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Die Stiftung trifft...

...Eva Kracke, Fachreferentin im Verband der Volkshochschulen von Rheinland-Pfalz e.V.

Eva Kracke, Fachreferentin für Gesundheitsbildung beim Verband der Volkshochschulen von Rheinland-Pfalz (Quelle: privat)
Eva Kracke im Interview (Quelle: privat)

In Rheinland-Pfalz sind die meisten Netzwerkpartner der Stiftung Volkshochschulen - sie bilden 12 der 15 Netzwerke ab. Ab diesem Herbst werden alle beteiligten Volkshochschulen Fortbildungen für die Kita-Fachkräfte anbieten. Damit ist das Stiftungsangebot flächendeckend verfügbar.

 

 

 

 

 

Den ersten Workshop in Rheinland-Pfalz hat die Volkshochschule Worms bereits 2009 angeboten. Konnten die rheinlandpfälzischen Volkshochschulen da schon auf Erfahrungen in der Fortbildung von Erzieherinnen und Erzieher zurückgreifen?
Die Volkshochschulen in Rheinland-Pfalz bieten bereits seit vielen Jahren Erzieherfortbildungen an. Ausgebaut wurden die Angebote mit Einführung des Landesprogramms "Zukunftschance Kinder - Bildung von Anfang an" im Jahr 2005. Seither führt ein Großteil der Volkshochschulen Fortbildungsmaßnahmen durch, die u.a. das Themenmodul "Naturwissenschaften, Technik und Mathematik" enthalten und zum Erwerb eines Zertifikates führen.

Ab diesem Herbst ist das Stiftungsangebot in nunmehr 13 Volkshochschulen verfügbar. Ist die Nachfrage pädagogischer Fachkräfte gestiegen?
In Rheinland-Pfalz haben die Erzieherinnen und Erzieher ein großes Interesse an Weiterbildung. Insgesamt werden die Angebote der Volkshochschulen sehr gut nachgefragt. Mit dem Angebot der Stiftung "Haus der kleinen Forscher" wird die Palette um ein weiteres Angebot ergänzt. Wir befinden uns noch in der Anfangsphase mit diesem Angebot, aber ich weiß von einigen Volkshochschulen, dass das Interesse an den Workshops groß ist.

Was bedeutet es für die Volkshochschulen, wenn sie mit der Stiftung "Haus der kleinen Forscher" zusammenarbeiten und die Fortbildung übernehmen?
Durch die Zusammenarbeit können die Volkshochschulen die Bandbreite ihrer Angebote attraktiv ergänzen. Die Stiftung hat gute Workshops, Methoden und Materialien entwickelt, die Lust auf Naturwissenschaften machen. Mit dem zunehmenden Stellenwert der frühkindlichen Bildung sind die Anforderungen an die Weiterbildungsbereitschaft der Kita-Fachkräfte in hohem Maße gestiegen. Fortbildungsthemen wie Naturwissenschaften, Technik und Mathematik müssen aus Zeitgründen häufig hinter anderen Themen zurückstehen. Ich halte es für sehr wichtig, in diesen Bereichen attraktive, qualitätsvolle Fortbildungsangebote bereitzustellen, die Mut machen, selbst zu experimentieren. Unsere Erfahrung ist, dass gerade Volkshochschulen die Erzieherinnen und Erzieher mit auf ihren Berufsalltag zugeschnittenen, wohnortnahen Angeboten sehr gut erreichen.

Was bedeutet das für den Innovations- und Forschungsstandort Rheinland-Pfalz?
Wenn Kitas zu "Häusern der kleinen Forscher" werden und die Neugier und Entdeckungslust der Kinder mit spannenden Themen gefördert wird, so stärkt das die Kinder und ihren Forschergeist. Damit kann auch ein langfristiger und nachhaltiger Beitrag für den zukunftsfähigen Innovations- und Forschungsstandort Rheinland-Pfalz geleistet werden.

Haben Sie ein Lieblingsexperiment?
Ja, ich mag vor allem den Flaschentornado!

 

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