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Wie war’s – Was sagen Teilnehmende zur neuen BNE-Fortbildung?

Viele Kitas haben neugierig ihre Türen für das neue Stiftungsangebot zur Bildung für nachhaltige Entwicklung, kurz BNE, geöffnet. In immer mehr Netzwerken bildet das „Haus der kleinen Forscher“ Erzieherinnen, Erzieher und Kita-Leitungen dazu fort. Was nehmen sie hiervon mit?

© Stiftung Haus der kleinen Forscher/Frank Bentert
Erzieherinnen bei einer Fortbildung des "Hauses der kleinen Forscher"

Sabine Junge-Röding leitet einen Kindergarten in Hagen, Nordrhein-Westfalen. Sie stellte fest, dass sich immer mehr Unternehmen auf Nachhaltigkeit ausrichten. Ob das auch ein Kindergarten kann? „Gleich nach der Fortbildung habe ich mit meinem Team den Punkt Nachhaltigkeit in unser Qualitätshandbuch aufgenommen. Das gab es vorher nicht“, berichtet sie. Die neuen Werte würden jetzt eine Rolle in der pädagogischen Arbeit mit den Kindern spielen. Zum Beispiel ginge es beim Spielen mit Wasser nicht mehr nur darum, dass es allen Spaß mache, sondern auch darum, wo das Wasser herkomme und wie es nicht vergeudet werde. „Wir ändern den Blickwinkel für die Kinder.“ Verschwendung zu vermeiden sei zum neuen Jahresziel im Kindergarten geworden. Das Team sei dabei, sich mit den neuen Sichtweisen auseinanderzusetzen. Frau Junge-Röding hat es sehr geholfen, sich mit Blick auf die gesamte Einrichtung auszutauschen: „Endlich eine Fortbildung nur für Kitaleitungen!“ Sie möchte unbedingt weitermachen.

Für Erzieher Jonas Fiebig aus Detmold ist Nachhaltigkeit in der AWO Kita an sich nichts Neues. Der Träger hat es bereits in den Richtlinien integriert. Bei Bildung für nachhaltige Entwicklung sei es wichtig, sich ab und zu intensiver damit zu beschäftigen, findet der Erzieher. „Die Fortbildung ist so was wie ein Wachrüttler.“ Sie habe ihn wieder zu neuen Ideen angeregt. Diesen frischen Wind habe er in die Kita mitnehmen können. Auch seinen Kolleginnen und Kollegen würde es helfen, weiter hinter der Sache zu stehen. „Nur so können wir Nachhaltigkeit auch den Kindern nahebringen.“

Erzieherin Angela Busch aus der Berliner Kita Mariä Himmelfahrt besucht seit vielen Jahren Fortbildungen vom „Haus der kleinen Forscher“. „Jede Fortbildung gibt mir den Anstoß, ein Thema zu vertiefen, auch Bildung für nachhaltige Entwicklung.“ BNE sei speziell, aber sehr aktuell, findet sie. Für die Erzieherin steht fest: „Es wird uns und die Kinder zukünftig immer begleiten.“ In der Arbeit habe sie gemerkt, dass sie bei den Kindern schnell etwas bewirken könne, mehr als bei den Eltern. Bis zur nächsten BNE-Fortbildung, wo sie sich weiter zur Praxis austauschen möchte, habe sie genug Zeit, noch Verschiedenes auszuprobieren. Und diese Phase brauche sie auch, um das Thema Nachhaltigkeit mit den Kindern zu vertiefen.

Dieser Beitrag erschien im stiftungseigenen Fachmagazin "Forscht mit!", 3. Ausgabe 2018 (August).

Über die BNE-Fortbildungen

Die BNE-Fortbildung besteht aus zwei Teilen:

Teil 1: "Tür auf! Mein Einstieg in Bildung für nachhaltige Entwicklung"
(bundesweit im Angebot seit Frühjahr 2018)
Teil 2: "Macht mit! Bildung für nachhaltige Entwicklung in der Praxis"
(bundesweit im Angebot ab Frühjahr 2019).

Sie werden jeweils in zwei Versionen angeboten: für pädagogische Fachkräfte sowie speziell für Kita-Leitungen. Nähere Infos finden Sie in der Übersicht des Fortbildungsprogramms.

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