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Sprudelgas entweicht

Sprudelgas entweicht

Sprudelgasblasen lassen Körner und Rosinen auf und ab tanzen

Sprudelgas entweicht

Sind noch Sprudelgasblasen im Wasser, nachdem es im Eisfach eingefroren wurde

Sprudelgas entweicht

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Sie brauchen

  • Vier gleich gefüllte Gläser mit Sprudelwasser
  • Senfkörner, Rosinen etc.
  • Löffel, Trinkhalme, eventuell Teesieb oder Filterpapier zum Aussieben
  • Gegebenenfalls loser Zucker oder Zuckerwürfel
  • Stoppuhr, Stift und Papier

Frage an die Natur stellen

In frisch eingegossenem Sprudelwasser lassen sich viele Sprudelgasblasen beobachten, die im Glas von unten nach oben aufsteigen (siehe auch Entdeckungskarte „Sprudelgas wirft Blasen“). Doch je länger das Wasser offen im Glas steht, desto weniger Blasen steigen auf. Wie lange dauert es, bis keine Sprudelgasblasen mehr sichtbar sind? Gibt es noch andere Möglichkeiten, die Sprudelgasblasen schnell verschwinden zu lassen?

Ideen und Vermutungen sammeln

Sammeln Sie zunächst die Vorerfahrungen der Kinder: Wer hat schon einmal vergessen, eine Limonadenoder Colaflasche wieder mit dem Deckel zu verschließen? Erinnern sich die Kinder, was dann passiert? Wie sieht das Getränk nach einer Weile aus und wie schmeckt es? Haben die Kinder Vermutungen, warum das Getränk so verändert schmeckt? Was fehlt?

Ausprobieren und Versuch durchführen

Füllen Sie morgens ein Glas mit Sprudelwasser, und schauen Sie gemeinsam mit den Kindern tagsüber immer wieder nach, was sich darin verändert. Die Mädchen und Jungen können sehen, wie die Gasblasen von unten nach oben aufsteigen, und das Sprudelgas auch fühlen, wenn sie eine Hand über das Glas halten. Nach einiger Zeit sieht man jedoch immer weniger Bläschen. Und auch wenn man die Hand über das Glas hält, lässt sich nichts mehr spüren. Haben die Kinder Ideen, was passiert sein könnte?

Ein weiteres Glas wird mit frischem Sprudelwasser gefüllt und dann auf die warme Heizung oder an einen sonnigen Platz gestellt. Schauen Sie auch hier gemeinsam mit den Kindern immer wieder nach, wie lange die Sprudelgasblasen in diesem Glas aufsteigen.

In einem dritten mit Sprudelwasser gefüllten Glas rühren die Mädchen und Jungen einige Zeit mit einem Löff‰el kräftig um – aber so vorsichtig, dass kein Wasser überschwappt. Was können sie hier beobachten? Zur Erweiterung können die Kinder in einem vierten Glas Zucker hinzufügen, ähnlich wie bei dem Versuch „Aufbrausender Zucker“ auf der Entdeckungskarte „Sprudelgas bewegt“.

Beobachten und beschreiben

Als Test dafür, ob und wie viel Sprudelgas noch im Getränk vorhanden ist, können die Kinder einige Senfkörner oder Rosinen in die Gläser geben. Probieren Sie das zunächst in einem weiteren Glas mit frischem Sprudelwasser aus und beobachten Sie gemeinsam mit den Kindern: Viele Sprudelgasblasen lassen die Körner und Rosinen auf und ab tanzen (siehe auch Entdeckungskarte „Sprudelgas bewegt“).

Nun werden die Senfkörner oder Rosinen in die Versuchsgläser gegeben. Lassen Sie die Kinder wieder beobachten und beschreiben, was zu sehen ist: Wirbeln die kleinen Dinge umher oder sinken sie zu Boden?

Die Kinder können mit Trinkhalmen auch kleine Schlucke des Wassers probieren (Vorsicht Verschluckungsgefahr – Senfkörner vorher aussieben!). Wie schmeckt das Wasser aus den verschiedenen Versuchsgläsern im Vergleich zu dem frisch eingegossenen Sprudelwasser? Wie fühlt sich das jeweilige Wasser im Mund und auf der Zunge an?

Ergebnisse dokumentieren

Mit einer Stoppuhr können die Kinder genau feststellen, wie lange es dauert, bis in den jeweiligen Versuchsgläsern keine Sprudelgasblasen mehr aufsteigen. Besprechen Sie dafür die Funktionen der Stoppuhr. Sicherlich ist es für die Kinder zunächst sehr spannend, diese genau zu ergründen.

Erstellen Sie mit den Kindern ein „Versuchsprotokoll“. Überlegen Sie dafür gemeinsam, welche Veränderungen des Sprudelwassers Sie festhalten wollen, beispielsweise das Aussehen (Wie viele Sprudelgasblasen waren nach einer Minute zu beobachten? Wie viele noch nach einer und jeder weiteren Stunde?), den Geschmack, das Gefühl des Wassers auf der Zunge oder ob und wie Senfkörner bzw. Rosinen im jeweiligen Glas getanzt haben. Arbeiten Sie für jüngere Kinder auch mit Symbolen und nutzen Sie Zeichnungen der Kinder.

Ergebnisse erörtern

Fragen Sie die Kinder, was sie alles herausgefunden haben. Betrachten Sie dafür gemeinsam das erstellte „Versuchsprotokoll“. Was war in den drei oder vier Versuchsgläsern anders als im Vergleichsglas mit dem frischen Sprudelwasser?

Stellen Sie dabei die verschiedenen Schritte heraus, die die Kinder vollzogen haben: Ein Glas stand besonders lange, eines an einen warmen Ort, im dritten wurde umgerührt, im gegebenenfalls vierten Zucker hinzugefügt.

Alle Schritte führten dazu, dass nach einiger Zeit keine Sprudelgasblasen mehr im Wasser waren. Haben die Kinder feststellen können, in welchem Glas die Sprudelgasmenge besonders schnell abnahm und in welchem es länger dauerte?

Ergänzend können die Kinder viele weitere Möglichkeiten ausprobieren: Was passiert beispielsweise, wenn man das Sprudelwasser kocht oder es in den  Kühlschrank stellt? Sind noch Sprudelgasblasen im Wasser, nachdem es im Eisfach eingefroren und wieder aufgetaut wurde?

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