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Mehr Bildungschancen für alle

Die gemeinnützige Stiftung "Haus der kleinen Forscher" engagiert sich bundesweit für gute frühe Bildung in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) – mit dem Ziel, Mädchen und Jungen stark für die Zukunft zu machen und zu nachhaltigem Handeln zu befähigen.

Wofür setzt sich die Stiftung "Haus der kleinen Forscher" ein?

Kurzfilm (4 Min.) über die Bildungsinitiative mit Statements wichtiger Förderer

Eine Bildungsinitiative mit Vision und Erfolg

Gemeinsam mit ihren Netzwerkpartnern vor Ort bietet die Stiftung bundesweit ein Bildungsprogramm an, das pädagogische Fach- und Lehrkräfte fortlaufend dabei unterstützt, Kinder im Kita- und Grundschulalter qualifiziert beim Entdecken, Forschen und Lernen zu begleiten – und das seit 2006 mit großem Erfolg.
Das „Haus der kleinen Forscher“ verbessert auf diese Weise Bildungschancen, fördert Interesse am MINT-Bereich und an nachhaltiger Entwicklung und professionalisiert dafür das pädagogische Personal. In ihrer Vision möchte die Stiftung in allen Kitas und Grundschulen des Landes Kindern die alltägliche Begegnung mit Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik sowie mit Fragen der Nachhaltigkeit ermöglichen. In solchen "Häusern der kleinen Forscher" sollen die Mädchen und Jungen stark für die Zukunft werden und lernen, selbstbestimmt zu denken und verantwortungsvoll zu handeln.

Wegweisend: Gute frühe MINT-Bildung für eine nachhaltige Entwicklung

Die Stiftung steht für eine MINT-Bildung, die sich ihrer Verantwortung für den Menschen und den Planeten bewusst ist. Sie orientiert sich bei ihrer Bildungsarbeit an den globalen Nachhaltigkeitszielen, bekannt als die 17 SDGs, und möchte zu einer nachhaltigen Entwicklung der Welt beitragen. Dafür sind MINT-Kompetenzen wie eine forschende Haltung, Beobachten, Reflektieren und Wissen über Zusammenhänge eine wichtige Voraussetzung. Ohne Lernergebnisse und Wertevorstellungen vorwegzunehmen, thematisiert die Stiftung in ihrer Bildungsarbeit zukunftsrelevante Werte. Das Konzept einer Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) unterstützt sie darin, ihrer Vision – starke Kinder, die verantwortungsvoll handeln – näherzukommen. Mehr über das Zusammenspiel von MINT-Bildung und BNE im „Haus der kleinen Forscher“ enthält ein Positionspapier (PDF), das im Ergebnis einer intensiven Diskussion mit renommierten Fachleuten aus Wissenschaft und Bildung entstand. Es gilt als Wegweiser für die künftige Arbeit der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“.

Forschendes Lernen als Bildungsansatz

Allen Bildungsangeboten der Stiftung liegt der Ansatz des entdeckend-forschenden Lernens zugrunde: Die Kinder gehen schrittweise eigenen Fragen und spannenden Phänomenen nach – ohne zu wissen, wie das Ergebnis ihrer Nachforschung ausfallen wird. Dabei gestalten die pädagogischen Fach- und Lehrkräfte und die Kinder den Lernprozess gemeinsam (Ko-Konstruktion).
Als lernende Organisation lässt sich die Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ kontinuierlich von namhaften Fachleuten aus der Wissenschaft und Bildung beraten und evaluieren und entwickelt ihr pädagogisch-didaktisches Konzept dementsprechend weiter. Dabei fließen Erkenntnisse aus der modernen Forschung in den Bereichen Frühpädagogik, Entwicklungspsychologie, Fachdidaktik und Lernforschung ein.

Bundesministerin für Bildung und Forschung ist Schirmherrin des "Hauses der kleinen Forscher"

"Neugier und Freude an Wissenschaft und Technik tragen Kinder in sich – sie stapeln Bauklötze, sammeln Käfer und beobachten Sterne. Damit diese Leidenschaft erhalten bleibt, müssen wir ihnen ab dem Kindergartenalter weitere Anregungen im MINT-Bereich geben. Denn mathematische, naturwissenschaftliche und technische Kenntnisse werden im digitalen Zeitalter immer wichtiger. Das `Haus der kleinen Forscher` leistet dafür Entscheidendes: Hier werden tolle Angebote für Kinder entwickelt und pädagogische Fach- und Lehrkräfte weiterqualifiziert, damit das Entdecken und Forschen in Kitas und Grundschulen bestmöglich begleitet werden kann. Bei Millionen von Kindern wird so die Fackel der Neugierde und des Spaßes an Wissenschaft und Technik am Brennen gehalten. Vielen Dank für Ihre guten Ideen und Ihr Engagement für MINT!"

Mehr im Interview mit Anja Karliczek

Karliczek forscht mit Kitakindern
© André Wunstorf/Stiftung Haus der kleinen Forscher
16. Juli 2018: Anja Karliczek forscht gemeinsam mit Kindern der Berliner Kita "hör-höchste".

Partner in ganz Deutschland: So arbeitet das "Haus der kleinen Forscher"

Die Helmholtz-Gemeinschaft, die Siemens Stiftung, die Dietmar Hopp Stiftung und die Deutsche Telekom Stiftung sind die Partner der Stiftung, die die Bildungsinitiative umfangreich fördern. Seit 2008 fördert zudem das Bundesministerium für Bildung und Forschung das "Haus der kleinen Forscher". Die Idee zur Bildungsinitiative entstand im Jahr 2006 im Umfeld der Helmholtz-Gemeinschaft und der Initiative "McKinsey bildet". Die Gründer hatten die Vision, jede Kita in Deutschland zu einem "Haus der kleinen Forscher" zu machen. Als mittlerweile bundesweit größte Frühbildungsinitiative lebt das "Haus der kleinen Forscher" vom Engagement vor Ort: Über 200 lokale Netzwerkpartner arbeiten eng mit der Stiftung zusammen und stellen das Bildungsangebot der Stiftung in ihrer jeweiligen Region zur Verfügung.

Animation (4 Min.): So arbeitet Deutschlands größte Frühbildungsinitiative

Das war das Stiftungsjahr 2017

Jahresbericht 2017 Titelfoto

Neue Bildungsangebote, große Studien, wichtige Konferenzen und bunte Veranstaltungen – das Stiftungsjahr 2017 war reich an Ereignissen. Der Jahresbericht gewährt einen Einblick in die Arbeit des "Hauses der kleinen Forscher" und informiert über alle wichtigen Zahlen, Daten und Fakten.

Jahresbericht aufrufen
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