Direkt zur Hauptnavigation, zur Unternavigation dem Inhalt oder zum Seitenfuß

Experiment: Transport, Stab, Schulter, Kinder

Tierisch gut transportiert

Mit einem Gegengewicht lässt sich der Stab problemlos auf den Schultern balancieren

Tierisch gut transportiert

Experiment, Transport, transportieren mit dem Mund, bunte Farben

Tierisch gut transportiert

Viele Tiere tragen ihre Jungen auf dem Rücken, der Rucksack ist das ensprechende Gegenstück

Tierisch gut transportiert

Sandkasten, Eimer, Sand, Schaufel, Transport, Spielen, Kinder, Mädchen, Gummistiefel

Tierisch gut transportiert

Ein Mädchen balanciert eine Wäscheklammer auf einem Finger

Tierisch gut transportiert

Experiment: Transport, Wasser, Beutel, Gefrierbeutel, Schwerkraft

Tierisch gut transportiert

Zwei Jungen balancieren Teller auf ihren Händen

Tierisch gut transportiert

Suche nach Forscherideen

Noch mehr Praxisideen?

Jetzt Fortbildungen besuchen!

Sie brauchen

  • Sack mit Kartoffeln oder Zwiebeln oder ähnliches
  • Kissen
  • Stifte
  • Besenstiel
  • Beutel und ggf. Rucksack oder Koffer
  • Schnüre und Kreppklebeband
  • Tablett
  • Becher mit Wasser

Es gehört zu unserem Leben dazu, dass wir Dinge mit uns herumtragen und von hier nach dort bewegen. Mensch und Tier haben unterschiedliche Wege gefunden, wie Transporte gut funktionieren. Lassen Sie die Kinder mit den Transportmöglichkeiten experimentieren.

Alltagsbezug

Die Kinder beobachten im Garten, wie Ameisen einen Regenwurm transportieren. Sie wundern sich, womit die Ameisen ihre Beute festhalten, wie sie dabei das Gleichgewicht halten und wie die Tiere gleichzeitig daran ziehen. Oder sie probieren selbst, eine große Last zu bewegen.

Der Versuch beginnt

Überlegen Sie zusammen mit den Kindern, was ihnen dazu einfällt, wie Menschen und auch Tiere Dinge transportieren. Wie einfallsreich ist der Mensch? Welche Körperteile oder Hilfsmittel benutzen wir, z.B. Umhängetaschen, Eimer, Koffer oder einen Schubkarren? Wie tragen z.B. starke Elefanten einen Baumstamm? Die Tierwelt ist ziemlich fantasievoll, denkt man z.B. an Kängurus und ihren Bauchbeutel oder Hamster, die Nüsse und Körner in ihren Backentaschen transportieren. Affen und Schwäne tragen ihre Jungen z.B. auf dem Rücken, Greifvögel nutzen ihre Krallen für die Beute. Was fällt den Kindern noch ein?
Lassen Sie die Kinder nun eigene Ideen erkunden und stellen Sie ihnen dazu unterschiedlich handhabbare Lasten wie große Kissen, einen Sack Zwiebeln oder Kartoffeln, einen Becher mit Wasser oder kleinere Dinge wie einen Kochlöffel zur Verfügung. Achten Sie darauf, dass die Lasten nicht zu schwer sind. Was müssen die Kinder beim Transportieren dieser Gegenstände beachten? Welche Körperteile oder sogar Hilfsmittel (Besenstiel, Beutel, Rucksack, Schnüre, Kreppklebeband) brauchen sie dafür? Wie muss man die Last am besten verteilen, damit sie leichter zu tragen ist? Welche Bewegung funktioniert beim Transportieren gut: drehen, rollen, schieben, ziehen? Können die Kinder etwas auf ihrem Kopf balancieren?

So geht es weiter

Was können die Mädchen und Jungen z.B. von Ameisen lernen oder sogar nachahmen? Lassen Sie die Kinder auch austesten, ob sie wie die Pinguine Eier auf ihren Füßen transportieren können. Stellen sie dafür gekochte Hühnereier oder ähnlich runde Gegenstände bereit. Kommen die Kinder hierbei ohne Hilfsmittel zurecht? Geben sie bei Bedarf auch den Impuls, das Tragen auf dem Rücken auszuprobieren, wie es Affen und Schwäne mit ihren Jungen tun oder wir Menschen Lasttieren wie Esel oder Pferde beladen: Die Kinder krabbeln auf allen Vieren und versuchen dabei, ein Kissen oder kleinere Gegenstände auf dem Rücken zu balancieren.

Der Hintergrund

Der Transport von Lasten ist für Menschen und viele Tierarten bedeutsam. Wie das am besten geht, ist beispielsweise vom Körperbau abhängig. Wenn wir uns gleichzeitig auf Arme und Beine stellen, können wir die Lasten anders verteilen als auf zwei Beinen. Wenn wir das Gewicht gleichmäßig an unserem Körper verteilen, ist es einfacher zu tragen, als wenn alles an einer Hand hängt. Wichtig sind beispielsweise die Verteilung des Gewichts, die Form sowohl der Körperteile als auch der Gewichte und die Hebellänge. Ein Gewicht erscheint uns am ausgestreckten Arm schwerer als direkt am Körper. Wenn wir durch eine Last unseren Schwerpunkt verschieben, ist das meist unbequem und wir machen automatisch eine ausgleichende Bewegung, z.B. beugen uns beim Rucksack nach vorne. Ameisen halten sich wie die meisten Insekten sehr gut fest, während sie ihre Lasten heben. Das können wir auch bei Kränen beobachten, die sich mit großen Gewichten im Gleichgewicht halten. Wenn wir ein Gewicht an einen Besenstiel hängen, lässt es sich besser tragen, je näher das Gewicht am Körper hängt (Hebellänge). Wenn wir aber ein Gewicht zum Ausgleich auf die andere Seite hängen, lässt sich das angenehmer transportieren als ein Gewicht auf einer Seite, obwohl sie zusammen schwerer sind als eines (Gegenkraft).

Ideen zur Fortsetzung

Menschen haben durch ihren aufrechten Gang einen sehr guten Gleichgewichtssinn. Wir können daher gut mit bzw. auf den Händen balancieren und somit auch ein Tablett voller Gläser tragen. Auch das kann ausprobiert und geübt werden.

Kommentar schreiben

*Pflichtfelder

Kommentar schreiben
Haus der kleinen Forscher auf FacebookHaus der kleinen Forscher auf TwitterHaus der kleinen Forscher auf Youtube