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Wackelt die Feder?

Bewegte Luft

Beim seitlichen Schlagen auf den Karton entweicht ein Luftstoß.

Bewegte Luft

Pustemännchen flitzen über den Tisch.

Bewegte Luft

Lässt sich Orangenduft bewegen?

Bewegte Luft

Gemeinsam Pustebilder gestalten.

Bewegte Luft

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Sie brauchen

  • Bindfaden
  • Schere
  • Federn, Watte, Tischtennisbälle
  • Trinkhalme
  • Größere Pappen zum Wedeln
  • Gebastelte Fächer: Papier oder dünnen Karton immer
    im Zickzack zu einem Streifen falten
  • Pustemännchen: Papierstreifen (5 x 10 cm) werden in der Mitte gefaltet; auf der Vorderseite wird ein Männchen von vorne, auf der Rückseite von hinten aufgemalt.
  • Malpapier, Pinsel und Wasserfarben
  • Schuhkarton
  • Paketklebeband
  • Teelichter
  • Halbierte Orange, Leberwurstbrot oder andere Dinge, die man gut riechen kann

Die Kinder spüren den Luftzug und gehen mit einem Windpendel auf die Suche nach bewegter Luft. Sie probieren aus, wie sich Luft gezielt wedeln oder pusten lässt und bewegen auf diese Weise Gegenstände, Farben und sogar Gerüche. Zudem bauen die Mädchen und Jungen einen Karton, mit dem sich ein starker Luftstoß erzeugen lässt.

Alltagsbezug

Luft ist immer dann erfahrbar, wenn sie sich bewegt. Bewegte Luft lässt die Blätter in den Bäumen rauschen, sorgt dafür, dass Windmühlen sich drehen, zerzaust unsere Haare und treibt Segelboote über das Meer. Ein Luftzug im Haus lässt Türen zuschlagen und fegt die Zettel vom Schreibtisch. Bewegte Luft kann aber auch richtig stürmisch sein: Dann wirbeln Blätter durch die Luft, Äste brechen aus den Bäumen und Wellen peitschen über den See.

Es zieht!

„Es zieht“ sagt man, wenn ein Luftzug durch das Gebäude streift und dabei verschiedenste Dinge in Bewegung geraten. Besprechen Sie mit den Kindern, woran man die Luftbewegung erkennt, z. B. können die Gardinen hin und her wackeln, Türen zuschlagen, man kann den Luftzug auf der Haut spüren usw. An ein Stück Bindfaden wird eine Feder geknotet. Mit diesem „Windpendel“ gehen die Kinder nun auf die Suche nach der bewegten Luft und überprüfen Fensterrahmen, Türspalten oder Heizungen. Selbst der kleinste Luftzug wird sich durch das Wackeln der Feder verraten!

Vom Winde verweht

Mit einfachen Hilfsmitteln können die Kinder selbst Luft bewegen und einen Luftstrom erzeugen: Sie pusten durch Trinkhalme, wedeln mit Papier oder selbst gebastelten Fächern. Die Mädchen und Jungen können den Luftzug auf der Haut und in den Haaren spüren, wenn sie sich gegenseitig zufächeln und anpusten. Es lassen sich so aber auch verschiedene Dinge bewegen: Tischtennisbälle, Wattebäusche, Federn oder selbst gestaltete Pustemännchen rollen, schweben bzw. flitzen über die Tischplatte. Welche Gegenstände bewegen sich noch im Luftzug? Und welche nicht?
Die Kinder können außerdem Farbtropfen übers Malpapier eilen lassen, indem sie mit einem Pinsel einen dicken Klecks Farbe auf das Papier setzen und diesen dann mit einem Trinkhalm anpusten. So entstehen ganz individuelle Pustebilder.

Seht her:

Luft lässt sich bewegen. Man kann sie fächeln, pusten und wedeln. Den Luftzug, der dabei entsteht, spürt man auf der Haut und man kann mit ihm viele Dinge in Bewegung versetzen.

Luftstoß aus dem Karton

In die schmale Seite eines Schuhkartons wird mit einer Schere ein Loch geschnitten (Ø 2 cm) und der Karton dann ringsherum mit Paketklebeband weitestgehend luftdicht verschlossen. Eines der Kinder schlägt nun gleichzeitig auf die Seiten des hochkant aufgestellten Kartons – so, als wollte es in die Hände klatschen. Lassen Sie die Mädchen und Jungen den Luftstoß vor dem Loch spüren. Die Kinder halten dann ein Tuch mit etwas Abstand vor das Loch und beobachten, wie es sich durch den Luftstoß bewegt. Wie weit kann man das Tuch vom Karton entfernen, so dass es noch immer in der Luft flattert? Könnte man es auch durch Pusten bewegen, wenn man es sich in der gleichen Distanz vors Gesicht hält? Gelingt es, mit dem Luftstoß aus dem Karton einen Tischtennisball davonrollen zu lassen oder ein Teelicht auszublasen? Wo müssen Tuch, Ball bzw. Teelicht platziert sein, damit sie der Luftstoß aus dem Karton gut erreicht?

Hier lässt sich weiterforschen mit der Forschungskarte "Wohin geht die Luft?".

Seht her:

Es passiert nur etwas, wenn der Luftstoß die Gegenstände auch trift. Je größer der Abstand zwischen Karton und Gegenstand ist, desto weniger stark ist der Luftzug und desto weniger Bewegung ist zu sehen. Dennoch ist der Stoß aus dem Karton sehr kraftvoll: Er bewegt auch dann noch Tuch oder Ball und bläst die Kerze aus, wenn man durch Pusten nichts mehr erreicht.

Ein Duft liegt in der Luft

Viele Sachen kann man riechen, obgleich man sie nicht sieht: den Duft von frischen Brötchen oder Kuchen aus dem Ofen beispielsweise. Was haben die Kinder schon einmal gerochen, ohne es zu sehen? Platzieren Sie eine halbierte Orange o. Ä. in einer Ecke des Zimmers. Ist ihr Duft auch in der gegenüberliegenden Ecke zu riechen? Was passiert, wenn einige Kinder hinter der Orange mit Pappen wedeln? Das Gleiche wird anschließend noch einmal draußen im Garten oder Hof ausprobiert. Was ist anders im Vergleich zum Zimmer?

Seht her:

Düfte verteilen sich in der Luft. Bewegt man die Luft, z. B. durch Wedeln, dann bewegt sich auch der Duft. Er lässt sich sogar gezielt in eine Richtung steuern. In geschlossenen Räumen kann man Düfte lange riechen. Draußen verteilen sie sich schnell und sind nach kurzer Zeit kaum noch wahrnehmbar.

Wissenswertes für interessierte Erwachsene

Luft bzw. die Gase, aus denen sich Luft zusammensetzt, bestehen aus vielen kleinen Teilchen. Die Teilchen sind so klein, dass wir sie mit bloßem Auge und auch mit den besten Mikroskopen nicht sehen können.

Die Luftteilchen sind in ständiger Bewegung. Diese Bewegung nennt man auch Wärmebewegung oder Brownsche Molekularbewegung. Auf Grund dieser Bewegung verteilt sich Luft gleichmäßig in jedem Raum. Wedelt man mit Pappe bzw. Papierfächern oder pustet durch einen Trinkhalm, werden die Luftteilchen weggeschubst und können dabei Düfte oder leichte Gegenstände mit sich reißen.

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