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Geräusche sammeln und erkunden

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Sie brauchen

  • Kissen, Decken, großes Tuch und Wäscheklammern
  • Viele verschiedene Gegenstände (aus unterschiedlichen Materialien), um Geräusche zu machen
  • Aufnahmegerät, z. B. Kassettenrekorder

In einer Ruheübung stimmen sich die Kinder auf ein bewusstes Hinhören ein. Gemeinsam geht es auf „Geräusche-Jagd“. Es wird überlegt, an welchen Orten und zu welcher Zeit bestimmte Geräusche zu hören sind. Im „Geräusche-Theater“ werden Geräusche erzeugt, die von den Kindern erraten werden können.

Alltagsbezug

Wir sind ständig von vielen verschiedenen Klängen und Geräuschen umgeben. Einige davon nehmen wir bewusst wahr, weil sie uns auf etwas hinweisen oder etwas Wichtiges signalisieren: die Sirene eines Krankenwagens oder das Klingeln unseres Weckers, das wir sogar im Schlaf hören und wissen, dass es Zeit ist aufzustehen. Viele Geräusche aber registrieren wir gar nicht bewusst. Wir nehmen sie erst wahr, wenn wir ganz genau hinhören.

Genau Hinhören: Welche Geräusche umgeben uns gerade?

Suchen Sie gemeinsam mit den Kindern einen gemütlichen Sitzplatz. Geben Sie den Kindern Zeit zur Ruhe zu kommen. Dann schließen alle die Augen. Was ist zu hören? Lassen Sie die Kinder erzählen, was sie wahrnehmen. Es ist ganz überraschend, wie viele Geräusche sich ausmachen lassen, obwohl alle doch so leise sind.

Kita- und Stadt-Geräusche einsammeln

Welche Geräusche gibt es in der Kita und welche zu Hause? Sammeln Sie mit den Kindern typische Geräusche. Die Kinder können eine Geräuschquelle von zu Hause mitbringen und diese den anderen vorstellen.
Machen Sie einen Hör-Spaziergang mit den Kindern in ihrer Stadt oder auf dem Kita-Gelände. Lassen Sie die Kinder die Gegenstände oder Objekte, die besonders interessante Geräusche erzeugen, malen oder fotografieren. Anschließend können alle gemeinsam darüber nachdenken, wo sie ein bestimmtes Geräusch gehört haben. Kleben Sie die Bilder auf einen Lageplan der Stadt oder der Kita. Anhand dieses Lageplans können die Kinder nun noch einmal gemeinsam mit Ihnen nachvollziehen, wie es in ihrer Stadt bzw. ihrer Kita klingt. Lassen Sie die Kinder Geräusche mit einem Kassettenrekorder aufnehmen, oder sammeln Sie Geräusche, indem Sie mit den Kindern aus Gegenständen und Materialien, die sich spannend anhören, eine „Geräusche-Wand“ basteln. Überlegen Sie gemeinsam mit den Kindern, welche Geräusche sie typischerweise morgens hören bzw. welche am Abend, und halten Sie diese per Bild oder Zeichnung auf einer „Geräusche-Uhr“ fest.

Hört, hört

Bestimmte Geräusche sind an manchen Orten häufiger zu hören. Können wir allein an der Geräuschkulisse erkennen, wo wir uns befinden?

Welche Gegenstände klingen schön?

Viele Klänge oder Geräusche entstehen, indem wir etwas tun oder etwas bewegen. Erkunden Sie mit den Kindern verschiedene Geräuschquellen: Welche Gegenstände klingen von allein, welche, wenn wir sie anschlagen oder bewegen?
Lassen Sie die Kinder beschreiben, wie sich etwas anhört. Sie werden ganz viele verschiedene Ausdrücke dafür finden können, ob sich etwas z. B. kratzig, scheppernd, klingelnd, knallend oder schleifend anhört. Überlegen Sie gemeinsam, was kurz oder lang, was laut oder leise klingt.
Was empfinden die Kinder als schön und angenehm? Welche der Klänge und Geräusche mögen sie nicht? Was wird als Lärm wahrgenommen?

Hört, hört

Geräusche lassen sich danach sortieren, wie sie entstehen oder wie sie sich anhören. Welche Geräusche wir als angenehm oder unangenehm erleben, ist sehr subjektiv und auch abhängig von persönlichen Erfahrungen, die mit einem Geräusch verbunden sind.

Geräusche erraten im „Geräusche-Theater“

Inszenieren Sie ein „Geräusche-Theater“: Geben Sie den Kindern nacheinander die Möglichkeit, hinter einem Vorhang ein Geräusch zu erzeugen. Können alle anderen erraten, welche Geräuschquelle sich dahinter verbirgt? Erweitern Sie das Spiel, indem Sie versuchen, mit den Kindern zu erkunden, wie der Gegenstand bewegt wird oder aus welchem Material der Gegenstand besteht, mit dem das Geräusch erzeugt wurde.

Hört, hört

Oft können wir am Geräusch allein erkennen, welcher Gegenstand sich dahinter verbirgt.

Wissenswertes für interessierte Erwachsene

Schall bezeichnet allgemein die auditive Information, wie sie von uns Menschen, aber auch von Tieren mit den Sinnen, insbesondere dem Gehör, wahrgenommen werden kann. Physikalisch können wir vier Arten von Schall unterscheiden: Ton, Klang, Geräusch und Knall.

Ein Ton bezeichnet eine reine, gleichmäßige Schwingung, die sich z. B. durch eine Stimmgabel erzeugen lässt. Klänge und Geräusche sind ein Gemisch aus verschiedenen Tönen, beim Klang sind diese harmonisch, beim Geräusch stehen die einzelnen Töne in keinem systematischen Zusammenhang zueinander. Der Knall ist eine plötzliche, heftige Schwingung mit einem einmaligen Ausschlag und raschem Abklingen.

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