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Ein Junge läuft schwer bepackt zu einem Fahrrad

Pack ein

Verschiedene Gepäckstücke, wie Koffer und Rucksäcke

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Sie brauchen

  • Drei verschieden große Taschen wie Geldbörse, Brustbeutel, Kinderrucksack
  • Dinge zum Einpacken wie Schlüssel, Banane, Münzen, Fahrschein, Pullover, Schlafsack, Taschenlampe, Sonnenhut, Ball, Zahnbürste, Trinkflasche
  • Dinge, um Sand zu transportieren, wie Schaufeln, Eimer, Schubkarre
  • Sandkasten

Egal ob Rucksack oder Kuscheltier – Kinder tragen fast immer etwas bei sich. Probieren Sie gemeinsam aus, wie sich verschiedenste Dinge verpacken und mitnehmen lassen.

Alltagsbezug

Viele Kinder haben einen Rucksack, stecken gerne Steine in die Hosentasche oder tragen das Kuscheltier mit sich herum. In vielen Alltagssituationen transportieren sie also etwas von hier nach da – beim Spiel im Sandkasten, beim Aufräumen oder auf dem Weg zur Freundin oder zum Freund.

Darum geht's

Die Mädchen und Jungen reflektieren ihre eigenen Tragegewohnheiten und üben sich darin, verschiedene Dinge sachgerecht einzupacken. Außerdem erkunden sie die Vor- und Nachteile unterschiedlicher Tragehilfen im Sandkasten.

Einstimmung: Heute schon getragen?

Erzählen Sie den Kindern, was Sie heute mit in die Einrichtung gebracht haben und wie Sie es getragen haben, zum Beispiel Ihre Schlüssel in der Jackentasche, den Geldbeutel im Rucksack, die Tasche über der Schulter etc. Sammeln Sie anschließend die Erfahrungen der Mädchen und Jungen: Was haben sie heute schon getragen? Vielleicht ist ein Kind mit einem Rucksack in die Einrichtung gekommen. Hat es heute Morgen schon sein Kuscheltier in der Hand getragen? Was tragen die Mädchen und Jungen in ihren Hosen- und Jackentaschen? Überlegen Sie dann gemeinsam weiter, worin man sonst noch Dinge transportieren kann, und vielleicht sogar, zu welchen Anlässen welche Tragehilfe am besten geeignet ist: Stoffbeutel, Reisekoffer, Gepäckträger, Picknickkorb, Brustbeutel, Bauchtasche, Fahrradtasche, Einkaufstüte, Papiertüte, Umzugskarton, Geldbeutel, Kameratasche, Einkaufskorb, Gitarrenkoffer, Federmappe etc.

Packe, packe Köfferchen

Legen Sie den Kindern drei verschiedene Taschen hin, zum Beispiel Geldbörse, Brustbeutel, Kinderrucksack, und einige Gegenstände, die sich in Größe, Form, Zerbrechlichkeit etc. unterscheiden. Bei diesem Spiel sollen die Mädchen und Jungen entscheiden, welcher Gegenstand in welche Tasche gepackt wird. Die Kinder nehmen sich reihum die einzelnen Objekte vor und packen sie in die Tasche, die sie für geeignet halten. Welche Vor- und Nachteile haben die Taschen? In die Geldbörse passen kleine Dinge, dafür findet man sie dort schnell wieder; in einen Rucksack passen größere Gegenstände, kleine gehen leicht verloren. Wie würden die Kinder richtig große oder sehr viele Dinge verpacken, etwa ein Fahrrad oder 25 Äpfel für einen Ausflug?

Lernerfahrung:
Kleine Dinge findet man in kleinen Taschen schnell wieder. Große und viele Gegenstände brauchen eine größere Tasche. Es gibt auch spezielle Verpackungen für sehr große, sperrige oder empfindliche Dinge.

Schau, wie viel ich tragen kann

Taschen sind gut dazu geeignet, um unsere Sachen zu transportieren, aber welche Hilfsmittel kann man nutzen, um Sand zu tragen? Schlagen Sie den Mädchen und Jungen vor, im Sandkasten Baustelle zu spielen und so viel Sand wie möglich von einem Ort zum anderen zu tragen. Dazu kann sich jedes Kind selbst aussuchen, ob bzw. welche Hilfsmittel es dazu benutzen möchte: Schaufel, Eimer, Schubkarre etc. Nachdem die Mädchen und Jungen genügend Zeit hatten, ihre Ideen auszuprobieren, gehen Sie zusammen systematisch an den Vergleich der Transportmöglichkeiten heran: Zunächst probieren alle, den Sand mit den Händen von hier nach da zu tragen, dann mit den Eimern und anschließend mit der Schubkarre. Welche Methode war am geeignetsten, um zum Beispiel innerhalb einer Minute den meisten Sand zu transportieren? Gibt es Unstimmigkeiten, können die Kinder einen Wettbewerb in zwei Gruppen machen, um zu testen, welche Methode die bessere ist.

Lernerfahrung:
Es gibt viele Möglichkeiten, Sand zu transportieren. Mit Hilfsmitteln geht es besser als ohne. Jedes Hilfsmittel hat seine Vor- und Nachteile.

Wissenswertes für interessierte Erwachsene

Zu den ersten Tragehilfen der Menschen gehörten Beutel aus Tierfellen, geflochtene Körbe, Rückentragen und das Tragejoch. Später wurden Tiere zum Tragen von Lasten eingesetzt – zunächst das Rind, dann Dromedare, Elche, Esel und Pferde. Erst Mitte des 4. Jahrtausends v. Chr., mit der Erfindung des Rads, konnten schließlich Wagen und Schubkarren in Gebrauch genommen werden. Mittlerweile werden sogar Drohnen und Roboter als Transporthilfsmittel eingesetzt. Weitere typische Transporthilfen sind heute zum Beispiel Rucksäcke, Tragetücher, Rollkoffer, Tüten und Schubkarren. Das besondere an der Schubkarre ist, dass sich durch die Hebelwirkung der Kraftaufwand für den Lastentransport deutlich verringert.

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