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© Stiftung Haus der kleinen Forscher

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Versuchsaufbau: Plastikbecher, Zeitungspapier, Eis, Wasser

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Versuchsaufbau: Teller, Backpapier, Alufolie, Frischhaltefolie

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Versuchsaufbau: Eis, Wasser, Konservendose, Blechdose, Schraubglas

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Mädchen forscht mit Lupe

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Sie brauchen

  • Eiswürfel
  • Schraubgläser, Becher, Blechdosen
  • alte Verpackungen, z.B. Tüten
  • Lappen, Stoffreste, Wolle, Watte
  • Zeitungspapier
  • Alufolie
  • Kleber, Schnüre

Wer sein kühles Speiseeis lieber langsam genießen möchte oder es zunächst nach Hause bringen muss, hat eventuell ein Problem. In diesem Versuch können Kinder ihrer Kreativität freien Lauf lassen und gemeinsam testen, wie das Schmelzen eines Eiswürfels aufgehalten werden kann.

Alltagsbezug

An einem heißen Sommertag sind viele dankbar für eine Abkühlung. Dann würde man sich gerne ein leckeres Eis von der Eisdiele mitbringen lassen.

Der Versuch beginnt

Frieren Sie im Vorfeld des Versuchs mehrere Eiswürfel ein. Fragen Sie die Mädchen und Jungen nach ersten spontanen Ideen, wie sich das Eis aufbewahren ließe, so dass es nur sehr langsam schmilzt. Eine Kühltruhe kann man leider nicht bis zum Eisladen mitnehmen. Vielleicht eine Kühltasche? Allerdings ist nicht immer eine Kühltasche zur Hand. Lassen Sie die Kinder Vermutungen anstellen, wieso eine Kühltasche kühl hält. Könnten die Kinder etwas davon nachbauen und so einen Eisbehälter improvisieren? Probieren Sie es gemeinsam aus.

So geht es weiter

Für einen ersten gemeinsamen Start stellen Sie den Kindern Schraubgläser oder leere Plastikbecher zum Nachforschen zur Verfügung. Legen Sie außerdem die Materialen zum Isolieren bereit: Zeitungspapier, Alufolie, Wolle usw. Was davon würden die Kinder gerne ausprobieren, ob es sich zum Nachbau einer Kühltasche eignet? Jedes Kind kann eine kühlende Außenhülle für das eigene Glas bzw. Becher gestalten. Dann testen alle parallel mit einem Eiswürfel, wie lang der selbstgebaute Kühlbehälter die Form des Eiswürfels erhält. In regelmäßigen Abständen wird prüfend nachgeschaut: Welcher Eiswürfel ist schon geschrumpft? In welchem Behälter hat der Eiswürfel am längsten durchgehalten? Wie unterscheiden sich die Behälter der Kinder? Was hat das Auftauen des Eises begünstigt? Sammeln Sie die Vermutungen der Kinder und wiederholen Sie den Versuch: Was würden die Kinder verbessern? Vielleicht hat eines der Kinder einen gänzlichen anderen Vorschlag. Auch das kann mit dem Eiswürfel überprüft werden.

Der Hintergrund

Alle Gegenstände in einer Umgebung werden nach einer Weile die gleiche Temperatur annehmen wie die Umgebung. Das Eis im Sommer wird also warm werden und schmelzen. Je wärmer die Umgebung ist, desto schneller schmilzt das Eis. Um das zu verhindern, wird isoliert oder gedämmt. Da Luft, die sich nicht bewegen kann, Wärme schlecht transportiert, isoliert sie sehr gut. Wenn die Kinder das Gefäß in etwas einhüllen, das viel Luft einschließt, z.B. Wolle oder zerknülltes Zeitungspapier, dann hat das eine isolierende Wirkung und der Temperaturausgleich verlangsamt sich. Das Gefäß bzw. der Eiswürfel bleiben somit länger kühl.

Ideen zur Fortsetzung

Das beste Ergebnis aus dem Versuch bauen alle gemeinsam groß nach, so dass sich damit leckeres Eis für alle transportieren lässt. Der Test besteht aus einem gemeinsamen Ausflug zur Eisdiele. Bleibt das Eis im Behälter lange genug gefroren?

Die Entdeckungskarte „Wärme und Kälte speichern“ aus dem Karten-Set „Strom und Energie“ enthält ähnliche und weitere Ideen für Kinder ab sechs Jahren. Die Entdeckungskarte „Nass und kalt“ aus dem Karten-Set „Wasser in Natur und Technik“ thematisiert das Phänomen Verdunstungskälte.

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