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Fortbildungsangebot vom "Haus der kleinen Forscher" soll in Sachsen weiter ausgebaut werden

Die Stiftung "Haus der kleinen Forscher" blickt in Sachsen auf zehn Jahre erfolgreiches Engagement zurück. Gemeinsam mit den Handwerkskammern Chemnitz, Dresden, zu Leipzig und der IHK Chemnitz sowie mit Unterstützung durch das Sächsische Ministerium für Kultus bildet die bundesweite Bildungsinitiative seit 2009 Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte zur Integration von MINT in den pädagogischen Alltag fort. Auf der Jubiläumsfeier am 13. Juni auf Schloss Albrechtsberg in Dresden bekräftigten Minister Piwarz und Stiftungsvorstand Fritz in einer gemeinsamen Erklärung ihre Absicht, ein neues Angebot zum entdeckend-forschenden Lernen rund um Mathematik und Informatik in den sächsischen Grundschulunterricht zu bringen.

Berlin/ Dresden, 14. Juni 2019. Im Rahmen der Feierlichkeiten ehrten Stiftung und Kammern Trainerinnen und Koordinatorinnen, die sich in den vergangenen Jahren besonders um die frühe Bildung in Sachsen verdient gemacht haben. Die Stiftung "Haus der kleinen Forscher" hat im Freistaat in den vergangenen zehn Jahren Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte aus 70 Prozent aller Kitas und mehr als der Hälfte aller Horte fortgebildet. Dazu haben neben den Kammern auch die Netzwerke der TU Bergakademie Freiberg und der Stadt Zwickau maßgeblich beigetragen. Beide sind bereits seit mehr als zehn Jahren Partner der Stiftung.

Kultusminister Christian Piwarz und Michael Fritz unterzeichneten im Rahmen der Jubiläumsfeier eine gemeinsame Absichtserklärung, zukünftig auch den Grundschullehrerinnen und -lehrern die Teilnahme an "Haus der kleinen Forscher"-Fortbildungen für den Unterricht ermöglichen zu können. Angestrebt wird ein Fortbildungsprogramm nach dem Blended-Learning-Prinzip, in dem Präsenz- und Onlinemodule fest verzahnt sind.

70 Prozent aller sächsischen Kitas forschen bereits

Kultusminister Christian Piwarz und Michael Fritz unterzeichneten eine gemeinsame Absichtserklärung, das Fortbildungsangebot vom "Haus der kleinen Forscher" in Sachsen weiter auszubauen.
© Michael Schmidt / Stiftung Haus der kleinen Forscher
Kultusminister Christian Piwarz und Michael Fritz unterzeichneten eine gemeinsame Absichtserklärung, das Fortbildungsangebot vom "Haus der kleinen Forscher" in Sachsen weiter auszubauen.

"Der Freistaat Sachsen kooperiert seit einem Jahrzehnt sehr erfolgreich mit dem 'Haus der kleinen Forscher'", so Kultusminister Piwarz. "Bereits heute wird in 70 Prozent aller sächsischen Kitas und über der Hälfte aller Horte regelmäßig geforscht. Im bundesweiten Vergleich liegen wir damit auf einem beeindruckenden zweiten Platz. Unsere Pädagoginnen und Pädagogen sind damit gut darauf vorbereitet, Kinder auf ihrer Entdeckungsreise durch den Alltag zu begleiten. Ich danke den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Handwerkskammern, der IHK Chemnitz, den Trainerinnen und Trainern sowie den Lehrkräften und pädagogischen Fachkräften für ihre wertvolle Arbeit und freue mich über die Anstrengungen, unsere Zusammenarbeit künftig weiter auf den Grundschulunterricht auszudehnen."

Auch Stiftungsvorstand Fritz würdigte die erfolgreiche Arbeit eines Jahrzehnts: "Dass in Sachsen nun schon zehn Jahre lang erfolgreich MINT-Bildung und vom Kind ausgehendes Lernen im frühen Bildungsbereich gefördert wird, macht mich sehr froh. Noch glücklicher macht es mich, dass wir planen, diese Unterstützung für den Grundschulunterricht gemeinsam weiter zu verstärken. Denn forschend die Welt entdecken kann man auch im Klassenzimmer! Ich finde es großartig, dass Sachsen diese Fortbildungen bald als eines der ersten Bundesländer anbieten will und auch hier bundesweit eine Vorreiterrolle einnimmt."

Gemeinsam etwas Wertvolles schaffen

Für Andreas Brzezinski, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Dresden, ist das Jubiläum vor allem ein Zeichen dafür, wie verschiedene öffentliche Akteure mit gemeinsamer Anstrengung etwas Wertvolles schaffen können: "Wir konnten hier gemeinsam über zehn Jahre etwas aufbauen und maßgeblich dazu beitragen, dass wir Kinder schon frühzeitig dabei unterstützen, ihre Alltags-Fragen zu beantworten. Denn für uns steht fest: Früh übt sich, wer ein Meister werden will. Das gilt für die Forschung genauso wie für das Handwerk. Die kleinen Forscher und Bastler von heute werden so sicher zu den guten Handwerkern von morgen."

Bildmaterial

Pressebilder zur Veranstaltung mit Kultusminister Christian Piwarz erhalten Sie auf Anfrage in unserer Pressestelle.

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