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Modellprogramm "KiQ – gemeinsam für Kita-Qualität"

Mit ihrem Modellprogramm "KiQ  – gemeinsam für Kita-Qualität: Wenn Entdecken und Forschen zum Alltag werden" (kurz: "KiQ") verstärkt die Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ ihren Beitrag zur Qualitätsentwicklung von Kindertageseinrichtungen in Deutschland. Das Kita-Programm wird mit 93 Einrichtungen in vier Modellregionen im Zeitraum September 2020 bis März 2022 pilotiert. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert die Programmentwicklung, -erprobung und -evaluation bis Juli 2022.

Erzieherin und Kita-Kind beobachten Sanduhren
© Stiftung Haus der kleinen Forscher / Christoph Wehrer
Wenn Entdecken und Forschen zum Alltag werden: Mit ihrem neuen Kita-Programm "KiQ" unterstützt die Stiftung Einrichtungen bei ihrer pädagogischen Qualitätsentwicklung.

Wenn Entdecken und Forschen zum Alltag werden

Die Anforderungen an Kitas als Bildungsorte steigen. Kinder im Alter von 3 bis 6 Jahren, die in der Kita in ihrer fragend-forschenden Haltung bestärkt und gefördert werden, erwerben wichtige Kompetenzen für ihr gesamtes Leben. Daher folgt die Stiftung "Haus der kleinen Forscher" mit ihrem neuen 18-monatigen Fortbildungsprogramm "KiQ – gemeinsam für Kita-Qualität: Wenn Entdecken und Forschen zum Alltag werden" einen alltagsintegrierten Ansatz zur frühen MINT-Bildung und zeigt Synergien mit anderen Bildungsbereichen auf. Denn: Frühe MINT-Bildung kann überall und jederzeit stattfinden. Entdeckendes und forschendes Lernen lässt sich gut mit anderen Bildungsbereichen wie Sprache oder nachhaltige Entwicklung verzahnen – für eine ganzheitliche Entwicklungsförderung von Kindern und eine hohe pädagogische Qualität in Kitas (vgl. auch: Pädagogischer Ansatz der Stiftung).

"KiQ" verbindet Fortbildung mit Prozessbegleitung

Erzieher forscht mit Kind am Waschbecken
© Stiftung Haus der kleinen Forscher / Christoph Wehrer
Händewaschen? Zähneputzen? Mit Wasser kann man im Kita-Alltag noch viel mehr Entdecken und Erforschen!

Mit dem "KiQ"-Modellprogramm erprobt die Stiftung "Haus der kleinen Forscher" neue Qualifizierungsansätze für Kita-Leitungen und Erzieherinnen und Erzieher. Das Ziel: die Kita-Teams befähigen, das entdeckende und forschende Lernen mit Kindern in ihrer täglichen Arbeit zu verankern und die dafür erforderlichen Haltungen, Strukturen und Räume zu schaffen.

Damit das ganzheitlich angelegte Konzept vom Entdecken und Forschen gelebter Alltag in den teilnehmenden Kitas wird, kombiniert das „KiQ“-Modellprogramm mehrere Bausteine:

  1. eine Fortbildungsreihe mit fünf Modulen, an der für jede Einrichtung ein pädagogische Fachkraft und eine Kita-Leitungskraft teilnimmt,
  2. persönliche Betreuung durch Prozessbegleiterinnen, die jede teilnehmende Kita bei ihrem individuellen Entwicklungsprozess während des "KiQ"-Modellprogramms unterstützt, und
  3. viel Raum für kollegialen Erfahrungsaustausch und Vernetzung zwischen den teilnehmenden Kitas – sowohl innerhalb ihrer Region und Lerngruppe als auch bundesweit über die digitale Lernplattform der Stiftung.

Die Fortbildungsreihe bildet den zentralen Pfeiler im Kita-Programm. Sie vermittelt umfangreiche Fach- und Methodenkenntnisse rund um das entdeckende und forschende Lernen im Kita-Alltag und die für dessen Verankerung förderliche Prozess- und Organisationsentwicklung. Das Curriculum ist modular aufgebaut und beinhaltet sowohl Präsenz- als auch Online-Angebote (Blended Learning). In der Zeit zwischen den Modulen wird auf vielfältige Weise der Transfer in die Praxis unterstützt.

93 Kitas erproben Kitaprogramm "KiQ" seit Herbst 2020

Mit einem Lächeln unterm Mundschutz nimmt ein Erzieher aus Ostwestfalen-Lippe sein "KiQ"-Programmposter entgegen. 93 Kitas machen sich seit September auf einen 18-monatigen Weg, den entdeckend-forschende Lernansatz in ihre Kitas zu integrieren.
© Stiftung Haus der kleinen Forscher, Jasmin Hihat
Auf geht's! Beim Auftakt im September und Oktober 2020 erhielten die Kita-Tandems ein Poster, das das 5-stufige "KiQ"-Kitaprogramm veranschaulicht.

93 Kindertageseinrichtungen aus vier zuvor ausgewählten Regionen Deutschlands haben das Bewerbungsverfahren Anfang des Jahres erfolgreich abgeschlossen. Sie dürfen das "KiQ"-Modellprogramm bis Ende März 2022 kostenfrei durchlaufen.

Die Modellregionen sind:

  • die Region Ostwürttemberg in Baden-Württemberg,
  • die Freie und Hansestadt Hamburg,
  • die Kreise Lippe und Herford in Nordrhein-Westfalen und
  • der Landkreis Görlitz (Nord) in Sachsen.

Das Modellprogramm ist in allen vier Regionen inzwischen erfolgreich gestartet. Im September und Oktober 2020 fand für jede Region unter Berücksichtigung der Corona-Auflagen die erste Fortbildung statt (Modul 1).

"KiQ"-Modellprogramm wird bis 2022 wissenschaftlich begleitet

Die Modellphase des neuen Kita-Programms wird umfassend wissenschaftlich begleitet: zum einen durch ein stiftungseigenes Team für Forschung und Qualitätsmanagement, zum anderen durch eine von der Stiftung und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte externe Forschungsgruppe, die im Rahmen des Forschungsprojektes DIALOG die Interaktion und Kommunikation beim Entdecken und Forschen in den "KiQ"-Kitas in den Blick nimmt und nach Gelingensbedingungen für einen erfolgreichen Transfer der "KiQ"-Lerninhalte in den Kita-Alltag sucht.

Sie möchten mehr Einblicke in das laufende Kita-Modellprogramm "KiQ"?

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