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Wasser mit und ohne Geschmack

Wasser löst - Wasser mischt

Löslichkeit verschiedener Zuckersorten

Wasser löst - Wasser mischt

Je kleiner der Zuckerkristall ist, desto schneller löst er sich in Wasser.

Wasser löst - Wasser mischt

Sand und Grieß lösen sich nicht in Wasser

Wasser löst - Wasser mischt

Verdunstet das Wasser der Salzlösung, bleiben Salzkristalle zurück

Wasser löst - Wasser mischt

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Sie brauchen

  • Gläser
  • Getränke: Limonade, Eistee, ungesüßter Tee und Wasser
  • Verschiedene Zuckersorten: Puderzucker, loser Zucker, Würfelzucker, Hagelzucker, weißer und
    brauner Kandis
  • Lupen
  • Teller
  • Pulvrige oder körnige Feststoffe wie Salz, Mehl, Backpulver, Reis, Sand, Kieselsteine
  • Flüssigkeiten wie Milch, Saft, Tinte, Speiseöl
  • Löffel
  • Pinsel
  • Schwarzes Tonpapier

Anhand verschiedener Zuckersorten entdecken die Kinder, dass sich Stoffe in Wasser unterschiedlich schnell lösen. Beim Ausprobieren mit weiteren Feststoffen bemerken sie, dass einige Stoffe sich in Wasser gut lösen, andere nicht.

Alltagsbezug

Wer Nudeln oder Kartoffeln kocht, rührt Salz in das Wasser ein. Kinder versüßen sich ihren Tee mit etwas Kandis, die Eltern lösen Zucker in ihrem Kaffee. Mit Kakaopulver schmeckt die Milch nach Schokolade. Ganz automatisch und ohne es groß zu beachten, geben Kinder und Erwachsene Feststoffe in eine Flüssigkeit. Beim Umrühren lösen sich die Feststoffe auf und scheinen zu verschwinden. Aber ganz weg sind sie offensichtlich nicht, denn man schmeckt sie ja noch im Wasser. Andere Dinge wiederum lösen sich offenbar nicht in Wasser: Der Sand auf dem Meeresgrund bleibt bestehen.

Wie gut das schmeckt!

Nehmen Sie eine Runde wie den Morgenkreis zum Anlass, mit den Kindern eine Getränkeverkostung zu veranstalten. Die Kinder probieren nacheinander kleine Schlucke verschiedener Getränke wie Limonade, Eistee, ungesüßten Tee und Wasser. Nach jeder Kostprobe erzählen die Mädchen und Jungen, wie es schmeckt. Sauer, prickelnd, süß oder einfach nach gar nichts? Woher kommt der Geschmack? Lässt er sich möglicherweise verändern? Was können die Kinder z. B. in den Tee tun, damit er süßer wird?

Der Tee wird süß

Überlegen Sie mit den Mädchen und Jungen, was den Tee oder das Wasser süßer macht. Was fällt ihnen ein? Zucker gibt es als lose Kristalle und auch als Würfel. Puderzucker kennen die meisten vom Backen, aber schmeckt er auch im Tee? Haben die Kinder schon einmal Kandiszucker gesehen? Gehen Sie mit den Kindern verschiedene Zuckersorten einkaufen, und geben Sie ihnen Zeit, die verschiedenen Zucker mit all ihren Sinnen genau zu erkunden. Wie sehen die einzelnen Zuckerkristalle unter der Lupe aus? Lassen Sie die Kinder alle Kristalle fühlen, an ihnen riechen und nach Vereinbarung auch daran lecken. Welche Gemeinsamkeiten, welche Unterschiede stellen die Kinder fest? Mit welchem Zucker wollen die Mädchen und Jungen ihren Tee süßen? Beobachten Sie gemeinsam, was passiert, wenn sie den Zucker in den Tee geben. Lassen Sie die Kinder erneut kosten. Hat der Geschmack sich verändert?

Seht her

Zucker löst sich in Wasser. Je kleiner die Zuckerkristalle sind, desto schneller lösen sie sich auf.

Es löst sich, es löst sich nicht

Sind alle Stoffe in Wasser so gut löslich wie Zucker? Gibt es Stoffe, die sich nicht lösen? Testen Sie mit den Kindern weitere Stoffe wie Salz, Mehl, Backpulver, Reis, Sand oder auch Steine. Die Kinder betrachten und beschreiben die Stoffe zunächst genau und geben sie dann in ein Glas Wasser. Was geschieht? Wie sieht das Wasser nun aus? Verändert sich der Stoff? Was passiert beim Umrühren mit einem Löffel? Braucht man überhaupt einen? Manche Kinder möchten dem Versuch mehr Zeit geben. Vielleicht löst sich der Stein ja erst in einer Woche. Erlauben Sie den Kindern einen Langzeitversuch, bei dem jeden Tag nachgeschaut wird, ob sich der Stoff schon gelöst hat oder noch gar nicht „angefangen“ hat, sich zu lösen. Lassen Sie die Mädchen und Jungen nicht nur Feststoffe testen, probieren Sie auch verschiedene Flüssigkeiten. Lässt sich beispielsweise Öl in Wasser lösen?

Seht her

Einige Stoffe lösen sich in Wasser, andere wiederum setzen sich auf dem Grund des Wassers ab und lösen sich nicht. Einige Flüssigkeiten mischen sich mit Wasser, Öl dagegen mischt sich nicht und bildet eine eigene Schicht auf dem Wasser.

Bilder aus Salz

Was geschieht mit den Stoffen, die sich im Wasser gelöst haben? Sind sie verschwunden? Lassen sie sich wiedergewinnen? Die Mädchen und Jungen lösen drei bis vier Esslöffel Speisesalz in einem Glas mit Wasser. Sie beobachten, wie sich die Salzkristalle langsam lösen und bald schon nicht mehr zu sehen sind. Nun malen die Kinder mit dem durchsichtigen Salzwasser und einem Pinsel geheime Botschaften oder Bilder auf schwarzes Tonpapier. Dabei sollten sie nicht zu sparsam mit dem Wasser sein. Wenn das Wasser über Nacht verdunstet, wird von der Botschaft sicher nichts mehr zu sehen sein – oder etwa doch? Am nächsten Morgen sind die bemalten Flächen weiß. Die Kinder betrachten die vielen Salzkristalle mit einer Lupe und vergleichen sie mit den Salzkristallen aus der Verpackung.

Seht her

In Wasser gelöstes Salz taucht wieder auf, sobald das Wasser verdunstet ist.

Wissenswertes für interessierte Erwachsene

Ob sich ein Stoff in Wasser löst oder nicht, hängt von seinem inneren Aufbau ab. Kochsalz besteht aus positiv und negativ geladenen Ionen. Ein Ion ist ein elektrisch geladenes Teilchen. Die Kochsalz-Ionen
sind gitterartig miteinander verbunden und zu sichtbaren Salzkristallen zusammengesetzt. Wasser besteht aus Wassermolekülen, in denen die zwei Wasserstoffatome und das Sauerstoffatom dafür sorgen, dass die Ladung in dem Molekül ungleich verteilt ist: die eine Seite ist positiv, die andere negativ. Durch diese Ladungsverteilung können die Wasserteilchen mit den Salz-Ionen wechselwirken. Die Wasserteilchen lösen ein Ion nach dem anderen aus dem Kristallverbund heraus, die Teilchen vermischen sich und irgendwann ist das Salzkristall völlig aufgelöst. Verdunstet das Wasser einer solchen Lösung, so bleiben die Salzkristalle zurück. Bei Feststoffen wie Sand sitzen die kleinsten Teilchen so fest zusammen, dass die Wasserteilchen sie nicht aus ihrem Verbund herauslösen können. So ein Stoff ist in Wasser nicht löslich. Öl dagegen ist zwar flüssig, doch die ungeladenen Ölteilchen können nicht mit den Wasserteilchen wechselwirken. Dadurch vermischen sich die beiden Flüssigkeiten nicht.

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