Direkt zur Hauptnavigation, zur Unternavigation dem Inhalt oder zum Seitenfuß

Erleben von früher MINT-Bildung für nachhaltige Entwicklung

Familienministerin Lisa Paus entdeckt mit Berliner Kita-Kindern die Chemie

Was passiert, wenn man Rotkohlsaft mit Backpulver mischt? Und was bei Waschpulver oder Zitronensaft? Stoffe reagieren ganz unterschiedlich, wenn sie aufeinandertreffen. Warum ist das eigentlich so? Diesen Fragen gehen Lisa Paus, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und Michael Fritz, Vorstandsvorsitzender der Stiftung "Haus der kleinen Forscher", gemeinsam mit Kindern aus FRÖBEL-Kita am Lützelsteiner Weg in Berlin-Zehlendorf auf den Grund.

Bundesfamilienministerin Lisa Paus und Michael Fritz von der Stiftung "Haus der kleinen Forscher" führen gemeinsam mit zwei Kindern ein Experiment mit Pipetten und Reagenzgläsern durch.
© Thomas Ernst / Stiftung Haus der kleinen Forscher
Bundesfamilienministerin Lisa Paus und Michael Fritz von der Stiftung "Haus der kleinen Forscher" entdecken zusammen mit Berliner Kita-Kindern die Chemie.

Berlin, 4. Juli 2022 – Gemeinsames Forschen und Entdecken regt Kinder an, Fragen zu stellen, sich selbst und die Umwelt aktiv wahrzunehmen und nachhaltig zu leben. Was passiert da? Wie fühlst sich das an oder sieht das aus? Warum denkst du ist das so? Beim Besuch der Bundesfamilienministerin Paus geht es heute um das gemeinsame Erleben von frühkindliche MINT-Bildung.
Musikalisch eingestimmt wird die Ministerin mit einem Lied mit MINT-Bezug, welches die Kinder im Rahmen einer Kooperation mit dem Rundfunk Sinfonie Orchester und der Kita-eigenen Musikpädagogin eingeübt haben.

Die Zauberkraft des Rotkrauts

Im Anschluss führt eine Pädagogin mit einer Kindergruppe ein Experiment im Bereich "chemische Verbindungen" durch. Die Bundesministerin ist dabei und entdeckt die unterschiedlichen Eigenschaften des natürlichen Zaubersaftes.

Bundesfamilienministerin Lisa Paus: "Mich beeindruckt die große Neugierde der Kinder, mit welchem Eifer sie beim gemeinsamen Entdecken und Forschen dabei sind. Natur ist einfach spannend und es ist schön zu erleben, wie sich Kinder begeistern, Fragen stellen und Schlussfolgerungen ziehen. Frühkindliche Bildung ist von großer Bedeutung, hier werden Weichen für die Entwicklung und spätere Bildung unserer Kinder gestellt. Das gilt auch und gerade für die Kompetenzen in Mathematik, Naturwissenschaft und Technik. Viele junge Frauen machen immer noch einen Bogen um naturwissenschaftliche oder technische Berufe. Mädchen und Jungs schon früh an die diese Themenfelder heranzuführen fördert später eine breitere Auswahl bei Beruf und Studium."

Mit dem "Lützel-Racker" aufs Feld

Um sich stärker auf erlebbare MINT-Bildung zu konzentrieren, legte die FRÖBEL-Kita 2021 in Kooperation mit der "GemüseAckerdemie" ihr eigenes Ackerland und einige Hochbeete im Kita-Garten an. Hier entdecken die Kinder spielerisch, was Ackerpflege mit MINT zu tun hat und warum frühe MINT-Bildung und Nachhaltigkeit zusammengehören. Die Mädchen und Jungen bewirtschaften das ca. 20 Quadratmeter große Feld weitgehend selbstständig mit Mais, Karotten und Kartoffeln, ein Kräuterpflanzen-Beet sowie ein Insektenhotel ergänzen das Angebot. Der eigens erbauter "Lützel-Racker", ein Rollwagen gezimmert aus Holzpaletten, transportiert die gesamten Gerätschaften von Spaten bis Hacke und Handschuhe kinderleicht.

"Der nachhaltige Ansatz, der in dieser Kita gelebt wird, ist besonders!", sagt Michael Fritz, Vorstandsvorsitzender der Stiftung "Haus der kleinen Forscher" begeistert. "Alles hat miteinander zu tun, ich erlebe, wie ich Kartoffeln pflanze, sie pflege, ernte, esse und schließlich die Schalen kompostiere und der Umwelt wieder zuführe, damit wieder neues Leben entsteht."

Pressekontakt

Stephanie Eschen

Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit