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Abstoßende Magnete

Ein Kind versucht zwei gleichgepolte Magnete aneinander zu halten.
Gleiche Magnetpole stoßen sich ab.
© Stiftung Haus der kleinen Forscher
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Auf einem Stab sind Magnete so angeordnet, dass sie sich jeweils voneinander abstoßen.
Magnete fliegen lassen - gewusst wie!
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Ein Spielzeugauto wird fortbewegt, indem ihm ein Magnet aufgeklebt wurde und es mit einem weiteren abgestoßen wird.
Wie kann man Magnetpole zur Fortbewegung von Dingen nutzen?
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Zwischen Magneten wirken unsichtbare Kräfte. Die Kinder untersuchen, welche Bereiche von Magneten miteinander in Wechselwirkung treten und überlegen, welchen Sinn abstoßende Magnete haben könnten.

Sie brauchen:

  • starke Magnete, gut handhabbar
  • Ringmagnete
  • Stab (Durchmesser passend zum Lochdurchmesser der Ringmagnete)

So funktioniert's:

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1 Alltagsbezug aufgreifen

Viele Kinder kennen die Magnet-Spielzeugeisenbahnen, deren Waggonkupplungen aus kleinen Magneten bestehen. Vielleicht erinnern sich die Kinder, ob das Aneinanderkoppeln der Waggons immer möglich ist. Ziehen sich die zwei Magnete immer an?

2 Wann stroßen sich Magnete ab?

Magnetische Materialien werden durch Magnete angezogen wie bei einzelnen Spielzeugeisenbahnteilen. Jetzt sollen zwei Magnete miteinander in Kontakt gebracht werden. Tauschen Sie sich zunächst mit den Kindern darüber aus, ob es Unterschiede hinsichtlich der Kombination "magnetisches Ding – Magnet“ und "Magnet – Magnet“ gibt. Haben die Kinder bereits erfahren, dass sich Magnete auch abstoßen können? Greifen Sie gemeinsam mit den Kindern den Begriff „abstoßen“ bzw. „wegstoßen“ auf und versuchen Sie, ihn zu veranschaulichen. Vielleicht setzen die Kinder den Begriff sogar pantomimisch um? Was kann abgestoßen werden? Was geschieht, wenn irgendetwas abgestoßen wird?

Lassen Sie die Kinder mit mindestens zwei Dauermagneten stärkerer Haftkraft explorieren. Unterstützen Sie die Kinder durch Hinweise und Anregungen darin, herauszufinden, dass ein Magnet aus verschiedenen Bereichen besteht: Versuchen die Kinder zwei Magnete miteinander in Kontakt zu bringen, kann es sein, dass sich die Magnete plötzlich abstoßen. Diese Bereiche der beiden Magnete markieren die Kinder, z. B. mit Klebepunkten.

3 Wie stoßen sich Magnete ab?

Stellen Sie den Kindern Ringmagnete sowie einen im Durchmesser zum Loch im Ringmagnet passenden Stab zur Verfügung. Wenn möglich, sollte der Stab in einem Holz- oder Styroporblock, in Sand o. Ä. stecken. Finden die Kinder heraus, wie die Ringmagnete auf dem Stab aufgereiht werden müssen, damit sich diese gegenseitig abstoßen und so quasi schweben? Was geschieht, wenn die Magnete nach unten gedrückt und anschließend plötzlich losgelassen werden?

Bitten Sie die Kinder, ihre Beobachtungen zu formulieren und zu beschreiben, was sie herausgefunden haben. Welche Seiten der Magnete müssen einander zugewandt sein und wie nah müssen die Magnete zueinander gebracht werden, damit die Abstoßungskräfte wirksam werden? Womit ist die Wahrnehmung der Abstoßung vergleichbar, welche Assoziationen haben die Kinder dazu? Was kann man beobachten, wenn man verschieden geformte oder unterschiedlich starke Magnete in Kontakt bringen möchte? Gibt es Unterschiede in der Wechselwirkung der Ringmagnete miteinander, wenn der Stab senkrecht oder waagerecht gehalten wird?

4 Wie kann man sich abstoßende Magneten nutzen?

Tragen Sie mit den Kindern die Erkenntnisse und Erfahrungen zusammen. Was haben die Kinder über das Abstoßen von Magneten herausgefunden? Welche Rolle spielt die Seite eines Magnets? Entwickeln Sie mit den Kindern Ideen, wie sie die Abstoßungskräfte zwischen zwei gleichen Polen von Magneten nutzen können, um etwas vorwärts zu bewegen.

Halten Sie gemeinsam mit den Kindern das Beobachtete als Zeichnung, mittels eines Fotos, mit eigenen Aussagen o. Ä. fest. Die Markierungen auf den Magneten, z. B. die Klebepunkte auf den sich abstoßenden Seiten, sind bereits eine Form der Ergebnisdokumentation. Abstoßung und Anziehung der Ringmagnete auf dem Stab können gut zeichnerisch festgehalten werden. Ergänzen Sie diese um die Kommentare der Kinder.

5 Wissenswertes für Erwachsene

Alle Magnete haben zwei Pole. Die Pole sind nicht gleich – der eine Pol wird auch als magnetischer Nordpol (oft rot markiert), der andere als magnetischer Südpol (oft grün markiert) bezeichnet. Zerbricht man einen Magnet, (wie es den Kindern mit Oles Rohmagnet passiert ist), so ist jedes der Bruchstücke wieder ein Magnet und hat jeweils einen magnetischen Nord- und einen Südpol. Das ist der Grund, weshalb Magnete auch Dipole genannt werden, was so viel wie „zwei Pole“ bedeutet.

Ergänzendes Material für Ihre pädagogische Arbeit

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Kommentare 1 Einträge

Sofia | 19.04.2020 14:06 Uhr

Experimente mit Magneten

Hallo an Alle, wir haben uns für dieses Set hier entschieden: Franzis Experimentierkasten Magnetismus erforschen & verstehen. Es ist super und dank dem tollen Buch, gibt es wahnsinnig viele verschiedene Experimente die man durchführen kann. LG

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