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Stiftung "Haus der kleinen Forscher": Mit MINT-Bildung für nachhaltige Entwicklung Zukunft gestalten

Die gemeinnützige Stiftung "Haus der kleinen Forscher" engagiert sich seit 2006 bundesweit für gute frühe Bildung in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) – mit dem Ziel, Mädchen und Jungen stark für die Zukunft zu machen und zu nachhaltigem Handeln zu befähigen.

Kurzfilm (4 Min.) über die Bildungsinitiative "Haus der kleinen Forscher"

Eine Bildungsinitiative mit starker Vision

Gemeinsam mit ihren zahlreichen Partnern setzt sich die Stiftung gezielt für die frühe MINT-Förderung ein. Das Herzstück dieser Bildungsinitiative ist ein umfangreiches Bildungsprogramm, das in erster Linie pädagogische Fach- und Lehrkräfte fortlaufend dabei unterstützt, Kinder im Kita- und Grundschulalter qualifiziert beim Entdecken, Forschen und Lernen zu begleiten – und das mit großem Erfolg. Das "Haus der kleinen Forscher" verbessert auf diese Weise Bildungschancen, fördert Interesse am MINT-Bereich und an nachhaltiger Entwicklung und professionalisiert das Fachpersonal. In ihrer Vision möchte die Stiftung in allen Kitas und Grundschulen des Landes Kindern die alltägliche Begegnung mit Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik sowie mit Fragen der Nachhaltigkeit ermöglichen. Die Stiftung möchte dazu beitragen, dass sich Menschen in unserer schnell verändernden und komplexen Welt gut orientieren können, offen für Neues bleiben und mitgestalten. In "Häusern der kleinen Forscher" sollen die Mädchen und Jungen stark für die Zukunft werden und lernen, selbstbestimmt zu denken und verantwortungsvoll zu handeln.

Bundesbildungsministerin als Schirmherrin

"Neugier und Freude an Wissenschaft und Technik tragen Kinder in sich – sie stapeln Bauklötze, sammeln Käfer und beobachten Sterne. Damit diese Leidenschaft erhalten bleibt, müssen wir ihnen ab dem Kindergartenalter weitere Anregungen im MINT-Bereich geben. Denn mathematische, naturwissenschaftliche und technische Kenntnisse werden im digitalen Zeitalter immer wichtiger. Das 'Haus der kleinen Forscher' leistet dafür Entscheidendes: Hier werden tolle Angebote für Kinder entwickelt und pädagogische Fach- und Lehrkräfte weiterqualifiziert, damit das Entdecken und Forschen in Kitas und Grundschulen bestmöglich begleitet werden kann. Bei Millionen von Kindern wird so die Fackel der Neugierde und des Spaßes an Wissenschaft und Technik am Brennen gehalten. Vielen Dank für Ihre guten Ideen und Ihr Engagement für MINT!"

Mehr im Interview mit Anja Karliczek
Bundesministerin für Bildung und Forschung

Karliczek forscht mit Kitakindern
© André Wunstorf/Stiftung Haus der kleinen Forscher
16. Juli 2018: Anja Karliczek forscht gemeinsam mit Kindern der Berliner Kita "hör-höchste".

Wegweisend: MINT-Bildung für nachhaltige Entwicklung in Kita und Grundschule

Die Stiftung "Haus der kleinen Forscher" steht für eine MINT-Bildung, die sich ihrer Verantwortung für den Menschen und den Planeten bewusst ist. Sie orientiert sich bei ihrer Bildungsarbeit an den globalen Nachhaltigkeitszielen, international bekannt als die 17 SDGs, und möchte gezielt zu einer nachhaltigen Entwicklung der Welt beitragen. Dafür sind MINT-Kompetenzen wie eine forschende Haltung, Beobachten, Reflektieren und Wissen über Zusammenhänge eine wichtige Voraussetzung. Ohne Lernergebnisse und Wertevorstellungen vorwegzunehmen, thematisiert die Stiftung in ihrer Bildungsarbeit zukunftsrelevante Werte. Das Konzept einer frühen Bildung für nachhaltige Entwicklung (kurz: BNE) unterstützt sie darin, ihrer Vision – starke Kinder, die verantwortungsvoll handeln – näherzukommen. Mehr über das Zusammenspiel von MINT-Bildung und BNE im "Haus der kleinen Forscher" enthält ein Positionspapier, das als Wegweiser für die Arbeit der Stiftung gilt.

MINT-Förderung kindgerecht gestalten: Forschendes Lernen als Bildungsansatz

Allen Bildungsangeboten der Stiftung liegt der Ansatz des entdeckend-forschenden Lernens zugrunde: Die Kinder gehen schrittweise eigenen Fragen und spannenden Phänomenen nach – ohne zu wissen, wie das Ergebnis ihrer Nachforschung ausfallen wird. Dabei gestalten die pädagogischen Fach- und Lehrkräfte und die Kinder den Lernprozess gemeinsam (Ko-Konstruktion).
Als lernende Organisation lässt sich die Stiftung "Haus der kleinen Forscher" kontinuierlich von namhaften Fachleuten aus der Wissenschaft und Bildung beraten und evaluieren und entwickelt ihr pädagogisch-didaktisches Konzept dementsprechend weiter. Dabei fließen Erkenntnisse aus der modernen Forschung in den Bereichen Frühpädagogik, Entwicklungspsychologie, Fachdidaktik und Lernforschung ein.

Erfolgreich durch großes Partnernetzwerk

Die Idee zur Bildungsinitiative entstand 2006 im Umfeld der Helmholtz-Gemeinschaft und der Initiative "McKinsey bildet". Die Gründer wollten möglichst jede Kita zu einem "Haus der kleinen Forscher" machen. Als mittlerweile größte Frühbildungsinitiative in Deutschland lebt das "Haus der kleinen Forscher" vom Engagement vor Ort und hat ein nahezu flächendeckendes Bildungsnetzwerk etabliert: Über 200 lokale Partner arbeiten eng mit der Stiftung zusammen und stellen das Bildungsangebot des "Hauses der kleinen Forscher" den Kitas, Horten und Grundschulen in ihrer jeweiligen Region zur Verfügung.
Seit 2008 wird die Stiftung durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert – seit 2021 als institutionelle Förderung. Die Siemens Stiftung, die Dietmar Hopp Stiftung, die Dieter Schwarz Stiftung und die Friede Springer Stiftung zählen zu den Partnern der Stiftung, die die Bildungsinitiative umfangreich fördern. So arbeitet die bundesweite Bildungsinitiative.

Jahresbericht "Haus der kleinen Forscher"

Im Jahr 2020 ging die Stiftung mutig neue Wege. Die Corona-Pandemie beschleunigte den Veränderungsprozess hin zu mehr Digitalisierung. Gewinnen Sie Einblicke in die Arbeit des "Hauses der kleinen Forscher" und in wichtige Zahlen, Daten und Fakten.

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