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Flüssiges Wasser rinnt durch die Finger

Wasser ist flüssig

Wasser breitet sich in alle Richtungen aus

Wasser ist flüssig

Sand verhält sich anders als Wasser

Wasser ist flüssig

Wasser ohne Verlust transportieren

Wasser ist flüssig

Wasser steigt nach oben

Wasser ist flüssig

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Sie brauchen

  • Kieselsteine, Sand, Wasser
  • Kreide
  • Eimer, Schüsseln, Blumentopfuntersetzer
  • Große Wanne mit Wasser gefüllt
  • Verschiedene Gegenstände wie z.B. Schöpfkellen,
  • Töpfe, Vasen, Flaschen, Gießkannen, tiefe und flache Teller, Siebe, Schaumkellen, Plastiktüten, Stoffbeutel, Luftballons
  • Glas mit Wasser
  • Lebensmittelfarbe
  • Papiertaschentücher, Küchenpapier oder Waschlappen
  • Dicke Baumwollfäden

Bei diesen Versuchen erleben die Kinder bewusst die besonderen Eigenschaften des Wassers als Flüssigkeit. Sie erfahren, dass Wasser wie alle Flüssigkeiten nach unten fließt bzw. sich in sämtliche Richtungen ausbreitet, bis es an eine Barriere stößt. Die Mädchen und Jungen finden heraus, dass Wasser im Unterschied zu Festkörpern keine eigene Form hat, sondern sich der Kontur eines Gefäßes anpasst bzw. den in der Natur gegebenen Begrenzungen.

Alltagsbezug

Die Kinder erleben beim Planschen, beim Waschen und Baden schon sehr früh, dass Wasser kein fester Gegenstand ist, wie z. B. ein Bauklotz oder ein Stein. Es lässt sich nicht greifen und nicht festhalten. Kommt man im Schwimmbad aus dem Wasser heraus, fließt das Wasser aus den Haaren und den Körper entlang nach unten und bildet an den Füßen kleine Pfützen. Fällt ein Glas Wasser auf den Boden, breitet sich das Wasser schnell nach allen Seiten aus.

Das widerspenstige Wasser

Veranstalten Sie gemeinsam mit den Kindern einen Wettbewerb, der am besten draußen stattfindet: Die Kinder transportieren zuerst Kieselsteine, dann Sand und anschließend Wasser in ihren bloßen Händen von einem Ort zum anderen. Dabei sollen die Mädchen und Jungen auf ihrem Weg möglichst nichts verlieren. Wie können sie die drei Materialien am besten in ihren Händen halten? Was lässt sich leicht transportieren, was stellt die Kinder vor Herausforderungen? Und was glauben sie, woran das liegt?

Seht her

Wasser rinnt durch die Finger, wenn man es mit der Hand greifen möchte. Doch wer mit seinen Händen eine kleine Schale bildet, kann das Wasser festhalten und transportieren.

Wasser ohne Halt

Zeichnen Sie mit Kreide drei gleichgroße Kreise auf den Asphalt. Bitten Sie die Kinder, zunächst einen Eimer mit Kieselsteinen, dann einen Eimer Sand und abschließend einen Eimer Wasser in jeweils einen der Kreise zu schütten. Nichts darf den Kreis verlassen! Beobachten Sie mit den Kindern: Bleiben alle drei Materialien innerhalb des Kreises? Was passiert mit dem Wasser, nachdem die Mädchen und Jungen es auf den Boden geschüttet haben? Haben die Kinder eine Idee, wie sie das Wasser am Verlaufen hindern können?

Seht her

Die Steine und der Sand lassen sich zu einem Haufen formen und verlassen den Kreis daher nicht. Das Wasser lässt sich nicht aufhäufen und breitet sich schnell in alle Richtungen aus.

Wasser schöpfen

Überlegen Sie gemeinsam mit den Kindern: Wie lässt sich Wasser am besten transportieren? Fordern Sie die Mädchen und Jungen auf, verschiedene Sachen aus Küche, Bad und Garten zusammenzutragen, von denen sie glauben, dass sie damit Wasser transportieren können. Legen Sie auch Gegenstände bereit, mit denen es eher schwierig ist (flache Teller etc.) oder auch gar nicht funktioniert (Sieb, Stofftüte etc.). Die Kinder probieren die verschiedenen Dinge aus und beobachten genau, wie sich das Wasser verhält. Sie schöpfen das Wasser mit einem Becher und gießen es wieder aus, sie nehmen das Wasser mit einem Sieb auf, nutzen eine Schöpfkelle, Flaschen, Luftballons, verschiedene tiefe und flache Teller, füllen das Wasser in Papier-, Stoff- und Plastiktüten und vergleichen. Fordern Sie die Kinder auf, die Gegenstände danach zu sortieren, wie gut sie Wasser halten können. Welche Eigenschaften muss ein guter Wasserbehälter besitzen?

Seht her

Wasser passt sich der Form des Gefäßes an. Um Wasser zu halten, muss ein Gefäß daher möglichst tief sein und keine Löcher haben.

Wasser auf dem Weg nach oben

Einmal losgelassen, fließt Wasser genauso nach unten, wie ein Bauklotz nach unten fällt. Konnten die Kinder schon Situationen beobachten, in denen das Wasser von unten nach oben klettert?

Die Kinder füllen einen Blumentopfuntersetzer mit Wasser und färben es mit viel Lebensmittelfarbe. Dann halten sie verschiedene Tücher (Taschentücher, Küchenpapier, Waschlappen etc.) mit einer Ecke in das Wasser. Was können die Mädchen und Jungen beobachten? Wie fühlt sich das Tuch nach kurzer Zeit an? Gibt es Unterschiede zwischen den verschiedenen Materialien? Die Kinder können auch eine Wassertreppe bauen. Dazu stellen sie ein halbvolles Wasserglas auf ein kleines Podest, ein weiteres, leeres Glas neben das Podest. Nun halten sie einen dicken Baumwollfaden in das Wasserglas und legen das andere Ende des Fadens über den Rand des tiefer stehenden Glases. Was passiert?

Seht her

Tücher und Schwämme saugen Wasser auf und können das Wasser dabei auch in die Höhe ziehen. Auch bei der Wassertreppe klettert das Wasser den Baumwollfaden empor.

Wissenswertes für interessierte Erwachsene

Wasser ist das einzige Element, das aufder Erde natürlicherweise in allen drei Zustandsformen vorkommt: als flüssiges Wasser, als festes Eis und als gasförmiger Wasserdampf. In flüssigem Wasser liegen die kleinsten Teilchen des Wassers zwar dicht an dicht, aber lose aneinander und lassen sich gegeneinander verschieben. So können sie ihre Plätze tauschen, sich leicht voneinander trennen und wieder zusammenkommen. Daher haben Flüssigkeiten keine eigene Form, sondern passen sich der Kontur ihres Gefäßes an. Sie lassen sich gießen, weichen der Hand beim Eintauchen aus und weisen eine waagerechte Oberfläche auf. Kommen zwei Wassertropfen zusammen, bilden sie einen gemeinsamen Tropfen. Das Verhalten der Feststoffe ist anders: Zwei Eiswürfel bleiben zwei Eiswürfel.

Da die kleinsten Teilchen des flüssigen Wassers frei beweglich sind, können sie auch von Schwämmen oder Papier aufgesogen werden.

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Kommentare 2 Einträge

Stiftung Haus der kleinen Forscher | 10.06.2014 09:03 Uhr

Entdeckungskarte nun verfügbar

Liebe Frau Kleinpeter,

vielen Dank für den Hinweis, hier hatte sich tatsächlich ein Fehler eingeschlichen. Die Entdeckungskarte steht nun zum Download bereit. Viel Spaß beim Forschen!

Ihr Team der Stiftung

Martina Kleinpeter | 04.06.2014 13:05 Uhr

Entdeckerkarte

Hallo,
als Neuling bin ich total begeistert von den Entdeckerkarten, im Thema Wasser habe ich diese auch über all, ausser hier bei "Eigenschaften von Wasser". Wird mir diese nicht angezeigt, oder suche ich vergebens?
Viele Grüße,
Martina Kleinpeter

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