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Kannst du hören, wo ich laufe?

Ein Mädchen hält sich die Hände an die Ohren und lauscht
Was verraten die Umgebungsgeräusche?
© Thomas Ernst/Stiftung Haus der kleinen Forscher
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Kinderhände halten eine Fahrradklingel und betätigen ihren Hebel
Wie gut hilft eine Klingel?
© Stiftung Haus der kleinen Forscher
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Ein Junge horcht am Fußboden
Ein Kind läuft auf dem Geräuscheparcours. Die anderen lauschen.
© Thomas Ernst/Stiftung Haus der kleinen Forscher
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Wenn wir uns durch den Alltag bewegen, sind wir umgeben von Geräuschen, Tönen und Klängen – und dabei selbst nie ganz lautlos. Was verrät und signalisiert die Geräuschkulisse? Starten Sie einen Geräuscheparcours!

Sie brauchen:

  • stiller Raum oder ruhige Umgebung
  • Materialien für den Laufpfad, z.B. alte Luftpolsterfolie, Zeitungen, Wolldecke, Schaumstoff
  • ggf. Klebeband zum Befestigen auf dem Boden
  • Fahrradklingel oder Ähnliches

So funktioniert's:

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1 Alltagsbezug aufgreifen

Geräusche geben uns Orientierung. Beim Versteckspielen verraten sie beispielsweise, wie nah das suchende Kind kommt – werden die Schritte lauter, ist Vorsicht angesagt. Und im Straßenverkehr können Klänge und Geräusche wie die Klingel eines Fahrrades oder das Brummen eines Fahrzeugmotors lebenswichtig sein.

2 Los geht´s: Geräuschepfad bauen und lauschen

Gestalten Sie in einem ruhigen Raum einen Pfad, der abschnittsweise aus verschiedenen Materialien auf dem Boden besteht. Welche materialtypischen Geräusche sind hörbar, wenn die Kinder mit oder ohne Schuhe auf dem Pfad unterwegs sind? Ein Kind läuft dazu zunächst langsam den Pfad entlang, die anderen lauschen.

3 Ratespiel: Wo und wie laufe ich?

Bei einem weiteren Durchlauf bewegt sich das Kind unterschiedlich schnell auf dem Parcours entlang. Die anderen Mädchen und Jungen stehen oder sitzen nun abgewandt vom Parcours im Raum und spitzen ihre Ohren. Anhand der Geräusche versuchen sie herauszufinden, wo sich das Kind befindet oder ob es sich eher schneller oder langsamer bewegt hat.

4 Wie viele Geräusche?

Weiten Sie die Geräuschkulisse aus! Bitten Sie die Kinder, sich einen Moment lang auf das Hören zu konzentrieren. Manchen gelingt dies besser mit geschlossenen Augen. Zählen Sie dann gemeinsam die Umgebungsgeräusche auf, die die Kinder im Haus oder von draußen wahrgenommen haben.

5 Das Klingeln verfolgen

Gehen Sie jetzt nach draußen. Eines der Kinder trägt eine Fahrradklingel oder Ähnliches von Ort zu Ort (z.B. hinter das Haus, auf das Klettergerüst) und betätigt sie dabei fortwährend. Die anderen folgen dem Kling-Klang nur mit den Ohren. Von wo aus ist die Klingel gut oder weniger gut zu hören? Woran erkennen die Kinder, ob die Klingel näher kommt oder sich von ihnen entfernt? Wie könnten sich die Kinder auch anders akustisch bemerkbar machen, wenn sie unterwegs sind?

6 Wissenswertes für Erwachsene

Insbesondere im Straßenverkehr sind neben optischen Eindrücken auch akustische Informationen hilfreich, um sicher voran zu kommen. Wenn wir selbst Geräusche erzeugen, ist es uns gelungen, eine Schallquelle, z.B. den Klangkörper der Fahrradklingel, zum Schwingen zu bringen. Die Schwingbewegungen werden von der Klingel als Schallquelle auf das umgebende Medium - meist ist es die Luft – übertragen und gelangen so als Druckschwankungen ans Ohr.

Ergänzendes Material für Ihre pädagogische Arbeit

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Kommentare 1 Einträge

Natalie Zich | 20.01.2021 11:15 Uhr

Klänge und Geräusche

Guten Tag,ich finde die Fortbildung sehr gut.Ich werde bei den Angeboten einiges ausprobieren.

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