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Kinder vergleichen ihre Girlanden

Geschmackssache

Kinder basteln eine Girlande.

Geschmackssache

Kinder basteln eine Girlande

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Kinder basteln eine Girlande

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Kinder basteln eine Girlande

Geschmackssache

Kinder basteln eine Girlande

Geschmackssache

Kinder basteln eine Girlande

Geschmackssache

Kinder ordnen Lebensmittelkarten in eine Tabelle ein.

Geschmackssache

Kinder ordnen Lebensmittelkarten in eine Tabelle ein.

Geschmackssache

Kinden wählen ihr Lieblingsessen auf Lebensmittelkarten.

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Lebensmittelkarten werden von den Kindern sortiert.

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Sie brauchen

  • Kreppklebeband
  • Bilder: Essen, Getränke, Deko, Kinder der Gruppe
  • Papierstreifen
  • Kleber

Die Kinder untersuchen, was gern gegessen und getrunken wird, was für das Fest gebraucht wird und erstellen dann gemeinsam eine Einkaufsliste. Nach dem Lieblingsessen beschäftigen sich die Mädchen und Jungen mit ihren Lieblingsfarben. Sie basteln gleich lange ein- oder zweifarbige Papierschlangen und ordnen sie nach ihren Mustern. In beiden Fällen machen die Kinder Erfahrungen zur Zerlegung einer Zahl in zwei Teile.

Alltagsbezug

Die Zerlegung einer Gesamtzahl in kleinere Einheiten begegnet uns ständig im Alltag. Kostet etwas z. B. fünf Euro, gibt es mehrere Möglichkeiten, zu bezahlen: mit einem Fünfeuroschein, mit zwei Zweieuromünzen und einem Euro oder mit fünf einzelnen Euromünzen etc. Die Gesamtmenge der Fünf lässt sich also in verschiedene Teilmengen zerlegen.

Mein Lieblingsessen - Dein Lieblingsessen

Ob Geburtstag oder Kita-Übernachtung – bei den Vorbereitungen entstehen viele Fragen: Wie viele Kinder kommen? Was und wie viel muss eingekauft werden? Wer mag eigentlich was? Was essen die Kinder am liebsten? Tragen Sie gemeinsam zusammen, was alles gebraucht wird: Getränke, Kuchen, Obst, Brötchen. Besprechen Sie mit den Mädchen und Jungen, welche Auswirkungen es hat, wenn viele oder wenige Kinder dabei sind. Lenken Sie die Aufmerksamkeit der Mädchen und Jungen darauf, dass nicht jede bzw. jeder z. B. Brokkoli auf der Pizza oder Kakao als Getränk möchte. Es gibt vielleicht auch Kinder, die keine Milch trinken oder keine Nüsse essen können. Nicht jede bzw. jeder mag und darf also alles trinken oder essen. Überlegen Sie gemeinsam, wovon viel und wovon wenig gekauft werden muss. Wie viele Flaschen Wasser brauchen wir? Soll Wasser mit oder ohne Sprudel gekauft werden?

Wer mag was?

Ermitteln Sie mit den Mädchen und Jungen, wer eigentlich was mag. Kleben Sie dazu mit Krepppapier drei Felder auf den Boden. In das erste Feld kommen große Bilder von Gegenständen, die eingekauft werden müssen. Nehmen Sie dabei nicht alle, die in der Einstimmung von den Kindern genannt wurden. Wählen Sie solche aus, die polarisieren, d. h. Dinge, die einige Mädchen und Jungen bestimmt mögen und andere nicht, beispielsweise Möhren, Äpfel, Limonade oder Wasser. Wie sieht es z. B. mit Würstchen aus? Wer mag sie und wer nicht? Die Kinder legen Bilder der Gegenstände in das erste Feld und verteilen sich dann je nach Vorliebe im zweiten („mag ich“) oder dritten („mag ich nicht“).

Lernerfahrung:
Die Mädchen und Jungen können sich unterschiedlich auf die zwei Felder verteilen, die Gesamtzahl der Kinder bleibt jedoch immer gleich.

Vom Gegenstand zum Symbol

Halten Sie die unterschiedlichen Verteilungen gemeinsam fest. Wie viele Kinder mögen beispielsweise Äpfel, wie viele nicht? Wer mag Wasser mit Sprudel, wer ohne? Nutzen Sie dazu eine vorbereitete Tabelle, in der die jeweilige Anzahl entweder mit Bildern, als Strichliste oder von erfahrenen Mädchen und Jungen auch als Zahlen festgehalten wird. Richten Sie nun gemeinsam die Aufmerksamkeit auf die verschiedenen Verteilungen. Wovon muss viel und wovon wenig gekauft werden? Ordnen Sie die Gegenstände und Verteilungen neu, so dass eine Reihenfolge entsteht: vom Eis, das alle mögen, bis zum Brokkoli, den nur ein Kind mag. Nun können Sie mit den Mädchen und Jungen die Einkaufsliste zusammenstellen, da Sie wissen, wovon wie viel benötigt wird.

Lernerfahrung:
Zahlen lassen sich unterschiedlich zerlegen. Je höher die Zahl ist, desto mehr Zerlegungen gibt es.

Lieblingsfarben bei Fünferschlangen

Basteln Sie gemeinsam mit den Kindern Papierschlangen zur Dekoration. Jede Schlange besteht aus fünf Papierringen, die ineinandergesteckt sind. Die Mädchen und Jungen haben dabei die Auswahl aus zwei verschiedenen Farben, die sie beliebig kombinieren können. Welche Schlangen sind entstanden? Wie unterscheiden sie sich voneinander? Nehmen Sie eine Schlange genauer unter die Lupe, und zählen Sie gemeinsam, wie viele blaue und wie viele gelbe Ringe die Kette zusammenhalten. Gibt es noch weitere Schlangen, die das gleiche Farbmuster haben? Welche Schlangenmuster finden die Kinder noch? Überlegen Sie mit den Mädchen und Jungen, welche Muster noch möglich, aber nicht dabei sind. Wie sieht es beispielsweise mit einfarbigen Schlangen aus?

Lernerfahrung:
Bei zwei Farben gibt es immer genauso viele verschiedene Zerlegungen wie Ringe plus eine, z.B. sechs verschiedene Zerlegungen für die Zahl Fünf: 5 und 0, 4 und 1, 3 und 2, 2 und 3, 1 und 4, sowie 0 und 5.

Wissenswertes für interessierte Erwachsene

Einsichten in Zahlzerlegungen oder das Teil-Ganze-Konzept von Zahlen sind die Grundlage für das Verständnis von Rechenoperationen und somit ein wichtiger Lernschritt in der Entwicklung mathematischen Denkens.

Um die Aufgabe 7 – 5 zu lösen, zählen kleinere Kinder zurück: Beginnend mit dem 7. Finger, klappen sie nacheinander fünf Finger um. Erfahrene Mädchen und Jungen im Grundschulalter können 7 – 5 leicht lösen, wenn sie 7 als „5 und 2“ sehen. Minus 5 bedeutet dann nichts anderes, als die ganze Hand wegzunehmen.

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