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Sternbilder erforschen

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Sie brauchen

  • Bastelkarton DIN A4
  • Klebeband, Büroklammern
  • Zirkel
  • Schere
  • Eisstiele
  • Trockentuch o.ä.
  • Filzstift
  • Papier
  • Lichtquelle
  • Sternbildvorlagen mit Namen und Beschreibungen

Sternbilder sind auch heute noch ein wichtiges Hilfsmittel zur Navigation von Segelschiffen und Satelliten.

Alltagsbezug

Jeder hat nachts schon einmal den Sternenhimmel angeschaut und in den verschiedensten Sterngruppierungen einen Baum, ein Haus oder ein Auto erkannt. Aber warum gibt es überhaupt Sternbilder und wie sind sie zustande gekommen? Braucht man überhaupt Sternbilder und was bedeuten sie für uns?

Versuchsüberblick

Welche Sterne gehören zu einem Sternbild und was für Bilder kann man daraus machen? Hierzu sollen von den Kindern eigene Sternbilder kreiert werden, die dann mit Hilfe von selbstgebauten Guckröhren "beobachtet" werden können.

In der Vorbereitung sollte mit den Kindern in Grundzügen erarbeitet werden wie ein Sternbild aufgebaut ist und was für Bilder man in ihnen erkennen kann. Weiterhin sollten Beispielbilder von verschiedenen Sternbildern mit entsprechenden Namen und Beschreibungen vorbereitet werden. Es sollte pro Gruppe ein Guckrohr gebastelt werden und jedes Kind sollte mindestens eine Sternscheibe ausschneiden.

Der Versuch beginnt

Zuerst muss in jeder Gruppe das Guckrohr ausgeschnitten und gebaut werden: Vom oberen Rand des Blattes wird in ca. 3 cm Entfernung eine Linie markiert. Zu den Rändern rechts und links muss jeweils ca. 1 cm frei bleiben. Entlang der übrigen Linie wird nun das Papier eingeschnitten. Anschließend wird das Papier zu einer Rolle geformt und entlang der Naht mit Klebeband zugeklebt. Der entstandene Schlitz bildet später den Einschub für die Sternen-Karten.
Als Nächstes werden die Sternen-Karten erstellt: Dazu zeichnen die Kinder mit dem Zirkel einen Kreis mit einem Radius von 3,6 cm auf das zweite Kartonblatt und einen zweiten mit 3 cm Radius. Diese Kreise werden ausgeschnitten und dienen als Schablone. Jedes Kind malt nun mithilfe der Schablone für die Sternkarte zunächst einen großen Kreis und da hinein einen Kleineren, der den großen in einem Punkt berührt. Dieser Doppelkreis wird an der äußeren Linie entlang ausgeschnitten.

So geht es weiter

Nun bekommen die Kinder die Aufgabe, mit einem Filzstift Punkte in Form eines realen oder eines selbst ausgedachten Sternbildes auf die runden Pappscheiben (innerer Kreis) aufzumalen. Anschließend wird die Pappscheibe auf ein gefaltetes Trockentuch gelegt und mit der aufgebogenen Büroklammer werden an den markierten Stellen vorsichtig Löcher in die Pappe gestochen. Als Nächstes sollen sich die Kinder einen Namen für ihr Sternbild ausdenken und auf die Rückseite des Pappkreises schreiben, oder den Namen des realen Sternbildes. Weiterhin kann eine kurze Beschreibung hinzugefügt werden. Zum Schluss wird der Eisstiel am oberen Rand der Pappscheibe mit Klebeband befestigt. Nun können die Kinder im abgedunkelten Raum ihre Sternenkarten in das Guckrohr schieben und in Richtung der Lichtquelle schauen. Hier sind dann die Sternbilder wunderbar zu erkennen.

Das passiert

Die Kinder lernen spielerisch einerseits die Sternbilder kennen und erleben die eingestanzten Lichtlöcher tatsächlich als leuchtende Sterne. Bei der Verwendung von schwarzem Karton ist die kontrastbedingte Leuchtwirkung besonders deutlich.

Der Hintergrund

Wenngleich der Nachthimmel seit jeher eine Faszination auf Alt und Jung ausübt, ist es dennoch für viele Menschen schwierig, sich am Firmament zu orientieren. Das Experiment hilft beim Kennenlernen der Sternbilder.

Ideen zur Fortsetzung

Die Kinder können ihr Guckrohr außen mit Folien oder Aufklebern kreativ gestalten und zu wahren Kunstwerken machen. Anhand einer Sternkarte können sie sich nach und nach ein Repertoire aller gängigen Sternbilder anlegen und z.B. in einem beigefügten Karteikasten Infos zu den Sternbildern sammeln. Je nach Helligkeit der einzelnen Sterne können die Löcher mit Schaschlik-Spieße, Zahnstochern o.ä. unterschiedlich groß ausgestochen werden. Gegebenenfalls können die Guckrohre auch eingesetzt werden, um bei der realen Beobachtung des Nachthimmels einzelne Sternbilder leichter wiederzuerkennen.

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Kommentare 1 Einträge

Karin Holstermann | 12.03.2013 20:42 Uhr

Sternbild-Guckrohr

Hallo,
für kleinere Kinder würden sich leere Küchenrollen gut als Guckrohr eignen. Sie sind stabiler und leichter zu bearbeiten. Man könnte auch ein schönes Spiel daraus machen indem man die Sternbilder auf einen großen A3 Karton klebt und jeweils ein Bild von dem Kind mit diesem Sternbild daneben. Dann dürfen die Kinder aus ihren Guckrohrkärtchen nach und nach die passenden Karten zuordnen.
Eine weite Idee wäre zu den Sternbildern ein passendes Bild auf der Rückseite aufzukleben damit sie diese auch benennen können z. B. Krebs - ein Bild von einem Krebs.

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