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Frühe MINT-Bildung trifft Organisationsentwicklung

Modellprogramm „KiQ“ unterstützt Kita-Teams bei Steigerung der pädagogischen Qualität

Mehr als 90 Kitas aus vier Ecken Deutschlands beginnen in diesen Wochen mit der Erprobung eines neuen Kita-Programms, das frühe MINT-Bildung (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) und Organisationsentwicklung auf innovative Art und Weise verknüpft. Mit "KiQ – gemeinsam für Kita-Qualität: Wenn Entdecken und Forschen zum Alltag werden" unterstützt die Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ Kitaleitungen sowie Erzieherinnen und Erzieher dabei, das entdeckende und forschende Lernen mit den Kindern in ihrer Einrichtung zu verankern – und damit die pädagogische Qualität zu steigern.

Logo des Kita-Modellprogramms KiQ
© Stiftung "Haus der kleinen Forscher"

Berlin, 17. September 2020. Innerhalb der kommenden eineinhalb Jahre werden die teilnehmenden Kitas durch Blended-Learning-Fortbildungen, Videoarbeit, Transferaufgaben und regelmäßige Treffen mit einer Prozessbegleiterin fit gemacht. Erlernte fachliche und methodische Fähigkeiten, dauerhafte individuelle Beratung und der kollegiale Erfahrungsaustausch zwischen den Modellregionen versetzen die Pädagoginnen und Pädagogen in die Lage, ihre Bildungseinrichtungen gemeinsam mit ihren Teams zu entdeckend-forschenden Kitas weiterzuentwickeln. Das Ziel von „KiQ“: Frühe MINT-Bildung so mit anderen Bildungsbereichen zu verzahnen, dass die Kinder ganzheitlich in ihrer Entwicklung gefördert werden.

„‘KiQ‘ geht neue Wege bei der Verbesserung der pädagogischen Qualität in Kitas und wir freuen uns ganz besonders auf die nun startenden Testläufe“, sagt Michael Fritz, Vorstandsvorsitzender der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“. „Das Modellprogramm erlaubt es uns, Kitas individuell und längerfristig zu begleiten und mit ihnen auch Prozesse in den Einrichtungen zu überdenken". Neben Fach- und Methodenkenntnissen aus dem naturwissenschaftlichen und pädagogischen Bereich lernen die Kita-Teams im „KiQ“-Modellprogramm auch, die für Veränderungsprozesse erforderlichen kulturellen und organisatorischen Strukturen zu reflektieren, ihre Teams in Veränderungsprozessen mitzunehmen und in ihren Kitas neue Wege zu gehen.

Mehr als 90 Kindertageseinrichtungen aus diesen vier Regionen Deutschlands haben das Bewerbungsverfahren Anfang des Jahres erfolgreich abgeschlossen:

  • die Region Ostwürttemberg in Baden-Württemberg,
  • die Freie und Hansestadt Hamburg,
  • die Kreise Lippe und Herford in Nordrhein-Westfalen und
  • der Landkreis Görlitz Nord in Sachsen.

„KiQ“ verzahnt Fortbildung, Prozessbegleitung und Vernetzung

Infografik zeigt schematisch den Aufbau des Kita-Modellprogramms "KiQ - gemeinsam für Kita-Qualität" der Stiftung "Haus der kleinen Forscher"
© Stiftung Haus der kleinen Forscher

Den teilnehmenden Kitas wird bis März 2022 ein Gesamtpaket aus ineinander verzahnten Qualifizierungsmaßnahmen und Vernetzung geboten (vgl. auch: "KiQ"-Poster mit Programmaufbau):

  • eine modular aufgebaute Fortbildungsreihe aus Präsenz- und Onlineangeboten, an der pro Kita eine pädagogische Fachkraft und die Einrichtungsleitung teilnehmen,
  • die persönliche Betreuung durch eine Prozessbegleiterin, die jede Einrichtung bei ihrem Entwicklungsprozess individuell unterstützt,
  • die aktive Einbindung des gesamten Kita-Teams und
  • viel Raum für kollegialen Erfahrungsaustausch und Vernetzung zwischen den teilnehmenden Kitas.

Die Modellphase des Kita-Programms „KiQ – gemeinsam für Kita-Qualität“ wird bis Sommer 2022 wissenschaftlich begleitet und im Rahmen eines Projekts durch Mittel des Bundesministeriums für Bildung und Forschung gefördert. Daher sind alle „KiQ“-Qualifizierungsangebote für die an der Modellphase teilnehmenden Kitas kostenfrei.

PRESSEKONTAKT

Ein Portraitfoto von Jasmin Hihat.
© Stiftung Haus der kleinen Forscher/Heidi Scherm

Jasmin Hihat

Referentin Kommunikation im "KiQ"-Modellprogramm

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