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Berlin, 21. September 2016

Zehn Jahre „Haus der kleinen Forscher“: Den eigenen Fragen nachgehen und forschend die Welt entdecken

Die Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ engagiert sich seit 2006 für eine bessere Bildung von Mädchen und Jungen im Kita- und Grundschulalter in den Bereichen Naturwissenschaften, Mathematik und Technik. Heute feierte die Initiative ihr zehnjähriges Bestehen gemeinsam mit Bildungsministerin und Schirmherrin Prof. Johanna Wanka in der Villa Elisabeth in Berlin-Mitte. Der Höhepunkt war eine Ausstellung mit zehn Projektarbeiten von Kindern aus Kitas und Grundschulen aus ganz Deutschland.

(c) Haus der kleinen Forscher/Andreas Henn
Badesalz für Ministerin Johanna Wanka von den Grundschülerinnen und -schülern aus Forst in Brandenburg.

Unter den Ausstellungsstücken, die die kleinen Forscherinnen und Forscher mit nach Berlin gebracht hatten, waren eine Party-Lichtmaschine, ein Aufräum-Roboter, ein Mini-Ökomobil, ein Froschbuch und ein Bild aus selbstgemachten Naturfarben. Die Mädchen und Jungen präsentierten Bildungsministerin Johanna Wanka ihre Projektarbeiten in einem Rundgang.

Rund 29.700 Kitas, Horte und Grundschulen erreicht

In ihrer Glückwunsch-Rede zum Jubiläum der Stiftung zeigte sich Bildungsministerin Wanka beeindruckt vom Erfolg der Stiftung: „Das ‚Haus der kleinen Forscher‘ ist in den vergangenen Jahren zur größten Initiative für frühe Bildung in Deutschland geworden. Dank des starken Engagements von 225 Netzwerkpartnern erreicht die Stiftung mit ihren Angeboten heute bereits rund 29.700 Kitas, Horte und Grundschulen. Die gemeinsamen Anstrengungen haben dazu geführt, dass rund 1,9 Millionen junge Menschen vom ‚Haus der kleinen Forscher‘ profitieren konnten.“

Fast überall in Deutschland können pädagogische Fach- und Lehrkräfte aus Kitas, Horten und Grundschulen mittlerweile das Fortbildungsangebot bei einem der lokalen Netzwerkpartner wahrnehmen.

Wachsende Komplexität der Welt nicht als Bedrohung, sondern als Chance sehen

Prof. Jürgen Mlynek, Vorsitzender des Stiftungsrates des „Hauses der kleinen Forscher“ betonte, warum ihm das Engagement für Qualität in der frühen Bildung so wichtig ist: „Kinder, die forschend und entdeckend lernen, begegnen unbeantworteten Fragen mit Neugier und dem Wunsch, Antworten zu finden. Gemeinsam mit ihren Bezugspersonen erleben die Kinder Freude am Entdecken und Verstehen dieser Welt. Das ‚Haus der kleinen Forscher‘ setzt sich dafür ein, dass Mädchen und Jungen den schnellen Wandel und die wachsende Komplexität nicht als Bedrohung, sondern als Chance begreifen und sie stark für die Zukunft werden.“

Michael Fritz, Vorstand der Stiftung, bedankte sich bei den vielen Unterstützerinnen und Unterstützern des „Hauses der kleinen Forscher“, die die Idee des forschenden Lernens mittragen, weiterentwickeln und leben: „Es arbeiten so viele Menschen dafür, dass die Idee vom ‚Haus der kleinen Forscher‘ Wirklichkeit wird: Erzieherinnen und Erzieher, Lehrerinnen und Lehrer, unsere Trainerinnen und Trainer, Netzwerkkoordinatorinnen und -koordinatoren, unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Ich freue mich, auf zehn erfolgreiche Jahre ‚Haus der kleinen Forscher‘ zurückblicken zu können und gleichzeitig zu wissen: Wir alle setzen uns weiter dafür ein, dass möglichst alle Kinder in Deutschland Bildungsorte erleben dürfen, an denen sie ihren eigenen Fragen nachgehen und forschend die Welt entdecken können.“

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