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Kita-Modellprogramm "KiQ – gemeinsam für Kita-Qualität: Wenn Entdecken und Forschen zum Alltag werden"

93 Kindertageseinrichtungen aus Hamburg, aus den Kreisen Lippe und Herford in Nordrhein-Westfalen, aus dem sächsischen Landkreis Görlitz (Nord) und aus Ostwürttemberg haben den Bewerbungsverfahren gemeistert und werden von September 2020 bis März 2022 kostenfrei ein neues Kita-Programm der Stiftung "Haus der kleinen Forscher" zum entdeckend-forschenden Lernen erproben.

Bis zu 100 Kitas dürfen neues Kita-Programm "KiQ" kostenfrei testen

Die Kita ist ein bedeutender Ort für die Entwicklung von Kindern. Was und wie sie hier lernen, prägt ihr weiteres Leben. Mit unserem neu entwickelten Qualifizierungsprogramm „KiQ – gemeinsam für Kita-Qualität: Wenn Entdecken und Forschen zum Alltag werden“ unterstützen wir pädagogische Fachkräfte und Kita-Leitungen über einen Zeitraum von rund 1,5 Jahren dabei, ihre Einrichtung zu einer entdeckend-forschenden Kita weiterzuentwickeln.

Im ersten Durchlauf bietet ihnen unser neues Kita-Programm eine umfangreiche Fortbildungsreihe zum alltagsintegrierten Entdecken und Forschen und unterstützt sie beim Transfer der besprochenen Maßnahmen in ihre Kitapraxis. Das Programm wird in der Modellphase bis 2022 durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert und ist daher für die ausgewählten Einrichtungen und ihre Kita-Träger kostenfrei.

Das bietet das neue Kita-Programm "KiQ – gemeinsam für Kita-Qualität"

Infografik zeigt schematisch den Aufbau des Kita-Modellprogramms "KiQ - gemeinsam für Kita-Qualität" der Stiftung "Haus der kleinen Forscher"
© Stiftung Haus der kleinen Forscher

Damit entdeckendes und forschendes Lernen gelebter Alltag in der Kita wird, nehmen am Modellprogramm pro Einrichtung eine pädagogische Fachkraft und die Kita-Leitung teil. Zudem greifen im modular aufgebauten "KiQ"-Programm mehrere Elemente auf innovative Art und Weise ineinander:

  • Fortbildungsreihe (5 Module, Blended Learning): Die Fortbildungsreihe bildet den zentralen Pfeiler im Programm. Sie besteht aus 5 aufeinander aufbauenden Modulen und beinhaltet sowohl Präsenz- als auch Online-Angebote (sog. Blended Learning). Zwischen den Präsenzmodulen unterstützen Webinare, moderierte Online-Kurse oder kleine digitale Bildungshäppchen die teilnehmenden Tandems in ihren individuellen Lernprozessen. Zudem lernen die teilnehmenden pädagogischen Fachkräfte mit Hilfe von Videoarbeit, Interaktion und Kommunikation mit den Kindern beim Entdecken und Forschen zu reflektieren.
     
  • Aktive Einbindung des gesamten Kita-Teams: Zwischen den Modulen werden vielfältige Möglichkeiten geboten für den Transfer in den individuellen Kita-Alltag. Wir unterstützen die teilnehmenden Tandems dabei: mit bis zu 2 extra Fortbildungsterminen für ihr komplettes Team bei ihnen vor Ort. In diesen Inhouse-Fortbildungen erprobt jedes Team gemeinsam das entdeckende und forschende Lernen. Zudem entwickelt es Ideen und Vorhaben für den Praxisalltag in der eigenen Kita.
     
  • Individuelle Prozessbegleitung: Während des gesamten Modellprogramms wird jede teilnehmende Kita von einer regional ansässigen Prozessbegleiterin der Stiftung "Haus der kleinen Forscher" betreut. Die Prozessbegleitung setzt bei den Stärken der jeweiligen Kita an und unterstützt die Einrichtung im Programmverlauf dabei, passende Maßnahmen und gute Methoden für die konkrete, individuelle Umsetzung in ihren Praxisalltag zu finden.
     
  • Kollegialer Erfahrungsaustausch: Der gemeinsame Erfahrungsaustausch und eine (über-)regionale Vernetzung fördern das Lernen von- und miteinander. Die Prozessbegleiterin organisiert bedarfsgerecht einzelne Treffen in der Region (sog. Steuergruppentreffen). Zudem können sich alle teilnehmenden Kita-Leitungen und -Fachkräfte online über unsere digitale Lernplattform über ihre Erfahrungen im Modellprogramm austauschen.

 

Ihre Ansprechpartnerin für Rückfragen

Nadine Hylla, Stiftung "Haus der kleinen Forscher"
© Stiftung "Haus der kleinen Forscher"

Nadine Hylla
Assistentin im Modellprogramm „KiQ – gemeinsam für Kita-Qualität“
Stiftung Haus der kleinen Forscher
Rungestraße 18
10179 Berlin

Telefon: 030 / 27 59 59 - 165
E-Mail: kiq@haus-der-kleinen-forscher.de

 

+++ Aktuelles für teilnehmende Kitas +++

Registrierung auf der stiftungsinternen Lernplattform

Wir bitten alle Fach- und Leitungskräfte, die für ihre Einrichtung am "KiQ"-Modellprogramm teilnehmen, uns über das folgende Formular eine individuelle E-Mail-Adresse mitzuteilen (eine pro Person!). Für Ihre angegebene E-Mail-Adresse richten wir Ihnen einen personenbezogenen Account auf unserer stiftungsinternen digitalen Lernplattform ein. Die Registrierung ist erforderlich, um an verpflichtenden Teilen des "KiQ"-Modellprogramms teilnehmen zu können (Vor- und Nachbearbeitung von Präsenzveranstaltungen, Absolvieren von Online-Aufgaben, Austausch mit anderen Teilnehmenden).

* Bitte alle markierten Felder ausfüllen.

+++

Antworten auf die häufigsten Fragen zum Kita-Modellprogramm "KiQ"

Inwieweit beeinflusst die Corona-Pandemie das "KiQ"-Modellprogramm (2020-2022)?

Niemand kann heute voraussehen, wie lange die Ausnahmesituation zur Eindämmung der Corona-Pandemie andauern wird und welche Verordnungen noch erlassen oder aufgehoben werden. Einiges bei Ihnen und uns kommt nun anders als noch vor wenigen Wochen geplant. Wir wissen um die Herausforderungen, die Sie als Träger oder Kindertageseinrichtung derzeit – und voraussichtlich noch eine Zeit lang – zu bewältigen haben.

[Stand: Juni 2020]

Nach Rücksprache mit unserem Projektmittelgeber, dem Bundesbildungsministerium, verschieben wir den Programmstart von "KiQ" auf September 2020 und verlängern die Laufzeit des Kita-Modellprogramms um einen Monat, also auf März 2022.

Gleichzeitig verfolgen wir selbstverständlich weiter aufmerksam die Entwicklungen und politischen Entscheidungen in den einzelnen Bundesländern. Diese berücksichtigen wir in unserer zeitlichen Planung und unseren Überlegungen. Durch den späteren Programmstart werden wir die "KiQ"-Module 2 und 5 zusammenzulegen. Entsprechend wird es voraussichtlich in allen vier Modellregionen zu zeitlichen Änderungen im Programmablauf kommen. Denn für viele Präsenzfortbildungen müssen wir nun neue Termine bzw. Räumlichkeiten finden.

Wir bitten Sie daher noch um etwas Geduld. Sobald es Neuigkeiten gibt, werden wir die teilnehmenden Einrichtungen und Träger E-Mail oder Telefon auf dem Laufenden halten – und die Programmänderungen auf dieser Info-Webseite veröffentlichen.

Im Mai und Juni haben wir mit allen Teilnehmenden drei digitale Kennenlern- und Einführungs-Webinare veranstaltet. Zudem haben die teilnehmenden Fach- und Leitungskräfte bereits ihren individuellen Zugang zur stiftungseigene digitalen Lern-Plattform erhalten, die ab September fester Bestandteil des "KiQ"-Programms sein wird. Hierüber werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die anteiligen Online-Fortbildungen absolvieren, miteinander digital zusammenarbeiten und chatten und von einer digitalen Dokumentenverwaltung profitieren.

Sollten Sie Rückfragen haben, kontaktieren Sie uns gerne – idealerweise per E-Mail an kiq@haus-der-kleinen-forscher.de.

Was ist die Idee hinter „KiQ – gemeinsam für Kita-Qualität“?

Mit ihrem neuen Programm „KiQ – gemeinsam für Kita-Qualität“ verstärkt die Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ ihren Beitrag zur pädagogischen Qualitätsentwicklung von Kitas in Deutschland. Das Modellprogramm ist auf knapp 2 Jahre angelegt und unterstützt pädagogische Fach- und Leitungskräfte dabei, Entdecken und Forschen in der täglichen Arbeit mit Kindern zu verankern. Denn im Alltag gibt es vielfältige Lerngelegenheiten, die von den Erzieherinnen und Erziehern erkannt, aufgegriffen und anregend begleitet werden können. Entdeckendes und forschendes Lernen lässt sich zudem mit Themen wie Sprachförderung oder Nachhaltigkeit sinnvoll verzahnen. Frühe MINT-Bildung für nachhaltige Entwicklung kann so überall und jederzeit stattfinden und die Förderung wichtiger Kompetenzen bei Kindern unterstützen. Dadurch trägt „KiQ“ zu einer hohen pädagogischen Qualität in den teilnehmenden Kitas bei und stärkt sie in ihrer Funktion als Bildungsorte.

Die Modellphase des Programms wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert und wissenschaftlich begleitet.

100 Kindertageseinrichtungen aus vier zuvor ausgewählten Modellregionen bekommen ab Mai 2020 die Chance, das "KiQ"-Programm gebührenfrei zu erproben und an der wissenschaftlichen Evaluation des neuen pädagogischen Stiftungsangebots mitzuwirken.

Welche Voraussetzungen gab es für die Programmteilnahme?

Bitte Anklicken zum Vergrößern

1) Zugehörigkeit zu einer der vier Modellregionen

Grundsätzlich konnte sich jede Kita bewerben, die innerhalb einer unserer "KiQ"-Modellregionen liegt:
- in der Region Ostwürttemberg (Baden-Württemberg),
- in Hamburg,
- in den Kreisen Lippe oder Herford (Nordrhein-Westfalen) oder
- im nördlichen Landkreis Görlitz (Sachsen).

 

2) Interesse, Motivation und ausreichend zeitliche Ressourcen

Darüber hinaus sollten die Kitas Interesse, Motivation und ausreichend zeitliche Ressourcen für die Programmteilnahme, die Umsetzung der Praxisanregungen und die Beteiligung an der wissenschaftlichen Begleitforschung haben. Hierzu muss vor dem Start der Modellphase im Mai 2020 eine unterzeichnete Verpflichtungserklärung mit Träger, Kita-Leitung, Fachkraft und Kita-Team vorliegen.

 

3) Anmeldung mit einem Tandem aus Fachkraft und Leitungskraft / Kriterien für Personenprofile und Arbeitsmittel

Jede interessierte Kita musste bei der Anmeldung für die 22-monatige "KiQ"-Programmerprobung ein Tandem benennen, bestehend aus einer Erzieherin bzw. einem Erzieher und einer (stellvertretenden) Kitaleiterin bzw. einem (stellvertretenden) Kitaleiter. Ihr Tandem durchläuft für Ihre Einrichtung den Großteil der Fortbildungen. Die entsandten Tandem-Personen sollten folgende Voraussetzungen erfüllen:

Gewünschtes Profil der pädagogischen Fachkraft (Erzieher/in):
- Staatliche Anerkennung als Erzieher/-in oder vergleichbare Qualifikation
- Tägliche bzw. regelmäßige Arbeit mit Kindern im Alter zwischen 3 und 6 Jahren
- Teilnahme an mindestens einer "Haus der kleinen Forscher"-Fortbildung oder eines vergleichbaren Bildungsangebots im MINT-Bereich mit einem Stundenumfang von mindestens 6 Stunden. Diese kann bis Mai 2020 im Rahmen einer Präsenz- oder Online-Fortbildung nachgeholt werden.
- Neugierde und Motivation für den Einsatz des entdeckend-forschenden Lernens im Kita-Alltag
- den Wunsch, das entdeckend-forschende Lernen gemeinsam mit der Kitaleitung in der Einrichtung zu verankern
- hohe Motivation, das Gelernte auch an ihr Team weiterzugeben
- gute Kommunikationsfähigkeit und hohe Akzeptanz im Team
- Bereitschaft, das eigene pädagogische Handeln zu reflektieren
- Interesse, mit Unterstützung einer externen Prozessbegleitung Veränderungsprozesse in der eigene Kita mit zu gestalten
- Freude und Lust am Lernen, auch in Online-Formaten in einer längeren Fortbildungsreihe

Gewünschtes Profil der Kita-Leitungskraft:
- Berufserfahrung und Gestaltungsmöglichkeiten als Leiter/-in oder stellvertretende Leiter/-in in der Kindertagesstätte
- Neugierde und Motivation für den Einsatz des entdeckenden und forschenden Lernens im Kita-Alltag
- den Wunsch, das entdeckend-forschende Lernen gemeinsam mit einer pädagogischen Fachkraft in ihrer Einrichtung zu verankern und diese in ihrer Rolle als Mulitplikator/-in zu unterstützen
- Interesse, den Entwicklungsprozess in der eigenen Kita aktiv mitzugestalten
- Bereitschaft, sich in der eigenen Leitungsrolle und dem eigenen pädagogischen Handeln zu reflektieren

Technische Anforderungen zur Teilnahme an den Online-Lerneinheiten:
- Zugang zu einem internetfähigen Endgerät, bestenfalls Laptop oder PC
- Stabile Internetverbindung und aktueller Internetbrowser
- Headset (Mikrofon und Lautsprecher) und Webcam
- Personengebundene Mailadresse für jeweils Fachkraft und Kita-Leitung
- Grundkenntnisse in der Bedienung des Internetbrowsers und in der Textverarbeitung

Wie profitiert unsere Kita von der Teilnahme am „KiQ“-Modellprogramm?

Unterstützung beim Bildungsauftrag: Die Anforderungen an Kitas als Bildungsorte steigen. Kinder, die in der Kita in ihrer fragend-forschenden Haltung bestärkt und gefördert werden, erwerben wichtige Kompetenzen für ihr gesamtes Leben. Unser „KiQ“-Programm folgt daher einem alltagsintegrierten Ansatz zur MINT-Bildung und zeigt Ihnen Synergien mit anderen Bildungsbereichen auf. Damit unterstützen wir Sie bei der Erfüllung Ihres Bildungsauftrags und Ihr Kita-Team bei der Qualitätsentwicklung ihrer pädagogischen Arbeit.

Einbeziehung des gesamten Kita-Teams: Die selbstverständliche Anwendung des entdeckend-forschenden Lernens im Praxisalltag kann nur gelingen, wenn das gesamte Team aktiv mitwirkt. Neben den Fortbildungsinhalten für die angemeldeten Tandems (pädagogische Fachkraft + Kita-Leitungskraft) sind daher auch zwei eintägige Inhouse-Fortbildungen Teil des "KiQ"-Programms. Hier erprobt Ihr gesamtes Kollegium zentrale Elemente des entdeckenden und forschenden Lernens und Sie entwickeln gemeinsam Ideen und Maßnahmen, wie die Umsetzung in Ihrer Kita zukünftig (noch) besser gelingt.

Professionelle Prozessbegleitung vor Ort in Ihrer Einrichtung: Der Schritt von der Idee zu gelebter Praxis bedeutet immer wieder eine Herausforderung. Unsere Prozessbegleiterin unterstützt Ihre Einrichtung vor Ort während der gesamten Programmlaufzeit dabei, Ihre Ideen anzuwenden, die passenden Maßnahmen zu planen und gute Methoden für die Durchführung zu finden. Die Prozessbegleitung setzt bei den Stärken Ihrer Kita an, geht auf Ihre Bedarfe ein und hilft Ihrem entsandten Tandem praxisorientiert bei der konkreten Umsetzung. Das geschieht zum Beispiel durch regelmäßige Treffen, Einzelcoachings oder Hospitationen in Ihrer Einrichtung bzw. Region. 

Einsatz mit Zertifikaten belohnt: Nach erfolgreichem Durchlaufen des Programms stellen wir Ihrer teilnehmenden Erzieherin bzw. Ihrem teilnehmenden Erzieher ein Zertifikat als „Multiplikator/-in für entdeckendes und forschendes Lernen“ aus. Ihre Kita-Leitungskraft erhält eine Teilnahmebescheinigung über die von ihr/ihm besuchten Fortbildungsmodule. Die Zertifikate werden am Ende des Programms beim 6. Modul verliehen. Zudem kann sich Ihre Kita zum Ende der Modellphase optional für eine Teilnahme an einem weiterentwickelten "Haus der kleinen Forscher"-Zertifizierungsverfahren entscheiden und ein entsprechendes exklusives Einrichtungszertifikat erlangen.

Mit welchem zeitlichen Aufwand ist bei einer Teilnahme zu rechnen?

Die "KiQ"-Modellphase startet im Mai 2020 [verschoben auf September 2020!], endet im März 2022 und umfasst unter anderem
- für die teilnehmende pädagogische Fachkraft 9 Präsenztage (Fortbildung),
- für die teilnehmende Kita-Leitungskraft 6 Präsenztage (Fortbildung),
- für beide Online-Angebote, Transferaufgaben und bedarfsgerechte Prozessbegleitung zwischen den Präsenzfortbildungen und
- für das ganze Kita-Team 2 eintägige Inhouse-Fortbildungen.

Insgesamt liegt der geschätzte Aufwand für die Umsetzung aller vorgesehenen Programmmaßnahmen für das teilnehmende Tandem bei
- rund 160 Stunden für die pädagogische Fachkraft und
- rund 100 Stunden (stellv.) Kita-Leitung.

Die aktuelle Terminplanung der Präsenz-Fortbildungen pro Modellregion wird auf Grund der aktuellen Corona-Pandemie bedingten Situation angepasst. Bitte haben Sie dafür Verständnis, dass die PDF "KiQ-Curriculum und Fortbildungstermine", die Sie auch oben rechts auf dieser Webseite verlinkt finden, daher aktuell noch nicht auf dem neuesten Stand ist.

Warum ist die Teilnahme an der „KiQ“-Modellphase für Kitas kostenfrei?

Sämtliche Angebote unseres neuen Kita-Programms „KiQ“ sind in der zweijährigen Modellphase (2020-2022) für alle teilnehmenden Kindertageseinrichtungen kostenfrei. Ermöglicht wird dies durch die Förderung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). Die BMBF-Förderung schließt die Entwicklung, Erprobung und Evaluation des Programms bis Mitte 2022 ein.

Wie wurden die Kitas ausgewählt, die an der Modellphase teilnehmen dürfen?

Nach Ende der Bewerbungsfrist (wurde verlängert bis 10.03.2020) hat das „KiQ“-Programmteam alle eingegangenen Bewerbungen gesichtet und anhand von transparenten Kriterien entschieden, wer am Modellprogramm teilnehmen darf. Alle Kitas, die sich beworben haben, haben von uns bis Ende März 2020 eine Rückmeldung erhalten.

Aus jeder Modellregion wurden bis zu 25 Kindertageseinrichtungen ausgewählt. Zentral für die Auswahl war, dass das teilnehmende Tandem aus (stellv.) Kita-Leitung und pädagogischer Fachkraft sowie das gesamte Kita-Team Interesse, Motivation und die zeitlichen Ressourcen für die Programmteilnahme mitbringen.

Die Stiftung "Haus der kleinen Forscher" behielt sich hier ausdrücklich das Recht auf Auswahl vor. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Welche Rolle spielt der Datenschutz bei „KiQ“?

Für die Durchführung des Bewerbungsverfahrens und des Programms benötigen wir einrichtungs- und personenbezogenen Daten. Bei der Verarbeitung dieser Daten legt die Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ auf Datenschutz großen Wert und beachtet selbstverständlich die Vorschriften der Datenschutzgrundverordnung, des Bundesdatenschutzgesetztes sowie weiteren Vorschriften des Datenschutzes.

Was mit den Daten passiert, können Sie hier nachlesen:

PDF: "Datenschutzhinweise für die Bewerbung & Teilnahme am Programm "KiQ – gemeinsam für Kita-Qualität" 

PDF: Datenschutzhinweise für die Anmeldung auf der digitalen Plattform der Stiftung "Haus der kleinen Forscher" (fortbildung.haus-der-kleinen-forscher.de)

Im Rahmen des Programms setzen wir zudem auf Video- und Portfolioarbeit als wirkungsvolle Lern- und Dokumentationsinstrumente. Um die hierfür benötigten Foto- und Videoaufnahmen aus dem Alltag der Einrichtung einsetzen zu können, sind wir auf Unterstützung angewiesen: Denn zu Beginn des "KiQ"-Programms müssen Einwilligungserklärungen von den pädagogischen Fachkräften in der Kita und den Eltern eingeholt werden. Dafür wird die Stiftung den Einrichtungen entsprechende Vorlagen zur Verfügung stellen.

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