1651 Menschen in 252 Fortbildungsveranstaltungen. 74 Kindertagesstätten tragen das Zertifikat "Haus der kleinen Forscher". Rund 32.000 Kinder in der Region wurden so erreicht.

Zum Schülerforschungszentrum