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Sonnenuhr am Stephansdom in Wien © Thomas Steiner, wikimedia, CC-by-SA 2.5

Lauf der Sonne

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Sie brauchen

  • langer Stock
  • mehrere kleine Stöckchen
  • evtl. Bildkärtchen, Kreide

Menschen bauen schon seit der Antike Sonnenuhren, bei denen man anhand von Markierungen die Uhrzeit abliest. Ihre Funktionsweise beruht stets auf der Rotation der Erde.

Alltagsbezug

Vielleicht haben die Kinder schon einmal bemerkt, dass Schatten „wandern“ und im Laufe eines Tages mal länger, mal kürzer sind. Hier erkennen sie den Zusammenhang von Sonne und wechselnden Tageszeiten und nähern sich auf spielerische Art dem Uhrenlesen an.

Der Versuch beginnt

Die Kinder stecken morgens zu einer vollen Stunde (9 oder 10 Uhr) einen etwa einen Meter langen Stock senkrecht an einen sonnigen Platz in den Sand oder Erdboden. Der ausgewählte Ort sollte so gewählt sein, dass er während des gesamten Beobachtungszeitraums in der Sonne liegt. Jede Stunde beobachten sie seinen Schatten. Den Standort des Stock-Schattens markieren sie jeweils mit einem kleinen Stöckchen im Boden. Auf diese Weise entsteht das "Ziffernblatt" einer Uhr. Zusätzlich können die Kinder bei der jeweiligen Markierung ein Bildkärtchen aufstellen, auf das die jüngeren Kinder eine dem Zeitpunkt entsprechende, typische Tätigkeit malen (z.B. Frühstück, Mittagessen etc.) und die älteren die aktuelle Uhrzeit als Zahl festhalten.

Was stellen die Kinder fest? Wie herum wandert der Schatten im Kreis? Wie lang sind die einzelnen Abstände? Woran könnte das liegen? Ändern sich die Positionen am nächsten Tag?

Das passiert

Da sich die Erde im Laufe des Tages dreht, wandert der Schatten im Kreis. Wenn die Sonne vormittags und am Nachmittag tiefer am Himmel steht, sind die Schatten länger. Mittags ist der Schatten am kürzesten. Am nächsten Tag fällt der Schatten zu gleichen Zeiten auf die gleiche Stelle - hier sind erst über einen längeren Zeitraum Veränderungen zu beobachten.

Ideen zur Fortsetzung

Auch die Mädchen und Jungen selbst können als Zeitmesser dienen. Hierzu wird auf dem Asphalt mit Kreide ein fester Standort markiert. Dort stellt sich ein bestimmtes Kind in unterschiedlichen Zeitabständen auf. Die anderen Kinder halten den Schattenumriss mit Kreide fest und notieren die Uhrzeit dazu. Das Ende des Schattens ist nicht immer klar abgegrenzt, außerdem ändert sich seine Länge. Überlegen Sie mit den Mädchen und Jungen, woran das liegen könnte.

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