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Versuchsaufbau: Kiste, Pflanzen, Wäscheklammer

Planet in der Kiste

Versuchsaufbau: Kiste, Pflanzen, Blumen, Erde

Planet in der Kiste

Versuchsaufbau: Kiste, Erde, Pflanzen

Planet in der Kiste

Experiment: Planet, Kiste, Erde, Blumen

Planet in der Kiste

© Stiftung Haus der kleinen Forscher

Planet in der Kiste

© Stiftung Haus der kleinen Forscher

Planet in der Kiste

© Stiftung Haus der kleinen Forscher

Planet in der Kiste

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Sie brauchen

  • Obstkiste oder -karton
  • Plastiktüte oder Folie
  • Erde, Sand oder Kies
  • Steine und Stöcke
  • alte Verpackungen, Blumentöpfe oder ausrangiertes Geschirr
  • ggf. Draht, Bindfäden oder Klebeband
  • für erfahrene Kinder ggf. Hammer und Nägel
  • Pflanzen oder Saat
  • ggf. Farbe zum Bemalen
  • Wasser

Wie sähe die Welt aus, wenn Kinder sie erschaffen würden? Kommen darin Straßen, Flüsse und Bäume vor? In diesem Versuch bauen die Mädchen und Jungen eine Welt, wie sie ihnen gefällt.

Alltagsbezug

In der Bauecke, Buddelkiste oder mit Möbeln und Tüchern: Kinder bauen gerne Häuser, Straßen, Landschaften und Welten nach und verarbeiten in Rollenspielen Gesehenes und Erlebtes.

Der Versuch beginnt

Machen Sie einen Ausflug auf einen Hügel, einen Aussichtsturm oder in ein höheres Gebäude, von wo aus die Kinder einen Überblick in die nähere Umgebung haben. Lassen Sie die Kinder beobachten, wo es Erhebungen gibt, wo ggf. ein Fluss fließt, wo sich Gärten befinden, wie viele Häuser an einem Ort stehen und wo Straßen gebaut wurden. Fragen Sie die Kinder, was ihnen auffällt und was sie aus der ihnen bekannten Landschaft mitnehmen würden, wenn sie einen ganz neuen Planeten besiedeln könnten. Finden sie Berge wichtig, Häuser oder Gärten? Mögen sie Bäume oder Tiere? Soll ein Fluss, See oder ein Meer vorhanden sein? Brauchen sie Straßen oder Schienen?

 

So geht es weiter

Stellen Sie den Kindern verschiedene Gegenstände (siehe Materialliste) und Obstkisten bereit, in denen sie ihre eigenen „Planeten“ erschaffen können. In die Kiste wird eine Plastiktüte oder Folie gelegt und schon kann es losgehen. Der Planet braucht erst einmal einen Untergrund, z.B. Erde oder Sand. Wie könnten daraus Hügel entstehen? Woraus sollten die Häuser sein? Die Kinder machen beim Bauen Erfahrungen, wie sie verschiedene Materialien miteinander verbinden, was sie brauchen, damit Höhlen nicht einstürzen, wie Berge befestigt werden oder wie das Wasser für einen See nicht gleich wieder verschwindet

Fragen Sie die Kinder, wer auf ihrem Planeten wohnt und lassen Sie sie ihre Landschaft mit Pflanzen und Figuren besiedeln. Die Pflanzen könnten Triebe von Bäumen sein oder auch Saat, Gras oder Kräuter aus dem Garten. Vielleicht kann vorgezogenes Gemüse einziehen und die Bewohner später ernähren. Die Welten der Kinder entwickeln sich. Sie werden um- und ausgebaut, manche wieder verlassen oder von anderen besiedelt. Die Bewohner verschiedener Planeten könnten sich gegenseitig besuchen.

Der Hintergrund

Die Menschheit verändert Landschaften schon sehr lange und gravierend. Wir legen Felder an, erschaffen Siedlungen, bauen Berge ab oder geben Flüssen einen neuen Verlauf. Landschaftsplaner gestalten die Eingriffe so, dass menschliche Bedürfnisse gedeckt, Natur und Landschaft dennoch nicht zu stark geschädigt werden. Das ist eine technische und ästhetische Aufgabe, in die Wissen aus der Biologie und Soziologie einfließt. Mit dem Bau ihrer eigenen Landschaft können die Mädchen und Jungen sowohl Materialerfahrung und Erfahrung in Statik sammeln. Sie können aber auch unterschiedliches Schönheitsempfinden erleben, und dass jedem andere Dinge wichtig sind. Außerdem bietet sich die Möglichkeit, Verantwortung für eine kleine Welt zu übernehmen.

 

Ideen zur Fortsetzung

Ermöglichen Sie es, dass ein Landschaftsplaner oder Garten- und Landschaftsbauer den Kindern davon berichtet, wie „richtige“ Welten geplant und gebaut werden.

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Kommentare 1 Einträge

Christiane Fiola | 18.05.2015 12:24 Uhr

"Die Städte von morgen - Wissenschaftler planen die Smart Citys der Zukunft"

"In den Städten von übermorgen sollen sogenannte intelligente Häuser unseren Alltag regeln und unser Leben erleichtern: Wassermassen stürzen von Hochhausspitzen hundert Meter in die Tiefe und treiben Generatoren an.(...) In 30stöckigen Hightech - Agrartürmen sprießen Gurken und Tomaten unter idealen Bedingungen und bringen Frische in die Stadt...."
(Zitat aus HÖRZU WISSEN Ausgabe Nr.2 April/Mai 2015)

"Planet in der Kiste": ein absolut aktuelles Thema: Auch hier sieht man wieder auf wunderbare Weise, dass alles mit allem zusammenhängt. Auch das Thema Erde, was wiederum zum Thema Astronomie gehört. Dies ist ein wunderbares Beispiel für meinen Astronomieworkshop mit dem Thema: "Sonne, Erde und Mond". Oder zum diesjährigen Forschertag: "Wie wollen wir in Zukunft leben?"
Danke schön!

Herzliche Grüße

Christiane Fiola

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