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"Die Spannweite der Projekte ist erstaunlich"

Dr. Ekkehard Winter, Geschäftsführer Deutsche Telekom Stiftung, saß der Jury bei der Sitzung am 2. Mai 2012 vor.

1.135 Kita-Projekte hat das Wettbewerbsbüro des „Forschergeist 2012“ in den letzten Wochen bewertet. Keine leichte Aufgabe! Es durften ja nur 25 Projekte für die Preisverleihung am 8. Juni nominiert werden. Dr. Ekkehard Winter, der Vorsitzende der Jury, gibt einen Einblick in die Auswahl der Nominierten:

 

     

     

     

Wie sind Sie bei der Auswahl der Projekte vorgegangen? Welche Kriterien waren der Jury besonders wichtig?
Wichtig war uns insbesondere eine gelungene Einbettung des Projekts in den Kita-Alltag. Bei vielen Projekten spürte man förmlich wie der Forschergeist durch die gesamte Einrichtung weht: Nicht nur die Kinder und pädagogischen Fachkräfte waren und sind mit vollem Engagement dabei, sondern auch Eltern, Großeltern und externe Bildungspartner. An solche Projekte werden sich die Kinder noch lange und gerne erinnern.

Gab es bei der Fülle an Projektideen Themen, mit denen sich die Kitas besonders häufig (oder auch eher wenig) auseinandersetzten?
Ja, die gibt es. Mit den vier Elementen Luft, Wasser, Feuer und Erde beispielsweise beschäftigen sich Kitas sehr häufig. Oder auch geschichtliche bzw. erdgeschichtliche Fragestellungen spielten oftmals eine Rolle: Wo kommen wir her? Wie sah es in früheren Zeiten aus? Überraschenderweise wird auch das Thema Weltall vielfach in der Kita thematisiert.

Gab es (persönliche) Überraschungsmomente?
Die Spannweite der nominierten Projekte war erstaunlich. Die Juroren haben sowohl sehr komplexe, aufwändige Projekte gewürdigt, die verschiedenste Bildungsbereiche miteinander verknüpfen als auch Projekte, die sich sehr konzentriert mit einem Phänomen oder Gegenstand aus der Alltagswelt der Kinder auseinander gesetzt haben.

Alle Kitas in Deutschland konnten sich beteiligen und es sind alle Bundesländer vertreten. Sind Ihnen regionale Unterschiede aufgefallen?
Es gab natürlich Unterschiede im Mengenverhältnis der Bewerbungen. Bei der Bewertung spielte das keine Rolle. Die Jury hat sich an rein inhaltlichen Kriterien orientiert und die Projekte ausgewählt, in denen der Forschergeist am lebendigsten zu spüren ist – und der Forschergeist hat vor keiner Region halt gemacht.

     

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