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Auf einer Wellenlänge

Interview mit Dr. Ekkehard Winter, Geschäftsführer Deutsche Telekom Stiftung

Schon seit Mitte 2010 kooperieren die Deutsche Telekom Stiftung und die Stiftung „Haus der kleinen Forscher“. Jetzt arbeiten sie noch enger zusammen, denn die Deutsche Telekom Stiftung ist seit Juli 2012 aktiver Partner und damit auch finanzieller Förderer vom „Haus der kleinen Forscher“. Zuletzt zeigten die beiden Stiftungen mit dem gemeinsam ausgetragenen Kita-Wettbewerb „Forschergeist 2012“, dass sie auf einer Wellenlänge liegen.

Dr. Ekkehard Winter, Geschäftsführer Deutsche Telekom Stiftung
Ekkehard Winter (Foto: DTS)

Wie sah die Begegnung mit Naturwissenschaften, Mathematik und Technik in Ihrer Kindheit aus?
Ich war als Kind fasziniert von der Anatomie des Menschen, weil ich farbige Darstellungen in einem Lexikon meiner Eltern gesehen hatte. Im Kindergarten habe ich deshalb immer „Mensch von innen" gemalt. In Kindergarten und Grundschule wurde dieses frühe (human-)biologische Interesse allerdings nicht gefördert. Dass ich schließlich tatsächlich Biologie studieren würde, hat sich erst spät, zum Ende meiner Schulzeit, ergeben.

Was war der entscheidende Grund, die bereits bestehende Kooperation der Deutsche Telekom mit der Stiftung „Haus der kleinen Forscher" in eine enge Partnerschaft umzuwandeln?
Beide Stiftungen haben das Ziel, die frühe mathematische, naturwissenschaftliche und technische Bildung – kurz MINT-Bildung - in Deutschland voranzubringen. Deswegen kooperieren wir bereits seit zwei Jahren, stellen unsere Materialien gemeinsam zur Verfügung und bündeln unsere Kompetenzen und Netzwerke. Diese Zusammenarbeit war vertrauensvoll und erfolgreich. Daher wollen wir nun als neuer Partner die Stiftung „Haus der kleinen Forscher" noch stärker unterstützen.

In welcher Form wird die frühkindliche Bildung im Bereich Naturwissenschaften und Technik von der Partnerschaft der Stiftungen profitieren?
Zwei so große „Player" können der Landschaft spürbare Impulse geben. Dazu treffen wir konkrete Absprachen, wo ein gemeinsames Engagement sinnvoll ist. Wir denken zum Beispiel darüber nach, den Forschergeist-Wettbewerb auszuweiten, der in diesem Jahr zu einer bundesweiten Aufmerksamkeit für die frühe MINT-Bildung beigetragen hat. Aber auch andere Fragen, zum Beispiel wie MINT-Inhalte in der Ausbildung der Fachkräfte eine bedeutendere Rolle spielen können, werden wir gemeinsam diskutieren und angehen.

Was kann die Deutsche Telekom Stiftung zum Erfolg der Initiative „Haus der kleinen Forscher" beitragen?
Als eine der größten Unternehmensstiftungen fördern wir die MINT-Bildung entlang der gesamten Bildungskette, also von den Kindertageseinrichtungen bis hin zu den Hochschulen. Wir sind daher ein Partner, der die frühe MINT-Bildung ganzheitlich vorantreibt und dabei ein großes Maß an Erfahrungen gesammelt hat, z.B. in MINT-Schulentwicklungsprojekten im Primarbereich. Auf dieser Basis werden wir die strategische Weiterentwicklung der Initiative „Haus der kleinen Forscher" unterstützen und Querverbindungen schaffen.

Bitte beenden Sie diesen Satz: „Forschen in der Kita" heißt...
...nicht nur Experimentieren – es geht vor allem um eine forschende Haltung bei Fachkräften, bei Kindern und bei den Eltern.

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