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Kostenfreies Digital-Lab-Angebot für Grundschullehrkräfte

"Haus der kleinen Forscher" vergibt 24 Plätze für experimentelles Projekt #DigitalwerkstattEnergie

Lernwerkstatt trifft Makerspace! Mit einer Digitalwerkstatt für Energiebildung an Grundschulen unterstützt die Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ Lehrerinnen und Lehrer im Primarbereich dabei, digitale Anwendungen zu den Themen „Strom und Energie“ im Unterricht didaktisch sinnvoll einzusetzen – und selbst Ideen für unterstützende digitale Tools zu entwickeln. Mindestens ein Prototyp wird tatsächlich bis zur Marktreife umgesetzt und kostenfrei im Netz angeboten.

Glühlampen-Männchen und Roboter - die Maskottchen des "Digital Lab"-Teams der Stiftung "Haus der kleinen Forscher"
© Stiftung "Haus der kleinen Forscher"; Peter Machat

Berlin, 19. Juni 2019. Noch bis zum 8. August 2019 können sich digital interessierte Grundschullehrerinnen und -lehrer sowie Lehramtsanwärterinnen und -anwärter auf der Webseite hdkf.de/digitalwerkstatt-energie für einen der limitierten Plätze bewerben. Das experimentell angelegte Fortbildungsangebot wird an zwei Standorten mit jeweils 12 Plätzen angeboten: in Berlin und in Hannover. Das Projekt wird als Lehrkräftefortbildung anerkannt. Unterstützt wird das Projekt von der innogy Stiftung für Energie und Gesellschaft, so dass die Teilnahme für die Grundschulpädagoginnen und -pädagogen kostenfrei ist.

Experimentierraum für zeitgemäße digitale (Energie-)Bildung

Von September 2019 bis Januar 2020 arbeiten und vernetzen sich die Gruppen virtuell und „offline“ im Rahmen von drei Workshops. Die Teilnehmenden tauschen sich über gute Beispiele für Energiebildung aus, lernen innovative Methoden zur Einbindung digitaler Anwendungen in den Unterricht kennen und konzipieren unter Einsatz der „Design Thinking“-Methode Ideen für neue digitale Anwendungen für den Sachunterricht. „So werden die Lehrkräfte selbst zu Akteuren der digitalen Transformation in Grundschulen und gestalten ihr Lehrmaterial selbst“, erklärt Michael Fritz, Vorstandsvorsitzender der Stiftung „Haus der kleinen Forscher".

Digitalwerkstatt macht Lehrkräfte zu Entwicklerinnen

Ob sich die Gruppen für ein digitales Lernangebot für den Einsatz im Unterricht oder für eine digitale Anwendung für die Unterrichtsvorbereitung entscheiden, bleibt ihnen selbst überlassen. „Wir werden die Pädagoginnen und Pädagogen dabei unterstützen, gemeinsam digitale Produkte zu entwickeln, die sie sich selbst für ihre Arbeit wünschen“, erklärt Anne Lehmann, Projektleiterin und selbst Trainerin für Online-Lernen bei der Stiftung. Vorgegeben ist lediglich der Bezug zum Themenfeld Energiebildung in der Grundschule.

Die besten Lernangebote entstehen aus der Praxis

Mindestens eine der in der Digitalwerkstatt entwickelten Produktideen wird ab März 2020 in einem iterativen Prozess zur Marktreife gebracht und gemeinsam mit den Teilnehmenden an ihren Grundschulen getestet. Die neue Anwendung wird nach Fertigstellung kostenfrei im Web zur Verfügung gestellt. Welche Idee professionell umgesetzt wird, entscheidet sich nach einer Ideenpräsentation der Teilnehmenden auf einem Event in Berlin am 14. Februar 2020.

Ebenfalls frei zugänglich veröffentlicht wird eine begleitende Dokumentation der #DigitalwerkstattEnergie – mit allen entwickelten Produktideen und vielen weiteren Anregungen für eine zeitgemäße analoge und digitale Energiebildung in Grundschulen.

Die #DigitalwerkstattEnergie ist bereits das zweite „Digital Lab“-Projekt vom „Haus der kleinen Forscher“. Nachdem die Stiftung Grundschulklassen bei der Entwicklung ihrer zwei interaktiven Apps „Energie-WimmelApp“ und „Energie-Schnitzeljagd“ vor allem in der Testing-Phase einbezogen hatte, sollen Grundschullehrkräfte dieses Mal selbst die Möglichkeit bekommen, ihre digitalen Lern- und Lehrangebote von Anfang an selbst zu konzipieren.

PRESSEKONTAKT

Ein Portraitfoto von Jasmin Hihat.
© Stiftung Haus der kleinen Forscher/Heidi Scherm

Jasmin Hihat

Referentin Kommunikation

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