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Brausepulver-Rakete

Fünf Kinder sitzen um einen Teller von dem aus Wasser spritzt.
Ab geht die Rakete!
© Christoph Wehrer/Stiftung Haus der kleinen Forscher
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Brausepulvertabletten in Röhrchen, Tüte Brausepulver
Zuerst werden Brausetabletten oder Brausepulver als Treibstoff verwendet.
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Wasser wird mit kleiner Gießkanne in das Röhrchen gegossen.
Das Röhrchen wird mit Wasser gefüllt...
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Ein Junge füllt Pulver in ein Filmdöschen.
...danach kommt die Tablette oder das Pulver dazu. Ganz schnell noch Deckel drauf!
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Startplatz für Brausepulverraketen: ein rotes Springseil um einen blauen Teller.
Jetzt bitte Abstand nehmen, es blubbert und zischt...! Die Rakete startet!
© Christoph Wehrer/Stiftung Haus der kleinen Forscher
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Tablett mit Pulverschälchen aus Glas
Jetzt können noch andere Treibstoffmischungen gestestet werden.
© Christoph Wehrer/Stiftung Haus der kleinen Forscher
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Kind verrührt weißes Pulver in einer kleinen Schale.
Dabei kommen noch Natron, Zitronensaft oder Essig ins Spiel.
© Christoph Wehrer/Stiftung Haus der kleinen Forscher
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Mädchen gießt Wasser in eine kleine Glasschale.
Welche Mischung funktioniert am Ende am besten?
© Christoph Wehrer/Stiftung Haus der kleinen Forscher
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Sprudelgas geht ab wie eine Rakete! Welches Brausepulver macht am meisten Druck? Gehen Sie mit den Kindern forschend an den Start.

Sie brauchen:

  • leere Brausetablettenröhrchen oder Filmdosen
  • Brausepulver oder Brausetabletten
  • Natron oder Backpulver
  • Zitronensaft oder Essig
  • Becher, Schalen
  • kleine Löffel
  • ggf. Springseil oder Hula-Hoop-Reifen

So funktioniert's:

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1 Alltagsbezug aufgreifen

Viele Getränke, wie Mineralwasser oder Limonade, enthalten Sprudelgas. Schüttelt man die Flasche oder Dose und öffnet sie dann, hat man vom Getränk allerdings nur noch wenig: Die Flüssigkeit schäumt und spritzt heraus. Beim Öffnen treibt der Druck des im Getränk gelösten Sprudelgases manchmal sogar den Korken aus der Flasche. Der Korken knallt, schießt aus dem Flaschenhals heraus und fliegt ein Stück durch die Luft.

2 Raketen-Start vorbereiten

Es empfiehlt sich, die Raketen im Freien zu starten. Suchen Sie gemeinsam mit den Kindern einen geeigneten Raketenstartplatz, den sie zuvor beispielsweise mit einem Springseil oder einem Hula-Hoop-Reifen auf dem Boden markieren können. Vorsicht! Brausepulver-Raketen können einige Meter in die Höhe düsen und mehrere Meter entfernt landen. In diesem Bereich sollten sich also keine Hindernisse befinden. Probieren Sie mit den Kindern vor dem Start außerdem aus, wie sie bei den leeren Röhrchen oder Filmdosen den Deckel gut und schnell festdrücken können. Dann legen die Kinder alle weiteren Utebsilien für die Rakete bereit.

3 3, 2, 1... Abschuss!

Nun füllen die Kinder das leere Röhrchen zwei Finger breit mit Wasser, legen eine halbe Brausetablette hinein, verschließen das Röhrchen ganz schnell, stellen es in einen Becher als Abschussrampe und treten drei, vier Schritte zurück. Es dauert nur wenige Sekunden, dann schießt der Deckel raketengleich in die Luft. Was ist da wohl passiert?

 

4 Der beste Treibstoff für die Rakete

Der besondere Reiz bei diesem Versuch liegt in der Wiederholung. Funktioniert es nochmal, wenn der Deckel schnell wieder aufgesetzt wird? Funktionieren andere Brausemischungen vielleicht noch besser? Nachdem die Brausetablettenmischung getestet wurde, können die Kinder weitere "Raketentreibstoffe“ ausprobieren. Dabei sollten die Röhrchen nach jedem Versuch abgewaschen und abgetrocknet werden, da sonst Reste vorheriger Mischungen die Sprudelbildung bei Neubefüllung sofort in Gang setzen. Probieren Sie zum Beispiel gemeinsam folgende Mixturen aus: Brausepulver + Wasser; Backpulver + Zitronensaft; Backpulver + Wasser; Natron + Zitronensaft. Welche Mischung finden die Kinder am besten und warum?

5 Wissenswertes für Erwachsene

Sprudelwasser enthält Kohlensäure – eine sehr instabile chemische Verbindung. Sie zerfällt, bspw. wenn eine Flasche geschüttelt wird, und Kohlenstoffdioxid wird frei. Dieses Gas braucht aber viel mehr Platz als Kohlensäure, weshalb der Druck in der Wasserflasche steigt. Auch bei der Vergärung von Wein zu Sekt bildet sich das Gas Kohlenstoffdioxid. Der Sekt gärt in verschlossenen Flaschen aus verstärktem Glas. Je mehr Kohlenstoffdioxid entsteht, desto mehr Druck baut es auf, der dafür sorgt, dass das Gas im Sekt gelöst bleibt. Wird der sichernde Metallverschluss entfernt, treibt der Druck den Korken aus der Flasche. Der Druck nimmt ab, immer mehr Kohlenstoffdioxid wird frei – und strömt mit einer Druckwelle aus der Flasche heraus. Diese Druckwelle verursacht den Schall, der die Korken knallen lässt.

Ergänzendes Material für Ihre pädagogische Arbeit

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